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·6. Februar 2026
Itakura, Džeko, Becker – warum Gladbach diese Transfers verpasste

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·6. Februar 2026

Hinter Borussia Mönchengladbach und Rouven Schröder liegt ein bewegtes Wintertransferfenster. Auf der einen Seite wurden Spieler abgegeben, um den Kader zu verkleinern, Gehälter einzusparen und Einnahmen zu generieren. Auf der anderen Seite präsentierte man mit Alejo Sarco, Kota Takai und Hugo Bolin drei interessante Neuzugänge, die Eugen Polanski in den kommenden Wochen sportlich weiterhelfen sollen.
Damit hat Schröder im Wesentlichen das umgesetzt, was er vor der Transferperiode angekündigt hatte.
Neben den drei Neuzugängen, die letztlich bei Borussia Mönchengladbach gelandet sind, beschäftigte man sich allerdings auch mit weiteren Optionen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden konnten. Eine Übersicht der verpassten Deadline-Deals:
Laut dem kicker arbeitete Borussia Mönchengladbach an einer Rückkehr von Ko Itakura. Der Japaner war erst im vergangenen Sommer für 10,5 Millionen Euro von Gladbach zu Ajax Amsterdam gewechselt, wo er aktuell nicht unumstritten ist.
Letztlich waren die finanziellen Rahmenbedingungen für die Fohlen nicht stemmbar, weshalb ein Transfer nicht zustande kam. Laut der BILD-Zeitung möchte Gladbach jedoch im Sommer einen erneuten Anlauf bei dem japanischen Nationalspieler wagen.
Auch Stürmerstar Edin Džeko soll Borussia Mönchengladbach laut der BILD angeboten worden sein. Der 39-Jährige wollte jedoch nicht in direkte Konkurrenz zu Haris Tabakovic treten.
Stattdessen wechselte Džeko von ACF Fiorentina zum FC Schalke 04, wo er einen stark leistungsbezogenen Vertrag unterschrieb und ablösefrei verpflichtet wurde. Direkt in seinem ersten Spiel für Schalke erzielte der Bosnier einen Treffer. Zuvor kam Džeko in der laufenden Saison für Florenz auf 16 Einsätze und ein Tor.
Sportlich mag der Fit diskutabel gewesen sein, marketingtechnisch hätte allein der Name Džeko die Trikotverkäufe bei Borussia Mönchengladbach wohl spürbar angekurbelt.

Photo by Christof Koepsel/Getty Images
Ein weiterer Spieler, der Borussia Mönchengladbach gut zu Gesicht gestanden hätte, ist Sheraldo Becker. Laut der BILD wollte Rouven Schröder jedoch Franck Honorat nicht in eine direkte Konkurrenzsituation bringen.
Dabei ist Becker flexibel einsetzbar und hätte auch über den linken Flügel agieren können. Gerade der offensiven, zuletzt oft lahmenden Gladbacher Offensive hätte der 30-Jährige durchaus gutgetan.
Im Januar 2024 wechselte Becker für 3 Millionen Euro zu Real Sociedad. Nur eineinhalb Jahre später folgte der Wechsel zu Ligakonkurrent CA Osasuna, wo er sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen konnte. Am Deadline Day kam es schließlich zur Wiedervereinigung mit Urs Fischer, mit dem Becker bereits bei 1. FC Union Berlin erfolgreich zusammengearbeitet hatte.
Welchen dieser Spieler hättet ihr gerne am Borussia-Park gesehen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by David Ramos/Getty Images








































