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·26. April 2026

Jahn fulminant: "So werden wir die restlichen Spiele angehen"

Artikelbild:Jahn fulminant: "So werden wir die restlichen Spiele angehen"

Mit einem überzeugenden 5:2-Erfolg beim F.C. Hansa Rostock hat der SSV Jahn Regensburg auch rechnerisch den Klassenerhalt in der 3. Liga geschafft und feiert zudem einen neuen Rekordhalter in den eigenen Reihen. Trainer Sascha Hildmann hatte zwar trotz zwischenzeitlich hoher Führung noch Bedenken, freute sich letztlich aber über einen "gelungenen Tag". 

Benedikt Saller wird zum Rekordspieler

Ob Benedikt Saller nur im Entferntesten daran gedacht hat, einmal Rekordspieler des SSV Jahn Regensburg zu werden, als er im Sommer 2016 vom 1. FSV Mainz 05 zu den Oberpfälzern wechselte? Am Samstagnachmittag im Spiel beim F.C. Hansa Rostock war es in jedem Fall so weit, der 33-jährige Mittelfeldspieler lief zum 253. Mal in einem Ligaspiel im Trikot des Jahn auf, ließ damit Sebastian Nachreiner hinter sich und fügte seinem Legendenstatus beim SSV noch einen weiteren nicht unerheblichen Baustein hinzu. Als Bonmot gab es im Ostseestadion dabei einen überragenden 5:2-Sieg seiner Truppe und den damit auch rechnerisch sicheren Klassenerhalt obendrauf.


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"Als alleiniger Rekordhalter und so einem Sieg nach Hause zu fahren, ist umso schöner", freute sich Saller nach Abpfiff und ging gleich noch in die Analyse: "Der Druck lag bei Rostock. Wir konnten befreiter auftreten und haben in der ersten Halbzeit unsere Umschaltmomente gut ausgespielt." Das führte durch die Treffer von Oscar Schönfelder (12.) und Eric Hottmann (43. und 45.+5) bereits zur Halbzeit zu einem komfortablen Vorsprung von drei Toren, den Hottmann mit Wiederbeginn der Partie sogar noch um ein Tor ausbaute (49.).

"So werden wir auch die restlichen Spiele angehen"

Der 26-jährige Stürmer war überhaupt der überragende Akteur auf dem Feld und schnürte in der 87. Minute letztlich einen Viererpack. "Es ist besonders bei einem Aufstiegskandidaten als Team fünf Tore zu machen. Umso schöner als Stürmer maßgeblich beteiligt zu sein. Heute bin ich der Mannschaft sehr dankbar, weil es tolle Angriffe waren und meine Teamkollegen das richtige Auge für mich hatten", machte Hottmann aber gar keine Anstalten, den Ruhm für sich alleine behalten zu wollen und ließ sich mit Blick auf die drei noch verbleibenden Partien zu einer Ansage hinreißen: "So kann man in einem solchen Stadion auftreten und so werden wir auch die restlichen Spiele angehen."

Coach Sascha Hildmann dürfte nichts dagegen haben, auch wenn der 54-Jährige während der Partie in Rostock lange kritisch blieb. Schließlich kamen die Hansestädter durch Christian Kinsombi (51.) und ein Eigentor von Leopold Wurm (56.) noch einmal etwas ran, konnten mehr Schaden aber nicht anrichten. "Wir waren sehr kompakt und hatten viele Umschaltmomente. Das Zentrum haben wir gut kontrolliert und konnten gut nach Vorne spielen. Mit den Toren haben wir uns dafür belohnt", lobte Hildmann, unterstrich die "Leidenschaft und Energie", mit der seine Truppe gespielt habe und sprach von einem "gelungenen Tag". Ein ganz besonderer war es für Benedikt Saller noch dazu.

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