Inklusive Adeyemi? Die Top-Elf des FC Barcelona für die Saison 2026/27 | OneFootball

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·13. Juli 2026

Inklusive Adeyemi? Die Top-Elf des FC Barcelona für die Saison 2026/27

Artikelbild:Inklusive Adeyemi? Die Top-Elf des FC Barcelona für die Saison 2026/27

In der letzten Saison krönte sich der FC Barcelona erneut zum spanischen Meister, doch das große Ziel namens Champions-League-Titel verpassten die Katalanen nach einem spannenden Viertelfinale gegen Atlético Madrid.

Damit 2027 der Henkelpott nach zwölf Jahren endlich wieder in die katalanische Hauptstadt wandert, nimmt Barça auch in diesem Transferfenster viel Geld in die Hand. Anthony Gordon kommt für bis zu 80 Millionen Euro von Newcastle United, auch der Transfer von Karim Adeyemi steht kurz bevor. Zudem soll unbedingt Julian Alvarez das Erbe von Robert Lewandowski antreten. Doch hier müssen sich die Katalanen auf harte Verhandlungen mit Atlético einstellen. Die Rojiblancos machten bereits mehrfach deutlich, den Argentinier nicht abgeben zu wollen und lehnten schon ein Angebot von 150 Millionen Euro von Real Madrid ab.


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Die Gerüchte um die mögliche Verpflichtung eines linksfüßigen Innenverteidigers sind zuletzt zwar etwas abgekühlt, doch auch ohne diese Baustelle hat Barça noch einiges zu tun. Wenn alle Transfers klappen, kann die Blaugrana aber eine absolute Top-Mannschaft aufs Feld schicken – und so endlich wieder den Henkelpott ins Camp Nou holen?

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Garcia kam letztes Jahr von Stadtrivale Espanyol | Europa Press Sports/GettyImages

Der Spanier ist die unumstrittene Nummer eins der Katalanen und leistete sich in der letzten Saison kaum einen Patzer. Der Spanier ist genau die Art Keeper, wie sie Trainer Hansi Flick mag: Stark auf der Linie, aber auch gut mit dem Fuß, um am Spielaufbau teilzunehmen. Einzig beim Rauslaufen fehlt ihm noch von Zeit zu Zeit das richtige Timing, ansonsten hat sich der 24-Jährige aber nichts zu Schulden kommen lassen.

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Koundé ist eine feste Konstante bei Barça | NurPhoto/GettyImages

Zwar gibt es um Koundé immer wieder Abschiedsgerüchte, will Barça aber seine Ziele erreichen, dann brauchen sie den Franzosen. Insbesondere defensiv gehört der 27-Jährige zur absoluten Elite Europas. Koundé gibt Barça dank seinem defensivem Fokus das notwendige Gegengewicht zur anderen Seite, wo mit Joao Cancelo oder Alejandro Balde vor allem offensivstarke Akteure spielen. Ein weiterer Vorteil: Der Franzose kann auch als Innenverteidiger spielen, so gibt er Hansi Flick wichtige Flexibilität in der Abwehr. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil Barça dort im Vergleich zu den anderen Mannschaftsteilen am dünnsten aufgestellt ist.

3. RIV: Pau Cubarsi

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Cubarsi ist unverzichtbar | Quality Sport Images/GettyImages

Der unumstrittene Abwehrchef. Cubarsi ist zwar erst 19 Jahre alt, spielt jedoch schon wie ein Routinier. Insbesondere bei der riskanten Abseitstaktik Barças ist er der Schlüssel. Cubarsi gibt die Kommandos, wenn die Viererkette vorrücken soll. Cubarsi überzeugt mit einem starken Stellungsspiel und einer hohen Grundgeschwindigkeit für einen Innenverteidiger. Gleichzeitig sind sein Timing und seine Antizipation unheimlich gut. Er ist also der Prototyp des modernen Verteidigers – und besitzt mit 19 Jahren noch enormes Entwicklungspotenzial.

