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·2. September 2026

Irres Deadline-Drama: Schalke blieben nur noch 35 Sekunden

Artikelbild:Irres Deadline-Drama: Schalke blieben nur noch 35 Sekunden

Der FC Schalke 04 hat am Deadline Day ein echtes Transfer-Drama erlebt. Der Wechsel von Hee Chan Hwang drohte bis zuletzt zu platzen – am Ende entschieden gerade einmal 35 Sekunden.

Der FC Schalke 04 hat am Deadline Day noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen – und dabei ein echtes Herzschlagfinale erlebt. Hee Chan Hwang wechselt auf Leihbasis von den Wolverhampton Wanderers nach Gelsenkirchen. Doch nur wenige Sekunden mehr Verzögerung hätten ausgereicht, um den Transfer platzen zu lassen.


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Wegen Hwang: Transfer-Krimi auf Schalke

Gerade einmal 35 Sekunden vor dem Ende des Transferfensters waren die notwendigen Unterlagen vollständig eingereicht. „Als wir die Bestätigung bekommen haben, dass im System des DFB alles hochgeladen ist, waren es 35 Sekunden vor Transferschluss“, erklärte Sportvorstand Frank Baumann in einer Medienrunde.

Dabei hatte zunächst wenig auf einen Wechsel des 30 Jahre alten Angreifers hingedeutet. Schalke beschäftigte sich zwar schon länger mit Hwang, zuletzt war der Südkoreaner aber kein konkretes Thema mehr. Wolverhampton wollte seinen Stürmer ursprünglich fest verkaufen. Erst am Deadline Day ergab sich für die Königsblauen kurzfristig die Möglichkeit einer Leihe.

Gegen 17 Uhr waren sich die beteiligten Parteien grundsätzlich einig. Anschließend wurde es allerdings noch einmal hektisch. Technische und organisatorische Probleme sorgten dafür, dass der Transfer bis kurz vor Schluss auf der Kippe stand. „Um 19.50 Uhr hatte ich dann erstmals das Gefühl, dass das doch nicht klappt“, berichtete Baumann.

Schalke-Neuzugang Hwang: Bayern-Einsatz fraglich

Besonders digitale Unterschriften kosteten wertvolle Zeit. „Was früher das Faxgerät war, ist heute die digitale Welt mit Dingen wie der digitalen Unterschrift“, sagte der Sportvorstand. Am Ende ging alles gerade noch rechtzeitig durch.

Auf einen Medizincheck vor der Unterschrift musste Schalke aufgrund des Zeitdrucks verzichten. Die medizinischen Untersuchungen wurden erst am Mittwoch nachgeholt. Für Baumann war das angesichts des Leihgeschäfts vertretbar: „Natürlich ist das ein gewisses Risiko, aber es ist bei einem Leihgeschäft über 10 Monate überschaubar. Hätten wir drei Mio. Euro investiert, hätten wir es nicht gemacht.“ Ob Hwang bereits am Samstag (5. September) gegen den FC Bayern zum Schalke-Kader gehören kann, ist noch offen.

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