Infantino gratuliert der Türkei: „Mond und Stern strahlen erneut“ – TFF-Boss Haciosmanoglu mit WM-Ansage: „Wir holen den Pokal!“ | OneFootball

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·1. April 2026

Infantino gratuliert der Türkei: „Mond und Stern strahlen erneut“ – TFF-Boss Haciosmanoglu mit WM-Ansage: „Wir holen den Pokal!“

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Infantino gratuliert der Türkei – Haciosmanoglu kündigt WM-Triumph an

Die Türkei hat sich mit dem 1:0-Auswärtssieg gegen den Kosovo nach 24 Jahren wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert – und sorgt damit weltweit für Aufmerksamkeit. Während FIFA-Präsident Gianni Infantino emotionale Glückwünsche übermittelte, setzte TFF-Präsident Ibrahim Haciosmanoglu mit einer selbstbewussten Ansage noch einen drauf und sprach offen vom möglichen Titelgewinn.

Infantino: „Mond und Stern strahlen erneut“

Über seine offiziellen Kanäle richtete sich Gianni Infantino direkt an die türkische Nationalmannschaft und ihre Fans. Seine Worte machten deutlich, welchen Stellenwert die Rückkehr der Türkei auf die Weltbühne hat. „Gratulation Türkei. Mond und Stern strahlen erneut. Ihr habt das Ticket für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geholt.


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Der FIFA-Präsident ging dabei noch weiter und hob die emotionale und kulturelle Bedeutung dieses Erfolgs hervor. „Während euer Team darauf abzielt, neue und unvergessliche Momente auf der Weltbühne zu schaffen, werden eure Leidenschaft, euer Stolz und eure Fußballtradition Nordamerika erleuchten.“ Gleichzeitig rief er die Fans dazu auf, diesen Moment zu genießen und sich auf das kommende Turnier vorzubereiten.

Abschließend formulierte Infantino seine Erwartung an die Weltmeisterschaft selbst: „Wir freuen uns darauf, die Farben der Türkei in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten zu sehen und die Stimmen eurer Fans zu hören. Herzlichen Glückwunsch, Türkei. Bis bald.“ Damit unterstrich er, dass die Türkei auch international wieder als feste Größe wahrgenommen wird.

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Haciosmanoglu glaubt fest an den großen Wurf

Während die Glückwünsche aus der FIFA vor allem die Bedeutung des Erfolgs betonten, zeigte sich Ibrahim Haciosmanoglu deutlich offensiver in seiner Zielsetzung. Der Präsident des türkischen Fußballverbands (TFF) machte nach dem Spiel klar, dass die Mannschaft mehr als nur eine Teilnahme anstrebt.

Wir konnten in den Spielen gegen Rumänien und den Kosovo nicht unseren besten Fußball zeigen. Aber diese Spiele sind Einzelspiele, das Wichtigste ist zu gewinnen – auch wenn es nur ein halbes Tor ist.“ Mit dieser Einordnung relativierte er die spielerische Leistung, stellte aber gleichzeitig den Erfolg in den Vordergrund.

„Wir holen den Pokal und bringen ihn in die Türkei“

Besonders viel Aufmerksamkeit zog seine klare Ansage für die Zukunft auf sich. „Ich glaube, wir werden mit Elan in die USA reisen. Allah wird es uns gewähren, und wir werden von dort den Pokal holen und ihn in die Türkei bringen.“ Diese Worte zeigen den enormen Glauben an die aktuelle Generation der Nationalmannschaft.

Haciosmanoglu machte zudem deutlich, dass er die Entwicklung des Teams als etwas Besonderes betrachtet. Er betonte den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und hob hervor, dass heute ein völlig anderes Klima herrsche als in früheren Jahren. Seiner Einschätzung nach sei genau dieser Teamgeist ein entscheidender Faktor für den aktuellen Erfolg.

Starke Einheit als Schlüssel zum Erfolg

Auch auf kritische Stimmen reagierte der Verbandspräsident mit deutlichen Worten und stellte die Geschlossenheit der Mannschaft heraus. „Wenn man sich heute die Nationalmannschaft anschaut, lieben und verstehen sich alle. Alle sind miteinander befreundet. Sie wissen, dass es ihr einziger Zweck ist, diese Nation glücklich zu machen.

Damit zeichnete Haciosmanoglu ein klares Bild: Die Türkei reist nicht nur mit sportlicher Qualität zur WM 2026, sondern auch mit einer starken inneren Struktur. Genau diese Kombination aus Talent und Zusammenhalt soll die Grundlage für den nächsten Schritt bilden.

Emotionale Momente auch abseits des Platzes

Zum Abschluss wurde es sogar persönlich. Haciosmanoglu berichtete von seiner Tochter und deren emotionaler Unterstützung während des Spiels. „Sie hat bis zum Ende des Spiels gebetet. Nach dem Abpfiff kam sie zu mir und sagte: Papa, ich habe die ganze Zeit gebetet.

Für den TFF-Präsidenten war dieser Moment ein Sinnbild für die gesamte Nation. Er erklärte, dass dieser Erfolg nicht nur sportlich zu bewerten sei, sondern auch die emotionale Verbindung zwischen Mannschaft und Land widerspiegele. Genau darin liegt für ihn die größte Stärke dieser Generation.

So verbindet dieser Abend zwei klare Botschaften: Die Türkei ist nach 24 Jahren zurück auf der größten Bühne – und sie reist nicht nur als Teilnehmer zur Weltmeisterschaft 2026, sondern mit dem festen Glauben, Geschichte schreiben zu können.

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