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·4. April 2026

Irrer Doppelschlag in der Nachspielzeit! BVB gewinnt Topspiel in Stuttgart

Artikelbild:Irrer Doppelschlag in der Nachspielzeit! BVB gewinnt Topspiel in Stuttgart

Der VfB Stuttgart hatte am Samstagabend im Topspiel der Bundesliga den BVB zu Gast. Beide wollten ein gutes Spiel zeigen und die Vorzeichen versprachen auf jeden Fall eine unterhaltsame Partie. 

Für den VfB ging es darum, im Kampf um die Champions League einen wichtigen Sieg einzufahren. Und der BVB hatte sich vorgenommen seinen zweiten Platz zu zementieren und den sehr guten Punkteschnitt weiter zu halten.


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Und schon in den ersten Minuten der Partie zeigte sich, dass es ein sehr intensives Spiel werden könnte. In den Zweikämpfen ging es ordentlich zur Sache und die ersten Flanken flogen in den Strafraum des BVB.

Kein Leckerbissen in Stuttgart

Was ausblieb war die klare Chance zu Beginn. Die Stuttgarter hatten mehr Ballbesitz, waren etwas aktiver, aber die Klarheit fehlte. Durch die vielen intensiven Zweikämpfe im Mittelfeld kam kein großer Spielfluss auf. Der BVB wirkte offensiv ein wenig konzeptlos, Stuttgart hatte durch Undav mal eine Chance nach 25 Minuten, doch aus spitzem Winkel war sein Abschluss nicht wirklich gefährlich. Einige ruhende Bälle gab es, vor allem für die Gastgeber. Dabei zeigte Stuttgart verschiedene Varianten, aber oft mit dem gleichen Ausgang: Ein Abwehrbein war dazwischen.

Artikelbild:Irrer Doppelschlag in der Nachspielzeit! BVB gewinnt Topspiel in Stuttgart

Foto: Getty Images

34 Minuten waren vorüber, als ein Freistoß von Chris Führich über das Tor ging. Es blieb ein Spiel der Halbchancen, in dem der BVB-Plan weiterhin so gar nicht aufging. Und viel mehr gab es bis auf einen Volley der Schwaben gar nicht mehr zur ersten Halbzeit zu erzählen. Es war eher unterdurchschnittlich unterhaltsames Spiel, das 0:0 zur Pause war jetzt keine allzu große Überraschung.

Showdown am Ende

Das Bild in Halbzeit zwei veränderte sich erst einmal kaum. Der BVB wurde ein wenig aktiver, aber viel nah vorne ging trotzdem nicht. Ein erarbeiteter Eckball war das höchste der Gefühle. Der VfB hatte derweil die beste Chance durch einen Assignon-Distanzschuss, bei dem Gregor Kobel eingreifen musste. Nach einer guten Stunde wurde mal gewechselt, damit ein wenig Schwung in die Partie kommt. Und in der Tat wurde es gleich ein wenig besser, temporeicher, aber schon wieder ohne die Klarheit im letzten Drittel.

Auch nach den Wechseln hatte der BVB keine wirkliche Idee, wie man zum Torerfolg kommen wollte. Stuttgart versuchte es wenigstens, gerne mal aus der Distanz, so auch der eingewechselte Jamie Leweling. In der Nachspielzeit kam der BVB dann einmal vor das Tor der Schwaben und traf. Karim Adeyemi nahm den Ball gut mit, legte ihn sich auf den rechten Fuß und schloss platziert ab. Wenig später erhöhte Julian Brandt sogar noch auf 2:0! Nach einem Konter setzte er den Ball perfekt in die kurze Ecke und den Winkel. Das 2:0 war natürlich die Entscheidung. Dann kochte die Stimmung vor dem Block auch noch hoch, weil die Dortmunder aus Sicht der Schwaben zu provokativ gejubelt haben.

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