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·20. April 2026
Ist Münster noch zu retten? "Diskrepanz ist gerade enorm"

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Der Abstieg von Preußen Münster rückt näher. Beim FC Schalke 04 wurden die Adlerträger fast schon erwartungsgemäß zerlegt, weshalb der Rückstand zum rettenden Ufer wächst. Die anstehende Partie gegen Arminia Bielefeld erhält den Charakter eines Endspiels.
Irgendwie mal mitgehalten, aber am Ende doch standesgemäß mit 1:4 verloren. Der Auftritt von Preußen Münster beim FC Schalke 04 verstärkte am Sonntag den Eindruck, dass die Adlerträger in die 3. Liga rauschen. "Ich denke, dass wir heute gesehen haben, wer dann nach 34 Spieltagen in die Bundesliga aufsteigt", resümierte SCP-Coach Alois Schwartz nach dem Auftritt seiner Mannschaft. "Die Diskrepanz zwischen Schalke und Münster mit Platz 1 und Platz 18 ist gerade enorm. Und das hat man auch auf dem Platz gesehen."
Münster sei schon nicht gut ins Spiel gekommen, aber zumindest die Null stand nach einer ganzen Weile noch. "Und dann, als sich das Spiel ein bisschen beruhigt hat und wir Tempo herausgenommen haben, der Gegner viel nach hinten und quer gespielt hat, machen wir im Aufbauspiel den Fehler, weil der Innenverteidiger ohne Not ins Dribbling geht", ärgerte sich Schwartz. Die Chance nutzte Schalke aus, woraufhin noch ein Eigentor vor der Pause folgte. Die Messe auf Schalke war früh gelesen.
Möglicherweise wäre die Partie noch einmal spannender geworden, wenn Jano ter Horst kurz nach dem Seitenwechsel passend in Szene gesetzt worden wäre. "Aber wir verlieren den Ball und im Gegenzug klingelt es zum 3:0", seufzte Schwartz. Schalke schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe, Münster erzielte unter dem neuen Cheftrainer zumindest mal einen Treffer in der Schlussphase. "Das haben wir in den letzten Spielen nicht geschafft, aber wenn wir vier Dinger bekommen, dann nutzt das auch nicht viel", so der Coach.
Ist Münster so noch zu retten? "Hier auf Schalke kann man verlieren. Trotzdem muss ich sagen, dass die Einstellung und die Art, wie wir die Gegentore fressen, da haben wir uns zwei, drei Mal richtig schlecht angestellt und sind bestraft worden", fasste der Cheftrainer zusammen. Die Flinte wird der 59-Jährige nicht ins Korn werfen, denn als nächstes steht der Kellerkracher mit Arminia Bielefeld an. Die Ostwestfalen stehen mit 32 Punkten auf Platz 15 und halten damit den ersten Nicht-Abstiegsplatz inne. Die Partie am kommenden Samstag (13 Uhr) wird somit zum vorzeitigen Endspiel für Münster, das mit 28 Punkten am Tabellenende verweilt.









































