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·11. September 2026

"In alte Muster verfallen": Salzburg hadert mit der Effizienz

Artikelbild:"In alte Muster verfallen": Salzburg hadert mit der Effizienz

Das 1:1-Unentschieden zwischen der Ried und dem FC Red Bull Salzburg zum Start in die 6. Runde der ADMIRAL Bundesliga könnte von beiden Mannschaften nicht unterschiedlicher aufgenommen werden.

Während man sich in Ried nach einer kämpferischen Leistung auf die eigene Schulter klopft, ist Salzburg enttäuscht. Die "Bullen" reisten mit der Vorstellung ins Innviertel, einen Pflichtsieg einzufahren.


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Der Dosenöffner kam zu spät

Im Salzburger Lager sprach man nach dem Match bei "Sky" im Kanon.

Valentin Zabransky bringt es folgendermaßen auf den Punkt: "Ich glaube, dass wir fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen sind. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir zwei, drei Chancen, wo wir in den letzten Spielen immer das Tor gemacht haben."

Der Youngster schiebt die Verantwortung zu den Stürmern: "Die Rieder haben es uns nicht schwer gemacht, wir hatten die Chancen. Als Innenverteidiger ist es natürlich schwer zu bewerten, aber ich glaube, das ist von Spiel zu Spiel anders bei den Stürmern."

Salzburgs Kapitän Nikolas Veratschnig hadert damit, dass die Probleme vom Saisonbeginn wieder zurückgekehrt sind: "Wir sind heute ein bisschen in alte Muster verfallen."

"Wir können in der ersten Halbzeit schon 3:0 führen. Das hat es dieses Jahr schon drei-, vier Mal gegeben. Und ja, wenn man sie (die Tore, Anm.) dann vorne nicht macht, kriegt man sie irgendwann hinten."

Standards als Schwachstelle

Der Cheftrainer der "Bullen", Danny Röhl, ärgert sich besonders über die Art und Weise, wie das Gegentor gefallen ist. Er spricht von einem Schwachpunkt, der die Salzburger immer wieder einholt.

"Wir müssen konsequenter bei den Standards werden, in beiden Richtungen. Da sind wir aktuell immer wieder anfällig für ein Gegentor. Das ist ein Punkt. Wo natürlich auch ein Gegner dann versucht bei dieser kleinen Schwachstelle anzusetzen."

Zabransky drückt es noch direkter aus: "Wir haben gewusst, dass Ried nur bei Standards gefährlich ist, aus dem Spiel heraus ist nichts gekommen. Deswegen sind wir sehr enttäuscht, dass es heute nur zu einem Punkt gereicht hat."

Schwab: "Sonst bekommen wir fünf Stück"

In Ried vertraut man auf den eingeschlagenen Weg unter Mario Despotovic. Woche für Woche möchte man die nächsten Entwicklungsschritte setzen.

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