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·6. August 2026
Infantino behält Rückendeckung und bleibt FIFA-Präsident

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Gianni Infantino ist nach einer Krisensitzung in Rabat gestärkt aus der schwierigen Phase hervorgegangen. Der FIFA-Präsident erhielt von der Geschäftsführung und den Mitgliedsverbänden volle Unterstützung und wird sein Amt behalten. Infantino signalisierte Gelassenheit und kündigte an, den Ruf des Weltverbandes verteidigen zu wollen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (links) und US-Außenminister Marco Rubio verfolgen während der Hymnen das WM-Spiel der Gruppe D zwischen den USA und Paraguay. Die Partie fand am 12. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Los Angeles statt. (Jamie Squire / Getty Images North America via Getty Images)
Stand: 6. August 2026, 08:55 Uhr
Bei der Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt demonstrierte der Weltverband demonstrativ Geschlossenheit. Generalsekretär Mattias Grafström und die anwesenden Mitglieder der Geschäftsführung erklärten ihre uneingeschränkte Unterstützung für Infantino, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählt wurde. Gleichzeitig bekräftigte Infantino seine volle Unterstützung für Grafström und die FIFA-Administration. Die knapp 500 Wörter lange Stellungnahme transportierte nach außen hin ein Bild des inneren Zusammenhalts.
Infantino nutzte das Gruppenspiel des Frauenafrika-Cups zwischen Malawi und Sambia als Bühne, um Stärke auszustrahlen. Der Schweizer präsentierte sich lächelnd und winkend auf der Tribüne des Stade El Barid, posierte mit Council-Mitgliedern und Verbandspräsidenten für Fotos. Gemeinsam mit Generalsekretär Grafström zeigte er demonstrativ den erhobenen Daumen in die Kameras.
In einer Instagram-Nachricht kündigte Infantino an, dass die Ergebnisse der Sitzung die Governance der FIFA stärken werden. Er betonte, dass es nun möglich sei, sich einheitlich und transparent auf die bevorstehenden Großveranstaltungen vorzubereiten.
Der angeschlagene FIFA-Präsident verschwendete keinerlei Gedanken an einen Rücktritt. Stattdessen kündigte der Weltverband an, keine Angriffe auf seine Integrität zu dulden und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um seinen Ruf zu verteidigen. Damit signalisierte Infantino seinen Willen, sich gegen seine Kritiker zu behaupten.
Nein, Infantino behält sein Amt. Bei der Krisensitzung in Rabat erhielt er die volle Unterstützung der FIFA-Geschäftsführung und der 211 Mitgliedsverbände. Der FIFA-Präsident gab keinerlei Hinweise auf einen möglichen Rücktritt.
Grafström bekräftigte in der Stellungnahme seine Unterstützung für Infantino. Beide zeigten sich beim Frauenafrika-Cup-Spiel demonstrativ vereint und präsentierten gemeinsam den erhobenen Daumen für die Kameras.
Quelle: AFP, Meldung vom 06.08.2026, 08:53 Uhr.
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