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·26. April 2026
Inter verspielt 2:0 gegen Torino: Meistersekt kann noch nicht kaltgestellt werden

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·26. April 2026

Inter bekam es am Sonntag auswärts mit dem FC Turin zu tun. Vor dem Spieltag bestand die Chance, dass die Nerazzurri mit einem Sieg die Meisterschaft fixieren können. Dafür musste aber die Konkurrenz patzen.
Denn: In Italien gibt es bei Punktgleichheit am Ende der Saison nicht etwa den direkten Vergleich, der zu Rate gezogen wird, sondern ein Entscheidungsspiel. Neapel konnte seine Aufgabe aber schon erfolgreich über die Bühne bringen, sodass vor dem Spiel klar war, dass Inter zwar auf zwölf Punkte bei noch vier Partien wegziehen, aber eben noch nicht den Titel feiern kann.
Somit, das war vor Anpfiff klar, hätte ein Sieg lediglich zur Folge, dass man den Sekt schon einmal kaltstellen kann. Es fehlte nämlich noch ein Zähler. Doch die Aufgabe in Turin musste auch erst einmal erfolgreich gelöst werden.
Schon von Beginn an war Inter die überlegene Mannschaft, ohne aber jetzt die ganz großen Highlights zu produzieren. Es war ein Spiel wie man es von Inter in dieser Saison oft gesehen hat. Man ging nicht das allerhöchste Tempo, aber es reichte, um den Gegner zu dominieren. Und man konnte nun einmal das Tempo anziehen, wenn es nötig war. Nach 22 Minuten traf Marcus Thuram dann zur Führung für die Gäste, die sich das auch verdient hatten.

Foto: Getty Images
Danach brachte Inter bis zur Pause die Abwehr der Turiner häufiger durcheinander. Vor allem mit klugen Positionswechseln und einem starken Passspiel. Inter hatte nahezu alles im Griff, wirkte gar nicht nervös, ließ aber dennoch Nadelstiche zu. Und die generell heimstarken Hausherren zeigten schon, dass sie mithalten können. Dennoch nahm Inter das 1:0 mit in die Pause.
Als nach dem Seitenwechsel Yann Bisseck das 0:2 erzielte sah der Tabellenführer schon wie der Sieger aus. Doch Torino machte dann wieder mehr Druck, traf durch Giovanni Simeone nach 69 Minuten zum 1:2, ehe Nikola Vlasic knappe zehn Minuten später vom Punkt das 2:2 markierte. Ein sicher geglaubter Sieg war nun plötzlich wieder in Gefahr. Inter wirkte angestachelt und spielte selbst jetzt wieder nach vorne. Doch es half nichts: Es blieb beim Remis.
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