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·11. Juni 2026
Infantino sorgt vor WM-Start für Wirbel mit schwärmerischen Trump-Lobeshymnen

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Kurz vor dem Start der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada gerät der Weltverbands-Chef selbst in den Mittelpunkt. Gianni Infantino spricht offen über sein Verhältnis zu Donald Trump – und sorgt damit für neuen Zündstoff rund um das Turnier.
FIFA-Boss stellt sich demonstrativ hinter Trump
Auf einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt betont der FIFA-Präsident, wie wichtig aus seiner Sicht die Rolle des US-Präsidenten für das WM-Projekt war. Ohne dessen direkte Einbindung wäre eine Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten aus seiner Sicht kaum zu realisieren gewesen. Infantino zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit und hebt hervor, wie schnell Trump die wirtschaftliche und politische Dimension des Mega-Events erkannt habe.
Dem Weltverbands-Chef ist offenbar wichtig zu unterstreichen, dass der Austausch mit der US-Regierung auf höchster Ebene lief – nach seiner Darstellung, ohne konkrete Gegenleistungen zu fordern, sondern mit dem Ziel, Rahmenbedingungen für das Turnier zu klären. Die Botschaft: Ohne kurzen Draht zur politischen Spitze kein Turnier in dieser Größenordnung.
Trotz massiver Diskussionen im Vorfeld – von verschärften Einreiseregeln über Visa-Probleme bis hin zu Spannungen mit dem WM-Teilnehmer Iran – will Infantino von Fehlern nichts wissen. Auf die Frage, ob er die Vergabe an die USA als Co-Gastgeber heute bereue, stellt er klar, dass er zu dieser Entscheidung steht.
Er verweist auf die Rolle der USA als globale Großmacht, mit allen politischen Besonderheiten, die ein solches Land mitbringt. Dass genau diese Machtverhältnisse für komplizierte Begleiterscheinungen sorgen, blendet der FIFA-Boss nicht völlig aus – ordnet sie aber dem übergeordneten Ziel eines erfolgreichen Turniers unter.
Brisant: Infantino hatte Trump bereits im Dezember bei der WM-Auslosung in Washington mit einem neu geschaffenen „Friedenspreis“ des Verbands ausgezeichnet. Nach welchen Kriterien die Ehrung vergeben wurde, blieb offen und heizte Kritik zusätzlich an.
Menschenrechtsorganisationen werfen dem FIFA-Chef vor, die Pflicht zur politischen Neutralität zu unterlaufen und sich zu sehr auf die Seite des US-Präsidenten zu schlagen. Für Infantino selbst ist die Sache dagegen klar: Er sieht in der engen Beziehung zum Weißen Haus einen Schlüssel für die WM – und zeigt keinerlei Anzeichen von Rückzug.







































