Borussia Dortmund
·16. Juli 2026
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Der BVB-Coach hat nach dem Vorbereitungsauftakt außerdem über erste Trainingseindrücke, seinen Blick auf die Neuzugänge und seine Zielsetzungen gesprochen. Zudem verrät er, wo er konkretes Verbesserungspotenzial in seiner verjüngten Mannschaft sieht.
Auf einer Skala von 1 bis 10, wie bereit und aufgeladen bist Du für die neue Saison? „Nach acht Wochen Urlaub ist es völlig klar, dass wir hundertprozentig bereit sind und dass wir uns auf der Skala bei 10 bewegen. Wir freuen uns jetzt wieder auf unseren Sport, auf unseren Beruf. Wir wollen wieder angreifen, wir wollen wieder trainieren, wir wollen wieder erfolgreich sein. Und deswegen sind wir froh, dass wir wieder alle da sind!“
Was wird das wohl für eine Saison, die jetzt beginnt? Letzte Saison haben wir Platz zwei und satte 73 Punkte geschafft. Wo ist denn da noch Luft nach oben?„Als Trainer ist man ja nie zufrieden. Wenn man es runterbricht auf die drei Wettbewerbe, die wir hatten, kann man mit der Bundesliga-Saison zufrieden sein. In den beiden Pokalwettbewerben Champions League und DFB-Pokal haben wir Verbesserungspotenzial. Da wollen wir sicherlich besser performen als noch im letzten Jahr. Jeder Einzelne kann sich verbessern, sowohl technisch, taktisch, körperlich. Wir sind also nicht am Ende, zumal wir jetzt auch noch sehr viele junge Spieler dabeihaben. Die Entwicklung, die wir genommen haben, war schon eine sehr, sehr gute. Und doch können wir noch einige Prozentpunkte herauskitzeln.“
Carsten Cramer hat zuletzt in einem Interview gesagt: „Wir gehen die Saison ambitioniert an, ohne schon einen Tabellenplatz auszugeben. Und gleichzeitig müssen wir uns Zeit nehmen, weil wir jünger werden.“ Wo stehen denn Joane Gadou, Justin Lerma, Kaua Prates, die hier frisch aufgeschlagen sind?„Erst einmal möchte ich meinem Chef nicht widersprechen, er hat schon recht. Im Fußball geht es um Kontinuität, um Stabilität und um Entwicklung. Die drei sind alle ausländische Spieler, die nach Deutschland kommen, die natürlich in ein ganz anderes Umfeld kommen. Deswegen muss man den Jungs auch die Zeit geben, dass sie sich hier erst einmal akklimatisieren, integrieren und hineinwachsen. Und dafür ist der BVB in den letzten Jahrzehnten auch bekannt, dass man diesen Spielern diese Möglichkeiten gibt. Und das wollen wir auch. Wir wollen mit guten, talentierten jungen Spielern erfolgreich sein. Ich gebe Carsten Cramer recht, es wird immer wieder Aufs und Abs geben. Wenn das dann vielleicht auch so passiert, muss man ein bisschen Nachsicht walten lassen.“
Vor einem Jahr hast Du über Geschlossenheit gesprochen, wie wichtig es ist, dass man schneller ans Ziel kommt, wenn alle an einem Strang ziehen. Jetzt ist es aber eine ganz andere Vorbereitung. Wie einfach oder schwer ist es, wenn Du das Gesicht der Mannschaft eigentlich noch gar nicht so genau kennst, für diese Geschlossenheit zu sorgen?„Die Jungs, die schon da waren, wissen genau, worauf wir achten, was wir brauchen, um als Team, als Klub erfolgreich zu sein. Die neuen Spieler werden wir schnell integrieren. Im Fußballsport geht es eigentlich relativ schnell und sehr einfach. Wir müssen noch ein bisschen warten, bis die ersten WM-Fahrer zurückkommen, sodass die jungen Spieler dann auch diese Stars, die jetzt bei der WM waren, kennenlernen und dann auch lieben und schätzen lernen. Aber wir werden es schaffen. Wir haben es im letzten Jahr geschafft mit diesen drei Wochen. Jetzt werden wir es schaffen in den sechs beziehungsweise drei Wochen, wenn die Nationalspieler da sind. Ich bin wie immer sehr zuversichtlich!“







































