SchalkeTOTAL
·4. Februar 2026
Ist Schalke schon entschlüsselt? Trends der Daten zeigen nach unten

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·4. Februar 2026

Nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen, in der Formtabelle bewegt sich der FC Schalke 04 derzeit in der Nähe der Abstiegsränge. Ist es schon vorbei mit der Herrlichkeit des von Miron Muslic implementierten intensiven Auftretens? Die Daten zu den jüngsten Spielen weisen jedenfalls einen alarmierenden Trend auf.
Bei 90minuten.de hat sich Yannik Möller die Mühe gemacht, und ist tief in die Daten hinabgestiegen, die zur Spielweise des FC Schalke 04 zur Verfügung stehen.
Erstes Problem, das sich in den letzten Spielen entwickelte, ist der zunehmend höhere Anteil an Ballbesitz, den S04 in seinen Partien erlebt. Da die Spielweise von Muslic auf hohe Umschaltmomente ausgelegt ist, ist diese Tendenz eher ungünstig. Beim VfL Bochum waren es gar frappierende 62 Prozent Ballbesitz für Schalke 04. Dabei sei das Spiel mit Ball ohne Zweifel eine der Schwächen der Knappen.
So war in Bochum wie auch schon in Braunschweig der „openxG-Wert“, der aus dem laufenden Spiel heraus erzeugten Torgefahr, noch einmal schwächer als im Saisondurchschnitt der Schalker. Und dieser Durchschnittswert ist ohnehin im Ligavergleich schon auffallend gering. Zudem ist dieser Trend der sinkenden Torgefahr nicht auf die jüngsten Partien beschränkt, sondern setzte bereits im November ein, weiß 90minuten. Selbst, wenn man die aus Standardsituationen resultierende Torgefahr berücksichtigt, war auch dieser Gesamtwert zuletzt immer geringer als das, was Schalke auf die gesamte Saison gesehen fabrizierte.

Foto: IMAGO
Am anderen Ende des Spielfelds sieht es nicht besser aus. Natürlich ist die Defensive von S04 weiterhin das Prunkstück, ist sie doch mit nur 14 Gegentoren immer noch die beste der 2. Bundesliga. Aber auch der Wert der xGA, also der erwarteten Gegentore, ist zuletzt angestiegen. In vier der letzten fünf Spiele lag dieser Wert ebenfalls über dem Durchschnitt der bisherigen Saison – mit entsprechend niedriger Punkteausbeute als Folge.
Nächster Wert, der immer schlechter wird, ist jener der „game control“. Dieser beschreibt, wie groß oder klein der Anteil jener Phasen ist, in denen der Gegner in gefährlichen Zonen aktiv ist. Auch hier war Schalke lange stark, auch hier zeigt sich ein Abwärtstrend. In den letzten fünf Partien schaffte man es kein einziges Mal, den eigenen Durchschnittswert zu erreichen. Zudem war dies in acht der letzten neun Spiele nicht mehr der Fall. In dieser Hinsicht hat man es also mit mehr als einem vorübergehenden Durchhänger zu tun.
Möller bilanziert: „Eine geringe Torgefahr, eine anfälligere Defensive, weniger Spielkontrolle“ prägen die jüngsten Auftritte des FC Schalke. Bleibt der Hinweis darauf, dass Muslic Antworten auf diese Entwicklungen wird finden müssen, um Schalke auch in der verbleibenden Saison im Umfeld der Aufstiegsränge zu halten.
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