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·4. August 2026
Infantino-Aus? FIFA-Generalsekretär erhöht den Druck

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·4. August 2026

Auf Gianni Infantino, den FIFA-Boss, kommen unruhige Zeiten zu. Die UEFA hat ihm schon die Unterstützung gestrichen, sogar einen WM-Boykott in Auftrag gegeben. Hintergrund sind seine umstrittenen Investorenpläne, die mittlerweile immerhin von ihm selbst verworfen wurden.
Doch es gab sie nun einmal. Und das sorgt weiterhin dafür, dass der Präsident des Weltverbands kritisch gesehen wird. Auch aus dem eigenen Lager kommen zunehmend kritische Töne.
FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström hat den Mitarbeitern des Weltfußballverbandes mitgeteilt, dass „Einzelpersonen, unruhige Zeiten und unglückliche Vorfälle kommen und gehen“, während der Druck auf Gianni Infantino nach dem Scheitern seines Plans weiterhin zunimmt.
Grafström ist innerhalb der Organisation nach Infantino der zweitrangigste Funktionär und hatte sich bislang noch nicht zu den Ereignissen der letzten Woche geäußert. Dass auch er jetzt Stellung bezieht kommt überraschend.

Foto: IMAGO
In einem Brief an die FIFA-Mitarbeiter vom Dienstagmorgen, der dem englischen Medium The Athletic vorliegt, bezeichnete Grafström die verworfenen Pläne als „traurige und verwerfliche Abfolge von Ereignissen – die glücklicherweise damit endete, dass das Projekt endgültig aufgegeben wurde“. Er selbst hatte offensichtlich keine Kenntnis von diesen Plänen, was den Alleingang von Infantino nur untermauert.
„Die vergangene Woche war für alle FIFA-Mitarbeiter in unseren Büros weltweit sowohl außergewöhnlich als auch herausfordernd“, hieß es in seiner internen Mitteilung an die gesamt Belegschaft. „Deshalb wollte ich, dass ihr als Erste von mir hört.“
Wie es nun weitergeht wird sich zeigen. Infantino hat auf jeden Fall weiter an Unterstützung eingebüßt. Ein Blitz-Aus ist denkbar, aber niemand glaubt bei der FIFA, dass der Boss selbst seinen Hut nimmt.
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