4. LIV: Gerard Martin

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Gerard Martin ist einer der Durchstarter der letzten Saison | Pedro Salado/GettyImages

Es gab viele Kandidaten für die Position als linker Innenverteidiger. Absoluter Wunschkandidat war Alessandro Bastoni, der für die Blaugrana jedoch zu teuer ist. Nathan von Betis Sevilla war ebenfalls in der Verlosung, bringt jedoch keine internationale Erfahrung und mit 25 Jahren nur noch wenig Entwicklungspotenzial mit. Hansi Flick hat sich jedoch auf eine interne Lösung festgelegt. Diese heißt Gerard Martin. Der 24-Jährige wurde von Flick in der abgelaufenen Saison ab der Rückrunde als Cubarsis Partner eingesetzt und überzeugte dort – und zwar so sehr, dass er weiter aufgebaut werden soll. Zuvor agierte er noch als Linksverteidiger, zeigte sich dort aber enorm anfällig. Flicks Schachzug, Martin ins Zentrum zu ziehen, erwieß sich als goldrichtig. 15 von 20 Spielen, in denen er als Innenverteidiger agierte, spielte er durch. Barça gewann von diesen 20 Partien satte 19 und kassierte dabei nur einmal mehr als zwei Gegentore – am letzten Spieltag gegen den FC Valencia, als es für die Blaugrana ohnehin um nichts mehr ging.

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Cancelo überzeugte im letzten halben Jahr auf ganzer Linie | Eric Alonso/GettyImages

An dieser Stelle könnte man auch mit Alejandro Balde gehen, Cancelo bekommt aufgrund seines herausragenden letzten Halbjahres sowie seiner offensiven Produktivität aber den Vorzug. Die Leihe des Portugiesen hat sich voll ausgezahlt, kein Wunder also, dass Barça Cancelo für zehn Millionen Euro fest verpflichtet hat. Zwar ist er nicht so schnell wie Balde, macht das jedoch mit starker Technik, gutem Stellungsspiel sowie enormen offensiven Impact wett. Ebenfalls nicht zu verachten: seine Flexibilität. Cancelo kann sowohl auf der linken als auch rechten Seite verteidigen und gibt Hansi Flick so deutlich mehr Möglichkeiten.

6. ZM: Frenkie de Jong

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Seit Jahren zieht Frenkie de Jong im Mittelfeld Barças die Fäden | Europa Press Sports/GettyImages

Der Niederländer ist mittlerweile ein echtes Urgestein bei Barça. Seit nunmehr knapp neun Jahren dirigiert er das Spiel der Blaugrana. Im Trio mit Fermin und Pedri nimmt er zwar den defensivsten Part ein, schaltet sich jedoch immer wieder in die Offensive mit ein. Große Torgefahr strahlt er zwar nicht aus (20 Tore in 297 Spielen für Barça), das muss er jedoch auch gar nicht. De Jong ist vielmehr für die Statik des Spiels zuständig. Dabei ist er im Mittelfeld noch der defensivste Part und ist dementsprechend vor allem für den Spielaufbau verantwortlich.

7. ZM: Fermin Lopez

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Fermin Lopez erkämpfte sich in der letzten Saison einen Stammplatz | Pedro Salado/GettyImages

Der 23-Jährige war der Shootingstar der letzten Saison und hätte ein WM-Ticket sicher gehabt, wenn er sich nicht den Fuß gebrochen hätte. Lopez verfügt über ein tolles Dribbling, das Auge für den Mitspieler und nicht zuletzt über einen fulminanten Schuss, weshalb er auch aus der Distanz gefährlich ist. Zusammen mit de Jong und Pedri bildet er somit ein enorm spielstarkes Mittelfeld. Von diesem Trio ist der Offensivdrang bei Lopez allerdings am größten. Kaum einmal sieht man ihn einen Pass nach hinten spielen, fast immer versucht er sofort vertikal zu spielen.

