Irre Flaute beendet: Werder Bremen profitiert von diesem Ex-Spieler | OneFootball

Irre Flaute beendet: Werder Bremen profitiert von diesem Ex-Spieler | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·11. März 2026

Irre Flaute beendet: Werder Bremen profitiert von diesem Ex-Spieler

Artikelbild:Irre Flaute beendet: Werder Bremen profitiert von diesem Ex-Spieler

Der SV Werder Bremen hat unter dem neuen Trainer Daniel Thioune zuletzt zwei ganz wichtige Siege gegen Heidenheim und Union Berlin einfahren können. Die Lorbeeren sollten allerdings nicht nur dem Cheftrainer zufallen, sondern auch dessen Assistenten Christian Groß.

Der frühere Mittelfeldspieler der Bremer ist schließlich für die Standards zuständig und hat dafür gesorgt, dass eine der ganz großen Schwächen offenbar behoben werden konnte. Tatsächlich hatte der SV Werder bis zuletzt eine verheerende Bilanz bei Ecken und Freistößen. Zugegeben, überragend ist diese noch immer nicht, jedoch konnten die Bremer in Berlin zwei Toren nach Ecken erzielen. Es waren die ersten Treffer dieser Art nach zuvor 112 erfolglosen Versuchen.


OneFootball Videos


Folgerichtig hat sich Groß ein Lob von Thioune verdient. "Er hat sich die letzten Monate geärgert, weil es sehr erfolglos war. Er setzt sich mit den Analysten viel im Detail auseinander und genießt meine volle Unterstützung. Es lag nicht an ihm oder den Ideen, sondern an der Umsetzung", sieht der Coach im Interview mit der Bild einen Anwenderfehler.

Neuer Standardschütze bringt den Erfolg

Hauptverantwortlicher für die Standards war lange Zeit Romano Schmid, der aber absolut erfolglos blieb, weshalb nun Cameron Puertas die ruhenden Bälle überwiegend übernimmt. Eine Überlegung von Groß, die sich direkt bezahlt gemacht hat.

"Christian Groß hat sich dafür entschieden. Wir wissen um die Qualität von Cam bei ruhenden Bällen. Er hatte nicht viel Spielzeit, das hat sich nun verändert", erläuterte Thioune. Der 27 Jahre alte Leihspieler hatte es zunächst schwer im Werder-Trikot, kommt nun aber immer besser zurecht. Insbesondere deswegen, weil er nun seine Kernkompetenz endlich zeigen darf. "Die Standards habe ich bei meinen vorigen Vereinen ausgeführt. Ich würde mich damit sehr wohlfühlen", ließ er im Gespräch mit der Bild durchblicken.

Thioune möchte Schmid weitere Chancen geben

Von einer Degradierung von Schmid möchte Thioune in dem Zusammenhang aber nicht sprechen. "Es ist kein Down- beziehungsweise Upgrade für den einen oder den anderen. Es ist eine Idee im Sinne des Erfolges. Und Romano wird auch wieder Standards schießen, um den Gegner zu überraschen", kündigte der Cheftrainer an.

Der SVW möchte im Kampf gegen den Abstieg nun häufiger von Standardtoren profitieren. Aktuell rangiert der SVW mit 25 Zählern auf dem 13. Platz. Der Relegationsplatz ist allerdings nur einen Zähler entfernt. Es muss also fleißig weiter getüftelt werden.

Impressum des Publishers ansehen