„Immer und überall zusammen“: Serdal Adali beschwört beim 123. Besiktas-Jahrestag Einheit, Vertrauen und Meisterschaftsträume | OneFootball

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·5. März 2026

„Immer und überall zusammen“: Serdal Adali beschwört beim 123. Besiktas-Jahrestag Einheit, Vertrauen und Meisterschaftsträume

Artikelbild:„Immer und überall zusammen“: Serdal Adali beschwört beim 123. Besiktas-Jahrestag Einheit, Vertrauen und Meisterschaftsträume

Der 123. Jahrestag des Istanbuler Traditionsvereins Besiktas ist mit großer Begeisterung gefeiert worden. Nach einem Iftar-Programm zum Fastenbrechen auf dem Besiktas Barbaros-Platz kamen Präsident Serdal Adali, Vorstandsmitglieder und zahlreiche Fans zusammen, um das Jubiläum gemeinsam zu begehen. Die Veranstaltung begann mit Gebeten zum Gedenken an die Gründer des Vereins, ehe Adali in seiner Rede den Blick auf Identität, Zusammenhalt und die nächsten Schritte richtete.

Iftar zum Jubiläum: „Wir feiern den 123. Jahrestag unserer großen Besiktas“

Adali betonte, wie sehr solche Abende den Klub und seine Anhänger verbinden. „An diesem schönen Abend sind wir wieder mit den Anhängern von Besiktas am Iftar-Tisch“, sagte er und verwies auf die symbolische Kraft des Moments: „Wir leben Besiktas so aufrichtig, so herzlich, dass auch heute noch die Iftar-Zeit 19:03 Uhr anzeigt. Wir feiern auch den 123. Jahrestag unserer großen Besiktas.“


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Stolz auf Geschichte und Kultur: Adali rückt Werte und Treue in den Mittelpunkt

In seiner Rede stellte Serdal Adali den historischen Anspruch des Klubs heraus und sprach über den Stolz, Teil eines traditionsreichen Sportvereins zu sein. Er erinnerte an besondere Kapitel der Vereinsgeschichte und verband das mit einem Dank an die Fans, die die Kultur seit Jahren tragen. Dabei hob er hervor, dass die Anhänger nicht nur sportlich, sondern auch mit Tribünenaktionen und sozialer Verantwortung eine sichtbare Spur hinterlassen hätten.

Adali unterstrich zudem die emotionale Dimension des Vereinslebens und die besondere Beziehung zwischen Klub und Kurve. Für ihn ist Treue keine Floskel, sondern eine Haltung, die sich in schweren Phasen ebenso zeigt wie in Momenten des Feierns. Genau aus dieser Haltung heraus leitete er seinen Appell an Einheit und Stabilität ab.

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„Frieden, Stabilität und Vertrauen“: Adali beschreibt den aktuellen Kurs

Der Präsident erklärte, dass bei Besiktas „zum ersten Mal seit langer Zeit“ ein Klima des Friedens, der Stabilität und des Vertrauens entstanden sei. Er führte das auf „Aufrufe zur Einheit“, „positive Schritte“ und ein „System“ zurück, das der Klub etabliert habe. Als Zeichen dieser Einheit nannte er das Kocaeli-Auswärtsspiel, das er als wichtigen Indikator für Geschlossenheit deutete.

Besonders deutlich wurde Adali mit seinem Bekenntnis zur gemeinsamen Präsenz: „Wir sind für Besiktas immer und überall bei Ihnen.“ Er skizzierte dabei ein Bild, das über Spiele hinausgeht und den Verein als gesellschaftliches Gefüge versteht: „Wir werden zum Erdbeben gehen, wir werden zusammen in Amateurfilialen sein, und wenn der Tag kommt, hoffe ich, dass wir Meisterschaftslieder singen werden.“

Ein persönlicher Moment: „Ein Kind, das von Adana nach Istanbul zum Besiktas-Spiel floh“

Adali verknüpfte seine Botschaft mit einer persönlichen Erinnerung und erklärte, dass ihn Besiktas seit seiner Kindheit geprägt habe. „Serdal Adali, der heute die Ehre hatte, Präsident von Besiktas zu sein, war ein Kind, das vor vielen Jahren von Adana nach Istanbul zum Besiktas-Spiel floh“, sagte er. Zugleich betonte er, dass diese Verbindung über Generationen in seiner Familie weitergelebt werde.

Zum Abschluss richtete er einen klaren Wunsch an die Anhänger: Präsenz im Stadion, bei Auswärtsspielen, in Hallen und in den Amateurabteilungen. „Dieser Weg ist lang, dieser Weg ist herausfordernd“, sagte Adali, verband das jedoch mit einer Perspektive, die auf Zusammenhalt setzt: „Wir werden unsere eigenen Wunden heilen und nur Besiktas umarmen.“

Fackeln, Hymnen und Jubel: Feierlichkeiten enden in rot-weißem Licht

Nach der Rede folgte ein Programmpunkt mit der Zübeyde Hanim Besiktas-Band, ehe die Jubiläumsfeierlichkeiten mit Fackeln, Hymnen und lautem Jubel ausklangen. Der 123. Jahrestag wurde damit nicht nur als Erinnerung an die Vergangenheit begangen, sondern als gemeinsamer Moment, der den Anspruch der Gegenwart und die Hoffnung auf kommende Titel sichtbar machte.

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