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·30. November 2025

Jetzt wartet Messi: Müller & Vancouver greifen nach MLS-Krone

Artikelbild:Jetzt wartet Messi: Müller & Vancouver greifen nach MLS-Krone

Als das Ticket für das Traumfinale gegen Lionel Messi gebucht war, schaltete Thomas Müller schnell in seinen ganz eigenen Partymodus. Erst schlenderte die Bayern-Ikone mit einem Turm aus Kappen und Mützen auf dem Kopf über den Rasen, dann gaben sich der Weltmeister von 2014 und sein Teamkollege Ryan Gauld einen „schottischen Kuss“ – eine besondere Art der Kopfnuss. „Ich fühle mich großartig“, sagte Müller: „Ich bin so stolz auf mein Team, diese Gruppe hat so viel verdient.“

Gleich in seiner ersten Saison in Nordamerika greift Müller mit den Vancouver Whitecaps nach der Meisterschaft in der Major League Soccer (MLS). Durch das 3:1 (3:0) beim San Diego FC sicherten sich die Kanadier nicht nur den Titel in der Western Conference, sondern hielten auch den Traum vom ersten MLS-Triumph überhaupt in der Geschichte des Klubs am Leben. Nur noch Messi und Inter Miami können diesen jetzt noch platzen lassen.


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Müller will MLS-Triumph holen

„Teil dieser Reise zu sein, ist unglaublich“, schwärmte Müller, der nach seinem Abschied von den Bayern erst im August nach Kanada gewechselt war und dort seitdem im Sturm die Herzen von Fans und Mitspielern erobert hat: „Wir wachsen als Gruppe, und es ist so schön, mit diesen Leuten zu feiern.“ Er sei „sehr glücklich, ein Teil davon zu sein und seine Erfahrung einzubringen. Ich habe das Gefühl, dass das sehr gut funktioniert.“

Doch allzu lange werden die Feierlichkeiten bei Müller und Co. nicht anhalten – schließlich soll die märchenhafte Geschichte mit den Whitecaps jetzt auch ihr passendes Happy End bekommen. Schon am Samstag (20.30 Uhr) muss Vancouver nach Florida zu Miami und Superstar Messi, die sich in ihrem Halbfinale mit 5:1 (2:1) gegen New York City durchsetzten.

Schnell werden da Erinnerungen wach an diesen 14. Juli vor elf Jahren, als sich die DFB-Auswahl im legendären Maracana in Rio de Janeiro gegen Messis Argentinien den vierten WM-Stern sicherte. An die Vergangenheit wollte Müller nun aber nicht denken. Lieber richtete er den Blick nach vorne. „Ich schaue ihm gerne zu“, sagte der 36-Jährige über seinen prominenten Gegner: „Miami ist ein sehr starkes Team.“ Und so sei es „ein großes Finale“, welches sich Müller „gewünscht“ habe.

Im Endspiel, in dem es auch für Miami um die erste MLS-Krone der Vereinsgeschichte geht, gilt Vancouver als leichter Außenseiter. Doch davon will sich Müller, der mit seinem 36. Titel seine Bestmarke als erfolgreichster deutscher Fußballer weiter verbessern kann, nicht beeindrucken lassen. „Wir haben unseren Job gemacht, jetzt geht es nach Miami“, sagte Müller: „Noch ein Schritt.“

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