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·20. September 2026

Ingolitsch nach Topspiel-Pleite: "Fühlt sich komisch an"

Artikelbild:Ingolitsch nach Topspiel-Pleite: "Fühlt sich komisch an"

Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge gegen den FC Red Bull Salzburg steht der SK Sturm Graz nach einem Topspiel wieder mit leeren Händen da!

Die "Blackies" mussten sich in einer über weite Strecken ausgeglichenen und offenen Partie in der Mozartstadt mit 0:3 geschlagen geben. Zum Spielbericht >>>


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Doch so deutlich sich das Ergebnis auch liest, war über weite Strecken nicht absehbar, welche Mannschaft die Begegnung am Ende ziehen wird.

Unverständnis bei den Grazern

"Das 3:0 spiegelt das Spiel nicht wieder", resümierte Innenverteidiger Joshua Quarshie. Sturm-Coach Fabio Ingolitsch sah das ähnlich: "Fühlt sich irgendwie komisch und falsch an, wenn man das Spiel von außen betrachtet und dann dieses Ergebnis sieht."

Und der 37-Jährige legte nach: "Wir haben ein super Spiel abgeliefert, waren spielbestimmend, hatten Kontrolle und waren bissiger. Wir haben das Spiel eigentlich in eine Richtung gelenkt, dass wir die Mannschaft sind, die heute den Lucky Punch setzt", so der Chefcoach.

Dennoch steht man am Ende mit leeren Händen da.

Bissig und griffig

Und das, obwohl sich Sturm an diesem Sonntagabend in guter Verfassung präsentierte, Salzburg einen echten Kampf lieferte und vor allem in den Zweikämpfen und im Gegenpressing die bissigere Mannschaft war.

"Unser Matchplan ist gut aufgegangen. Wir haben Salzburg nie in ihre 'Salzburg-Neu'-Spielweise kommen lassen. Sie sind ja Ballbesitz und Kontrolle bestrebt. Vor dem Spiel hat es geheißen, dass wir nur das Spiel zerstören wollen. Am Ende hatten wir aber mehr Ballbesitz und Kontrolle", so Ingolitsch.

Einzig im letzten Drittel haperte es wie so oft in dieser Saison. Im Vergleich zum Europacup bat Ingolitsch überraschend Axel Kayombo, der zwischenzeitlich schon kurz vor einem Wechsel in die Türkei stand, als Solo-Spitze auf.

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