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·30. Juli 2026
Jeltsch im Fokus der Großen: Bayern, Arsenal und Liverpool beobachten VfB-Juwel

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·30. Juli 2026

Der VfB Stuttgart steht vor einem heißen Transfersommer: Finn Jeltsch, das 20-jährige Innenverteidiger-Talent aus der Stuttgarter Defensive, ist in den Fokus einiger der größten Klubs Europas gerückt. Wie übereinstimmend unter anderem Bavarian Football Works und Caught Offside berichten, beobachten Bayern München, der FC Arsenal und der FC Liverpool den deutschen U-21-Nationalspieler intensiv – und sollen bereits konkrete Gespräche mit seinem Umfeld geführt haben.
Jeltsch gilt als eines der aufregendsten Abwehrtalente Deutschlands. Der Innenverteidiger wechselte erst im vergangenen Jahr vom 1. FC Nürnberg nach Stuttgart und überzeugte seither auf Anhieb in der Bundesliga – mit Ballsicherheit, Zweikampfstärke und einer für sein Alter bemerkenswerten Ruhe am Ball. In der Fachpresse wird er längst als „neuer Hummels“ gehandelt, und die Aufmerksamkeit aus dem Ausland gibt diesen Vergleichen eine gewisse Substanz.
Besonders intensiv soll Bayern München die Entwicklung von Jeltsch verfolgen. Laut Berichten des Portals BuliNews haben die Bayern bereits Kontakt zu den Beratern des Spielers aufgenommen. Einem Transfer in diesem Sommer stehen die Münchner aber noch zurückhaltend gegenüber – derzeit handle es sich eher um eine langfristige Beobachtung als um eine unmittelbare Verpflichtungsstrategie. Angesichts des aktuellen Kaders, der zuletzt mit mehreren hochkarätigen Zugängen verstärkt wurde, besteht kurzfristig kein zwingender Handlungsdruck.
Trotzdem gilt Bayern als ernsthafter Interessent. Jeltsch würde ins Profil passen, das Sportdirektor Christoph Freund beim Aufbau der Defensive für die kommenden Jahre anstrebt: jung, entwicklungsfähig, deutsch – und ligaerprobt.
Noch konkreter soll das Interesse aus der Premier League sein. Sowohl der FC Arsenal als auch der FC Liverpool haben nach übereinstimmenden Berichten Scouts regelmäßig zu Stuttgarts Spielen entsandt. Arsenal sieht in Jeltsch einen Typ Innenverteidiger, wie er unter Mikel Arteta schon länger gesucht wird: progressiv im Spielaufbau, pressingresistent und in der Lage, als erste Aufbaustation zu fungieren.
Liverpool seinerseits sucht nach den jüngsten Veränderungen in der Verteidigung ebenfalls nach langfristiger Verstärkung. Jeltsch, so heißt es bei Caught Offside, erfülle das Anforderungsprofil der Reds nahezu ideal. Die Kürze seiner Bundesliga-Erfahrung schreckt die Engländer offenbar nicht ab – im Gegenteil: Sie sehen Potenzial für weitere Entwicklung auf höchstem Niveau.
Trotz des massiven Interesses hat der VfB Stuttgart eine klare Haltung: Jeltsch soll in diesem Sommer nicht verkauft werden. Die Schwaben sehen den Defensivspieler als zentralen Baustein für die anstehende Saison und haben intern keine Verkaufsabsichten geäußert. Sollte ein Klub den VfB jedoch tatsächlich zum Umdenken bewegen wollen, müsste er laut Informationen des Portals Caught Offside mindestens 50 bis 55 Millionen Euro auf den Tisch legen.
Das ist eine Summe, die keinen der genannten Interessenten abschrecken dürfte – zumal Jeltsch mit gerade einmal 20 Jahren ein Investitionsprojekt wäre, das über Jahre Rendite verspricht. Ob Bayern, Arsenal oder Liverpool letztlich den entscheidenden Schritt unternehmen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Name Finn Jeltsch dürfte in den kommenden Wochen noch häufiger für Schlagzeilen sorgen.
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