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·25. September 2026
Impf-Affäre wird größer: Jetzt trifft es auch Breel Embolo

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Die Impf-Affäre im Umfeld der Schweizer Nationalmannschaft zieht weitere Kreise. Nach Granit Xhaka fehlt nun auch Breel Embolo beim laufenden Zusammenzug der Nati wegen gefälschter Corona-Impfzertifikate. Neue Zweifel am Covid-Zertifikat von Xhaka und mögliche Konsequenzen für den Schweizer Kapitän hatten die Affäre bereits zuvor ausgeweitet.

Breel Embolo von der Schweiz bejubelt seinen verwandelten Elfmeter zum 1:0 während des WM-2026-Gruppenspiels der Gruppe B gegen Katar im San Francisco Bay Area Stadium in San Francisco, Kalifornien, am 13. Juni 2026. Fran Santiago / Getty Images
Der Schweizerische Fußballverband reagierte am Freitag auf die neue Entwicklung und strich den Angreifer für die anstehenden Länderspiele. Embolo, inzwischen bei Atlanta United in den USA unter Vertrag, wird damit nicht zur Mannschaft reisen.
Der Verband war nach eigenen Angaben von Embolo selbst über die private Angelegenheit informiert worden. „Breel Embolo hat den Schweizerischen Fußballverband (SFV) über die heute in den Medien bekannt gewordene Angelegenheit aus seinem Privatleben informiert“, erklärte der SFV am Freitag. „Daraufhin hat die Verbandsführung entschieden, dass der Spieler nicht wie vorgesehen zur Mannschaft stoßen und die Nati den laufenden Zusammenzug ohne ihn bestreiten wird.“
Schweizer Medien hatten zuvor berichtet, dass sich der frühere Bundesliga-Stürmer im Jahr 2021 über ein Mitglied der Hells Angels gefälschte Impfzertifikate verschafft haben soll. Die Basler Staatsanwaltschaft erließ demnach am 25. November 2025 einen Strafbefehl gegen den ehemaligen Profi von Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Der Vorwurf lautet auf mehrfache Anstiftung zur Urkundenfälschung.
Embolo erhielt eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu jeweils 3000 Franken. Gegenüber „Schweiz heute“ räumte der Angreifer sein Fehlverhalten ein: „Ich habe eingesehen, dass mein damaliges Handeln nicht richtig war, und dafür die Verantwortung übernommen. Deshalb habe ich den Strafbefehl akzeptiert.“

BRENTFORD, ENGLAND – 05. September 2026: Granit Xhaka von Sunderland kommt vor dem Premier-League-Spiel gegen Brentford am Gtech Community Stadium an. (Foto: Dan Mullan/Getty Images)
Die Causa Embolo ist bereits der zweite Impf-Skandal, der die Schweizer Auswahl in dieser Woche trifft. Unter der Woche hatte der frühere Gladbacher und Leverkusener Xhaka, 33, den Kauf eines Zertifikats eingeräumt.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hatte Ermittlungen wegen eines möglicherweise gefälschten Impfnachweises aufgenommen. Xhaka erklärte daraufhin am Montag in einem Instagram-Beitrag, er habe die Bestätigung einer Covid-Impfung aufgrund von „Ängsten und Verunsicherung“ gekauft. Auch er trat die Reise zur Nationalmannschaft nicht an.
Die Schweiz spielt am 26. und 29. September auswärts gegen Nordmazedonien und Schottland. Am 3. sowie 6. Oktober folgen in Luzern die Partien gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien.







































