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·14. Juni 2026
Internationale Pressestimmen: Deutschland startet mit 7:1 gegen Curaçao in die WM 2026

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·14. Juni 2026

Mit einem 7:1 (3:1) hat die deutsche Nationalmannschaft ihren Auftakt in die WM 2026 in der Gruppe E gewonnen. Im NRG Stadium von Houston deklassierte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 14. Juni 2026 den Außenseiter Curaçao, den kleinsten Teilnehmer der WM-Geschichte. Für Deutschland trafen Felix Nmecha (6.), Nico Schlotterbeck (38.), Kai Havertz (45.+5 per Foulelfmeter und 88.), Jamal Musiala (46.), Nathaniel Brown (68.) und Joker Deniz Undav (78.). Livano Comenencia gelang in der 21. Minute der historische zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1, das erste WM-Tor der Karibikinsel überhaupt. Es war der erste deutsche Auftaktsieg seit dem Titelgewinn 2014 und gleichzeitig der zehnte Pflichtsieg in Folge. Den kompletten Spielverlauf gibt es in unserem WM-Liveblog und auf der Spielseite. Wir haben die ersten Pressestimmen aus Deutschland, Curaçao und der Welt zusammengetragen. Das waren die Pressestimmen vor dem Spiel.

Jamal Musiala bejubelt sichtlich gut gelaunt seinen Treffer zum vierten deutschen Tor gegen Curaçao am 14. Juni 2026 im Houston Stadium. (Foto: Lars Baron / Getty Images)
Die deutschen Medien werteten den Auftakt als überzeugenden Pflichtsieg, mahnten nach dem kurzen Schreckmoment beim 1:1 aber zugleich an, dass nach oben noch Luft bleibt.
„WM 2026: Havertz festigt seinen Status als Elfmeterschütze“ Die Sportschau rückte die Profis in den Vordergrund, die ihren Status bestätigten. Havertz habe den Torhüter beim Strafstoß souverän ausgeguckt und präzise unten links verwandelt, es war bereits sein sechster Elfmeter für Deutschland. Nico Schlotterbeck erzielte nach 16 erfolglosen Abschlüssen sein erstes Länderspieltor, und Musiala beende mit seinem Treffer aus spitzem Winkel zum 4:1 die Diskussionen um seine Form.
„Julian Nagelsmann vor dem Auftakt: Was hat Curacao hier groß zu verlieren?“ ran griff die Worte des Bundestrainers auf, der vor dem Anpfiff bewusst tiefgestapelt und die niederländische Schule des Gegners gelobt hatte. Nagelsmann betonte, er brauche Musiala, Wirtz und Havertz in Topform für ein gutes Turnier. Nach dem 7:1 lieferten zumindest seine Offensivkräfte die erhoffte Antwort.
„Nationalmannschaft erhöht gegen den Neuling auf 6:1″ Eurosport beschrieb eine durchweg klare Überlegenheit gegen den WM-Neuling. Curaçao sei phasenweise vorgeführt worden, während die deutsche Offensive immer wieder durch die Mitte gefährlich wurde. Erst spät nahm Nagelsmann mit Wechseln das Tempo aus der Partie.
„Deutschland gegen Curaçao im Live-Ticker: DFB-Team macht es deutlich“ WEB.DE ordnete den Auftakt in den größeren Rahmen ein: Für Deutschland werde es ernst, und die Mannschaft startete mit einem klaren Statement in die WM in den USA, Mexiko und Kanada. Trotz des frühen Gegentreffers ließ das Team keine Zweifel am Ergebnis aufkommen.
„DFB-Team feiert Torfestival gegen Curaçao, aber Sorgen um Schlüsselspieler“ Bei aller Tor-Euphorie verwies heidelberg24 auf einen Wermutstropfen: Jamal Musiala habe sich in einem Zweikampf verletzt und sei danach sichtlich unrund gelaufen. Das Torfestival gegen den Außenseiter wurde so von der Sorge um den Bayern-Star getrübt.
In Curaçao und den eng verbundenen niederländischen Medien stand nicht die Niederlage im Mittelpunkt, sondern der historische Moment: das erste WM-Tor der kleinsten je qualifizierten Nation.

