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·22. Juli 2026

Italien bestätigt Gespräche mit Pep Guardiola

Artikelbild:Italien bestätigt Gespräche mit Pep Guardiola

Was noch vor wenigen Tagen wie eine wilde Spekulation wirkte, hat nun einen hochoffiziellen Anstrich bekommen: Der italienische Fußballverband verhandelt tatsächlich mit Pep Guardiola über das Amt des Nationaltrainers der Squadra Azzurra.

In einem Interview mit dem Portal Cronache di Spogliatoio bestätigte Verbandsfunktionär Giovanni Malagò den direkten Austausch mit dem 55-jährigen Spanier. Gleichzeitig bremste er jedoch die Erwartungen und wies auf erhebliche finanzielle Hürden hin.


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Verband bestätigt Kontakt – aber verweist auf Budgetgrenzen

„Wir sprechen mit Pep Guardiola“, stellte Malagò klipp und klar fest.

Damit ist das gegenseitige Interesse verbrieft. Dennoch machte der Verbandsboss kein Geheimnis daraus, dass ein Engagement Guardiolas den finanziellen Rahmen des Verbandes enorm strapazieren würde. Der Katalane wäre für den italienischen Verband gehaltstechnisch „klar eine Ausnahme“, für die es sehr gute Gründe und tragfähige Finanzierungsmodelle bräuchte.

Da der Verband kurz- bis mittelfristig den Gürtel enger schnallen müsse, dürfe man budgetäre Aspekte nicht aus den Augen verlieren. Guardiola, der nach dem Ende seiner Ära bei Manchester City eigentlich eine längere Auszeit eingehen wollte, müsste für das Amt des italienischen Nationaltrainers wohl auf erhebliche Gehaltsmillionen verzichten.

Der Plan B: Pirlo, Mancini und weitere Alternativen zu Pep Guardiola

Die Squadra Azzurra setzt keineswegs alles auf eine Karte. Laut Malagò steht die Verbandsspitze parallel im Dialog mit mehreren hochkarätigen Kandidaten.

Neben Guardiola fallen immer wieder die Namen von Andrea Pirlo und Ex-Erfolgs-Coach Roberto Mancini. Eine Festlegung auf diese drei Personalien gebe es jedoch nicht, da der Sichtungsprozess breit aufgestellt sei.

Ein Engagement von Pep Guardiola als Nationaltrainer Italiens ist keineswegs unmöglich, bleibt aber vor allem eine finanzielle Herkulesaufgabe. Während Guardiola seine Sympathie für den italienischen Fußball nie verborgen hat und die sportliche Reizvollheit der Aufgabe unbestritten ist, hängt eine finale Einigung davon ab, wie weit der Spanier beim Gehalt entgegenzukommen bereit ist – und wie kreativ die FIGC bei der Finanzierung agieren kann.

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