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Ohne Pedri läuft bei der Blaugrana nichts | Ion Alcoba Beitia/GettyImages

Pedri ist das Herzstück im Spiel von Barça. Er ist der Haupt-Taktgeber und bestimmt das Spiel und sein Tempo. Ruhig und unaufgeregt lenkt er die Partie und ist dabei enorm passsischer unterwegs. In die Offensive schaltet er sich dabei selten wirklich ein, bei Fermin Lopez als Nebenmann muss er das jedoch auch nicht. Wenn er es allerdings tut, dann wird es fast immer gefährlich, der 24-Jährige verfügt über einen enorm starken Distanzschuss. Er erfüllt damit das Aufgabenprofil des typischen Achters perfekt und ackert sowohl offensiv als auch defensiv. Damit kombiniert er quasi de Jong und Lopez, die ihren Fokus entweder auf die Defensive bzw. Offensive legen.

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Lamine Yamal ist der größte Star des spanischen Meisters | NurPhoto/GettyImages

Karim Adeyemi hätte sich leichtere Konkurrenz aussuchen können. Der 24-Jährige muss bei Barça mit Lamine Yamal um Einsatzzeit kämpfen. Es ist ein Wettkampf, den Adeyemi nur verlieren kann. Denn Yamal ist in Barcelona der absolute Schlüsselspieler. Nicht ohne Grund trägt er die prestigeträchtige Nummer zehn und ist bereits seit zwei Jahren unangefochtener Stammspieler. Lamine ist in seinem Alter weiter als es Lionel Messi und Cristiano Ronaldo waren und ist ein offensives Komplettpaket. Der eiskalte Torabschluss wird von einem Dribbling ergänzt, bei dem in Europa einzig Michael Olise mithalten kann. Kein anderer Spieler beherrscht so schnelle und gleichzeitig geschmeidige Bewegungen, mit denen er den Gegner Knoten in die Beine spielen kann – und anschließend auch noch eiskalt abschließen kann.

10. ST: Julian Alvarez

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Julian Alvarez will unbedingt nach Barcelona wechseln | NurPhoto/GettyImages

Barcelonas großer Wunschkandidat. Alvarez selbst will ebenfalls zur Blaugrana, noch stellt sich allerdings Atlético Madrid quer – und das sehr deutlich. Klar ist: Barça wird für Alvarez tief in die Tasche greifen müssen, selbst 150 Millionen Euro von Real Madrid waren den Rojiblancos zu wenig. Warum der spanische Meister Alvarez unbedingt haben will, ist dabei offensichtlich. Der Argentinier hat nicht nur einen überragenden Abschluss, sondern hat auch das Auge für den Nebenmann. In der abgelaufenen Saison sammelte er neun Vorlagen, ganze fünf mehr als Robert Lewandowski. Alvarez ist weniger die klassische Neun wie der Pole und macht Barça damit im Angriff noch flexibler. Alvarez' Verpflichtung würde zudem zu der Transferstrategie passen, die die Katalanen in diesem Sommer fahren. Denn wie auch Gordon und Adeyemi kann Alvarez auf mehreren Positionen im Angriff agieren. So kann Flick häufiger rotieren und die Gegner können Barç weniger leicht entschlüsseln.

11. LF: Raphinha

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Wenn er fit ist, spielt Raphinha immer | Europa Press Sports/GettyImages

Anthony Gordon ist hier ebenfalls zuhause, die Wahl fällt jedoch auf Raphinha – und das aus gutem Grund. Der Brasilianer ist ein echter Big-Game-Player und liefert in wichtigen Spielen immer ab. Sein größtes Manko bleibt seine Verletzungsanfälligkeit, durch die er in der letzten Saison unter anderem das Champions-League-Viertelfinale gegen Atlético Madrid verpasste. Wohl auch deshalb wurde Gordon geholt, um abgesichert zu sein, sollte Raphinha erneut ausfallen. Wenn fit, ist der 29-Jährige jedoch gesetzt, dafür ist die Kombination aus Dribbling, Spielverständnis sowie Abschluss zu gut und für Barça schlicht und einfach zu wichtig.

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