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·2. April 2026

Italiens Verbandspräsident Gravina tritt nach WM-Desaster und kritischen Äusserungen zurück

Artikelbild:Italiens Verbandspräsident Gravina tritt nach WM-Desaster und kritischen Äusserungen zurück

Gabriele Gravina, seines Zeichens seit 2018 Präsident des italienischen Fussballverbands (FIGC), tritt nach der dritten verpassten WM-Qualifikation in Folge ab.

Der 72-Jährige zieht damit die Konsequenzen aus dem Desaster rund um die Squadra Azzurra, die in den WM-Playoffs an Bosnien & Herzegowina gescheitert ist. Gravina stellte sich mit negativen Äusserungen über andere Sportarten und Sportler aus fussballfremden Bereichen, die er als Amateure bezeichnete, zusätzlich ins Abseits. An einer Notfallsitzung des FIGC, an der auch Serie A-Präsident Ezio Simonelli, Serie B-Präsident Paolo Bedin, Serie C-Präsident Matteo Marani, Giancarlo Abete, der Präsident der Amateurligen sowie Umberto Calcagno, Vorsitzender der Spielerunion und Renzo Ulivieri, Vorsitzender der Trainerunion, teilnahmen, wurde der Rücktritt beschlossen.

Gravina präsidierte den italienischen Verband seit 2018 und war auch im Amt als Italien 2021 Europameister wurde. Zuletzt war er massgeblich an den Verpflichtungen der Nationaltrainer Luciano Spalletti und Gennaro Gattuso beteiligt.


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Italiens Sportminister Andrea Abodi hatte am Mittwoch öffentlich gefordert, dass der italienische Fussball einen Neuaufbau benötigt und die die FIGC-Leitung neu besetzt wird. Dazu kommt es nun. Am 22. Juni soll der neue Präsident gewählt werden.

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