Livano Comenencia bejubelt mit einer Kniegrätsche seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1, das erste WM-Tor in der Geschichte Curaçaos. (Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images)
„WK-debutant Curaçao mag heel even dromen, maar krijgt pak slaag van Duitsland (7-1)“ (WM-Debütant Curaçao darf ganz kurz träumen, kassiert aber von Deutschland eine Abreibung) Der öffentlich-rechtliche Sender NOS schilderte, wie das Team von Trainer Dick Advocaat eine knappe Viertelstunde von einem glanzvollen Debüt träumen durfte, ehe der viermalige Weltmeister davonzog. Die hohe Niederlage sei einkalkuliert gewesen, der mutige Auftritt mit herausgestreckter Brust mache dennoch Hoffnung für das Turnier.
„Livano Comenencia ontroert Advocaat met eerste WK-doelpunt Curaçao“ (Livano Comenencia rührt Advocaat mit dem ersten WM-Tor Curaçaos) Eurosport Niederlande stellte die Emotionen in den Vordergrund: Trainer Advocaat sei beim Ausgleich zu Tränen gerührt gewesen und habe ein Taschentuch gebraucht. Comenencia gehe als Mann in die Geschichtsbücher ein, der das erste WM-Tor Curaçaos erzielte, auch wenn der Favorit in der zweiten Halbzeit am Ende doch weit davonzog.
„Historisch moment: Comenencia maakt eerste WK-goal ooit voor Curaçao“ (Historischer Moment: Comenencia erzielt das erste WM-Tor überhaupt für Curaçao) Das Fachmagazin würdigte den in Breda geborenen und in der PSV-Jugend ausgebildeten Mittelfeldspieler des FC Zürich. Mit seinem Treffer brachte er die Außenseiter kurzzeitig auf Augenhöhe mit Deutschland, in den Niederlanden wurde ausgiebig mitgefeiert.
„Elf jaar later…“ (Elf Jahre später…) Comenencias früherer Ausbildungsverein PSV reagierte mit einer herzlichen Botschaft in den sozialen Netzwerken. Elf Jahre nach seiner Zeit in der PSV-Jugend erziele er nun das erste WM-Tor Curaçaos überhaupt. Der Verein gratulierte: „Gefeliciteerd Livano.“
„Germany triumphed with a 7-1 win over World Cup debutants Curaçao“ (Deutschland triumphierte mit einem 7:1 über WM-Debütant Curaçao) Die US-amerikanischen und englischsprachigen Berichte betonten die erdrückende Dominanz: Allein in der ersten Halbzeit kam Deutschland auf 71 Prozent Ballbesitz und 16 Torschüsse. Die kurze Peinlichkeit beim 1:1 sei rasch abgehakt gewesen. Comenencias Tor aber werde für immer in der Fußballgeschichte des Landes weiterleben.
„Germany extend lead after shock Curaçao goal“ (Deutschland baut Führung nach Schock-Tor von Curaçao aus) OneFootball hob hervor, dass Curaçao mit gerade einmal rund 156.000 Einwohnern die kleinste Nation ist, die je ein WM-Turnier erreicht hat. Musiala stellte schon 69 Sekunden nach Wiederanpfiff auf 4:1. Mehrere Beobachter erinnerten an das gleiche Ergebnis, mit dem Deutschland 2014 Brasilien bezwungen hatte.
„Le but historique de Curaçao contre l’Allemagne“ (Das historische Tor von Curaçao gegen Deutschland) Footmercato rückte trotz der klaren Machtdemonstration Deutschlands das historische Tor in den Mittelpunkt. Die Partie habe für Deutschland mit dem frühen Treffer von Nmecha gut begonnen, doch Curaçao habe noch nicht sein letztes Wort gesprochen. Der erste WM-Treffer kröne den Wettbewerbseinstand der Insel auf bestmögliche Weise.
„Alemania mostró todo su potencial en su debut en el Mundial 2026: goleó 7-1 a Curazao“ (Deutschland zeigte beim WM-Auftakt 2026 sein ganzes Potenzial: 7:1 gegen Curaçao) Die spanischsprachige Presse las den Sieg auch als Erlösung. Nach dem Vorrunden-Aus bei zwei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften starte die deutsche Auswahl mit einem deutlichen Erfolg in die Gruppe E. Große Schreckmomente habe es gegen die Karibik-Mannschaft kaum gegeben.
„Germania-Curaçao 7-1: esordio convincente per la Germania“ (Deutschland gegen Curaçao 7:1: überzeugender Einstand für Deutschland) Die italienischen Medien bescheinigten Nagelsmanns Elf einen überzeugenden Auftakt mit den ersten drei Punkten dieser WM. Havertz mit seinem Doppelpack, Nmecha, Musiala, Brown, Schlotterbeck und Undav hätten getroffen, das Ehrentor besorgte Comenencia.
International herrscht Einigkeit: Deutschland hat zum WM-Auftakt seine Favoritenrolle erfüllt und nach dem kurzen Schreck beim 1:1 souverän mit 7:1 gewonnen. Die eigentliche Geschichte des Abends schreibt aber der Verlierer. Livano Comenencias Treffer als erstes WM-Tor der kleinsten je qualifizierten Nation überstrahlt selbst den klaren deutschen Erfolg. Für das DFB-Team folgt am Samstag (22:00 Uhr, live im ZDF und bei MagentaTV) in Toronto das ungleich schwerere zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste. Alle Infos zur Übertragung des Auftakts gibt es in unserem Artikel dazu, wer Deutschland gegen Curaçao im TV zeigt.




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