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·21. Juli 2026

Interessantes Detail: Warum Daka nur für ein Jahr beim HSV unterschreibt

Artikelbild:Interessantes Detail: Warum Daka nur für ein Jahr beim HSV unterschreibt

Der HSV steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Patson Daka. Der sambische Nationalspieler soll am Dienstag seinen Medizincheck absolvieren und anschließend ins Trainingslager nach Österreich nachreisen.

Auffällig dabei: Der Angreifer erhält übereinstimmenden Medienberichten zufolge zunächst nur einen Einjahresvertrag. Dakas Arbeitspapier soll bis Sommer 2027 laufen. Im Erfolgsfall könnte sich der Vertrag anschließend um ein weiteres Jahr verlängern. Die Verantwortlichen schaffen sich damit maximale Flexibilität und sichern sich für den Fall ab, nicht den gewünschten Stürmertypen gefunden zu haben.


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Ein wichtiger Faktor ist laut Hamburger Abendblatt aber auch Otto Stange. Das 19 Jahre alte Sturmjuwel gilt als großer Hoffnungsträger. Mit einem langfristigen Vertrag für einen erfahrenen Goalgetter würden die Rothosen dem Eigengewächs möglicherweise den Weg verbauen. Durch die kurze Laufzeit bei Daka besitzt Stange jedoch die Aussicht, schon in naher Zukunft eine prominente Rolle zu spielen.

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Foto: IMAGO

Daka-Profil passt zum HSV!

Tatsächlich ist dieser HSV-Transfer also ein kalkuliertes Wagnis. Hinter Daka liegen schwierige Jahre bei Leicester City, an der Elbe soll er nun wieder zu alter Stärke finden soll. Der 27-Jährige galt einst als eines der spannendsten Sturm-Talente Europas. Für Red Bull Salzburg erzielte er 68 Tore in 125 Pflichtspielen, ehe Leicester rund 30 Millionen Euro für seine Dienste zahlte.

Sogar Weltklasse-Verteidiger Virgil van Dijk zeigte sich einst beeindruckt. Nach einem Duell in der Premier League sagte der Niederländer: „Ich habe heute gegen Daka gespielt, der ist irre schnell.“ Tatsächlich gehörte der Sambier mit einem gemessenen Top-Speed von 36,1 km/h einst zu den schnellsten Spielern Englands.

Von genau diesen Qualitäten will jetzt auch der HSV profitieren. Daka gilt als laufstarker Angreifer, der konsequent die Tiefe sucht und gut ins Pressing-Spiel von Merlin Polzin passen könnte. Nach den Abgängen von Ransford Königsdörffer und Robert Glatzel soll er kurzfristig helfen, ohne dabei die langfristige Entwicklung der nächsten HSV-Stürmergeneration auszubremsen. Genau deshalb fällt der Vertrag zunächst bewusst vergleichsweise kurz aus.

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