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·26. Juni 2026
Interesse an Marseille-Star: Leverkusen kassiert Absage

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·26. Juni 2026

Nach der Verpflichtung von Olympique Lyons Afonso Moreira jagt Bayer Leverkusen den nächsten Ligue-1-Star. Diesmal schaut die Werkself nach Marseille, wo Leonardo Balerdi spielt und das auch gerne weiter tun würde. Der Spieler sträubt sich gegen einen Wechsel, sein Arbeitgeber würde stattdessen einem Deal gerne zustimmen.
Das liegt daran, dass OM weiterhin Probleme mit den Financial-Fairplay-Regeln hat. Erst kürzlich verhängte die UEFA eine Sanktion in Form einer Strafzahlung in Höhe von zehn Millionen Euro. Ein teurer Spaß, am Ende der kommenden Saison könnte es die Franzosen bei weiteren Regelverstößen allerdings noch empfindlicher treffen. Dann droht der Ausschluss vom europäischen Wettbewerb (sofern man sich sportlich dafür qualifizieren sollte).
Die Lösung ist offensichtlich: Marseille muss Einnahmen über Spielerverkäufe generieren. Balerdi ist dabei eines der marktfähigsten Assets, besitzt einen Marktwert von 18 Millionen Euro und könnte bei einem Verkauf wohl bis zu 25 Millionen Euro in die Kassen spülen. Laut einem Bericht der L’Équipe wäre Bayer Leverkusen bereit, diese Summe zu bezahlen. Die Werkself ist auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger von internationalem Format.

Foto: Getty Images
Das Problem dabei: Dem Spieler selbst behagt die Vorstellung eines Wechsels nach Nordrhein-Westfalen überhaupt nicht. Die Anti-Haltung des Argentiniers verhinderte bereits fortgeschrittene Verhandlungen im Frühling, trotz eines Angebots von Seiten Bayer in Höhe von 25 Millionen Euro plus Boni kam kein Deal zustande.
Momentan weilt Balerdi im Kreise der argentinischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Der Innenverteidiger kann zwar aufgrund einer Wadenverletzung nicht ins Spielgeschehen eingreifen, nichtsdestotrotz verzögert seine Nationalmannschafts-Abstellung aber weitere Verhandlungen ob eines möglichen Sommer-Wechsels. Ein Transfer (unabhängig ob nach Leverkusen oder zu einem anderen Verein) ist weiterhin realistisch, nur eben im späteren Verlauf des Transferfensters.
Seit Carles Martinez als Nachfolger von Kasper Hjulmand bei Bayer Leverkusen feststeht, schauen die Verantwortlichen der Werkself in ihrer Transferpolitik vermehrt in die Ligue 1. Dort trainierte Martinez bis zuletzt den FC Toulouse und kam dadurch mit Spielern wie Afonso Moreira und eben Balerdi direkt in Berührung. Das direkte Duell ging dabei an Balerdi und Marseille. Auf ein 2:2 im Hinspiel folgte ein 0:1-Sieg. Balerdi spielte dabei über die volle Distanz.







































