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·3. August 2026
Infantino unter Druck! Erste Nachfolger werden gehandelt

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·3. August 2026

Der Protest gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino wird immer lauter. Inzwischen wird schon über mögliche Nachfolger spekuliert.
Mit seiner Idee, die WM und weitere FIFA-Turniere durch eine Firma vermarkten zu lassen und Anteile an private Investoren zu veräußern, hat Infantino den Unmut eines Großteils der Fußball-Welt auf sich gezogen. Zwar ist der Funktionär mittlerweile von seinen Plänen abgerückt und hat das Vorhaben verworfen, die kritischen Stimmen gegen ihn werden trotzdem immer lauter.
Besonders vonseiten der UEFA gibt es mächtig Gegenwind für den Weltverband und seinen Präsidenten. „Wir müssen die Verantwortlichen benennen und zur Rechenschaft ziehen“, betonte der europäische Verband in einer offiziellen Stellungnahme und entzog Infantino damit das Vertrauten.
Wie die britische Sunday Times berichtet, könnten die Infantino-Gegner nun eine Sondersitzung des FIFA-Councils forcieren. Stimmen mindestens 19 Teilnehmer dafür, müsste die Sitzung binnen zwei Wochen abgehalten werden. Dort soll sich Infantino erklären und würde in dem Fall wohl zum Rücktritt aufgefordert. Dies kann der Schweizer jedoch ablehnen.
Im März 2027 steht die reguläre Wahl zum Präsidenten des Weltverbandes an. Lehnt Infantino einen Rückblick ab, müssten sich UEFA, Concacaf und Co. auf einen Gegenkandidaten einigen und diesen aufbauen. Die BILD nennt vier Namen, die für die Rolle infrage kommen, darunter UEFA-Boss Aleksander Ceferin. Ob der 58-Jährige tatsächlich Ambitionen auf das Amt hegt, ist jedoch unklar. Vor zwei Jahren hatte der Slowene angekündigt, nicht erneut zur Wahl als Präsident der europäischen Konföderation anzutreten, da ein Verband regelmäßig „frisches Blut“ brauche.

Foto: Getty Images
Neben Ceferin bringt das Blatt Victor Montigliani (Präsident der nord- und zentralamerikanischen Concacaf), Nasser Al-Khelaifi (Präsident von Paris Saint-Germain, Mitglied im UEFA-Exekutivkomittee), den Infantino-Vertrauten Mattias Grafström und Asiens Verbandschef Salman bin Ibrahim Al Chalifa ins Spiel, der schon 2016 antrat und Infantino knapp unterlag. Bisher gibt es noch keinen Gegenkandidaten für die Wahl, der Amtsinhaber peilt seine vierte Amtszeit an.
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