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·9. Juni 2026

Jetzt erst offiziell: Arbeloa bleibt nicht Trainer von Real Madrid

Artikelbild:Jetzt erst offiziell: Arbeloa bleibt nicht Trainer von Real Madrid
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Álvaro Arbeloa bleibt nicht Trainer von Real Madrid – Foto: Angel Martinez/Getty Images

Bevor Mourinho kommt, geht Arbeloa

MADRID. Bevor der „Special One“ zurückkommt, räumt dessen einstig geschätzter Schützling seinen Posten. Was bereits seit einigen Wochen abzusehen war, hat Real Madrid jetzt erst bestätigt: Álvaro Arbeloa betreut die erste Mannschaft als Trainer nicht auch noch über den Sommer hinaus. Er hatte die Trennung am schon in der Pressekonferenz vor dem Saisonende bejaht. Weil der Klub sie vor dem letzten Heimspiel aber nicht verkündete, bekam Arbeloa im Estadio Santiago Bernabéu gegen den Athletic Club zwar immer wieder Sprechchöre von den Rängen, anders als Daniel Carvajal und David Alaba jedoch keinen offiziellen Abschied.


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An der Seitenlinie der Königlichen sein Comeback feiert mit Beginn der neuen Spielzeit kein geringerer als José Mourinho, der Real schon von Mitte 2010 bis Mitte 2013 gecoacht hatte. Dass der Portugiese von Benfica nach Madrid wechselt, ist beschlossene Sache. Was die Bekanntgabe dessen betrifft, musste der Sieg von Florentino Pérez bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag noch abgewartet werden. „José ist immer einer von uns. Falls er nächste Saison hier ist, werde ich sehr glücklich sein, ihn wieder Zuhause zu haben“, so Arbeloa über Mourinho.

Mitte April war es gefühlt schon vorbei

Der 43 Jahre alte Spanier, von Mitte 2009 bis Mitte 2016 selbst Profi der Merengues, blickt auf eine viereinhalbmonatige Amtszeit zurück. Mitte Januar, in Folge der gegen den FC Barcelona verloreneren Supercopa de España, übernahm er den Job des damals nach schon sieben Monaten entlassenen Xabi Alonso, mit dem er eng befreundet ist. Nach der Beförderung von der zweiten Mannschaft zu den Profis erlebte Arbeloa mit dem Copa-del-Rey-Aus gegen Zweitligist Albacete Balompié (2:3) umgehend ein Debakel.

Im Laufe der Rückrunde wuchs die Hoffnung auf Titel dank eines starken Monats März zwischenzeitlich an, im April verspielte das Team dann aber alles: Mehrere Patzer in LaLiga führten zum zunächst inoffiziellen K.o. im Kampf um die Meisterschaft, im Viertelfinale der Champions League war gegen den FC Bayern München Endstation (1:2, 3:4). Am 10. Mai war der zweite titellose Frühsommer in Folge durch die Clásico-Niederlage im Camp Nou (0:2) endgültig besiegelt. Ohne Trophäe konnte Arbeloa keine starke Bewerbung für einen Verbleib über den Sommer hinaus abgeben. Hinzu kamen in den finalen Wochen immer mehr Streitigkeiten zwischen ihm und Spielern, was eine Fortsetzung der Zusammenarbeit umso unwahrscheinlicher machte. Mindestens mit Carvajal, Daniel Ceballos, Raúl Asencio und Álvaro Carreras hatte er seine Differenzen, am Ende zog mit Kylian Mbappé sogar noch eine Galionsfigur des Kaders zwischen den Zeilen öffentlich über ihn her.

18 Siege aus 28 Pflichtspielen

Der einstige Rechtsverteidiger betreute die Real-Profis in 28 Pflichtspielen. Seine Bilanz: 18 Siege, zwei Unentschieden, acht Niederlagen, 58 erzielte und 34 kassierte Tore. Alonso, der inzwischen als neuer Coach des FC Chelsea feststeht, hatte seine Amtszeit übrigens mit 24 Erfolgen, sechs Remis und sechs Pleiten beendet. Die Blancos erzielten unter ihm 72 Treffer und fingen sich wiederum 38 Tore. Wie es mit Arbeloa weitergeht, ist unklar. In einer anderen Rolle bleibt er seinem Herzensverein aber offenbar nicht erhalten, so sind jedenfalls seine Aussagen zu deuten. Die zweite Mannschaft hatte er erst im Juli 2025 übernommen, vorher war er seit November 2020 in der Jugend von Real tätig gewesen.

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