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·26. September 2026

Jetzt 96-Trainer: Wagner sollte einst zum HSV kommen!

Artikelbild:Jetzt 96-Trainer: Wagner sollte einst zum HSV kommen!

Sandro Wagner ist zurück im deutschen Profifußball. Dabei sorgt er zumindest auch für eine kleine HSV-Randnotiz.

Der neue Trainer von Hannover 96 stand nämlich schon einmal auf der Wunschliste eines ehemaligen Hamburger Entscheidungsträgers. Wie die Sport Bild berichtet, wollte Jonas Boldt Wagner bereits während seiner Zeit als HSV-Sportvorstand in den Volkspark lotsen. Demnach plante Boldt, den früheren Nationalspieler als U19-Coach zu verpflichten. Wagner lehnte jedoch ab und entschied sich stattdessen für einen anderen Weg. Seine ersten Schritte als Fußball-Lehrer machte er anschließend bei der SpVgg Unterhaching in der 3. Liga.


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Nun haben sich die Wege der beiden doch noch gekreuzt. Boldt ist inzwischen Geschäftsführer in Hannover und präsentierte Wagner in dieser Woche als neuen Cheftrainer der Niedersachsen. Für den 38-Jährigen ist es die zweite Station als verantwortlicher Coach im Profifußball. Zu Beginn der vergangenen Saison war er zwölf Partien lang für den FC Augsburg verantwortlich.

Wagner folgt auf Ex-HSV-Trainer Titz

Etwas weniger als ein Jahr später geht es nun an den Maschsee. Nach einem enttäuschenden Saisonstart mit nur sieben Punkten aus sechs Spielen trennten sich die 96er von Christian Titz. Auch hier ist der HSV also nicht gänzlich unbeteiligt. Titz übernahm die Rothosen in der Rückrunde der Saison 2017/18 und sorgte damals für eine deutliche spielerische Verbesserung. Trotz einer klar erkennbaren Handschrift und solider Punkteausbeute konnte er den ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte nicht verhindern.

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Foto: IMAGO

Dennoch genoss Titz im Umfeld des HSV viel Rückhalt und durfte mit der Mannschaft auch in die Zweitliga-Saison gehen. Umso größer war später die Überraschung, als die Hamburger den Trainer bereits nach zehn Spieltagen entließen – obwohl der HSV Tabellenfünfter war und lediglich zwei Punkte auf den Spitzenreiter fehlten. Viele Fans können die damalige Entscheidung zugunsten von Hannes Wolf bis heute nicht nachvollziehen.

Für Wagner beginnt in Hannover derweil ein neues Kapitel. Und für Boldt schließt sich ein Kreis: Der Manager bekommt mehr als zwei Jahre nach seinem Abschied aus Hamburg doch noch die Gelegenheit, mit seinem einstigen Wunschkandidaten zusammenzuarbeiten.

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