Joker Amiri macht den Unterschied, FSV bezwingt Wolfsburg | OneFootball

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1. FSV Mainz 05

·24. Januar 2026

Joker Amiri macht den Unterschied, FSV bezwingt Wolfsburg

Artikelbild:Joker Amiri macht den Unterschied, FSV bezwingt Wolfsburg

Fischer-Wechsel bringen die Wende

Unverändert kehrten beide Teams zurück auf den Rasen, auf dem es aber nun erst einmal ereignislos zuging. Nennenswerte Torabschlüsse blieben bis zur 60. Minute jedenfalls Mangelware. Dies sollte sich kurz darauf allerdings schlagartig ändern. Nebel brachte einen Freistoß mit Zug aufs Tor, wo Grabara in einer unübersichtlichen Situation die Übersicht behielt und den ersten Einschlag ein weiteres Mal verhindern konnte (61.). In Minute 65 dann die ersten 05-Wechsel: Der unter der Woche noch leicht erkrankte Amiri ersetzte Nebel und Phillipp Mwene kehrte nach fast zweimonatiger Verletzungspause zurück auf den Platz. Es sollten Wechsel sein, die nicht lange brauchten, um ihre Wirkung zur entfalten. Denn Amiri sollte nur zwei ruhende Bälle brauchen, um das Spiel zu drehen. Erster Nutznießer war Tietz, dem in der 68. Minute per Kopf sein erstes Tor als 05ER gelang - die Erleichterung war dem Angreifer anzusehen. Und nur fünf Minuten später war es Bell, für den Hollerbach im Zentrum den Ball nochmal scharf gemacht hatte, bevor der Verteidiger das Leder aus vier Metern über die Linie drückte - 2:1 (73.). Die Mainzer waren längst wieder das klar tonangebende Team und drückten auf die Entscheidung. Nach 77 Minuten landete eine Flanke Hollerbachs von rechts auf dem Querbalken, und sechs Minuten später war es dann Amiri höchstpersönlich, der per verwandeltem Handelfmeter fürs 3:1 sorgte (83.)! Zuvor hatte Dzenan Pejcinovic einen Bell-Kopfball im Strafraum mit der Hand abgewehrt und Siebert sich nach Sichtung der Videobilder für den zweiten Mainzer Strafstoß in der Partie entschieden. Der Rest der Schlussphase glich dann einem Schaulaufen, schließlich hatte sich der FSV in der MEWA ARENA schon lange nicht mehr so klar auf der Siegerstraße wie in diesen verbleibenden Minuten.


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Und an der Festtagsstimmung sollte sich auch während der siebenminütigen Nachspielzeit nichts mehr ändern für alle Mainzer unter den 30.000 Fans im Stadion. Der zweite Heimdreier in Folge war hochverdient und beschert dem FSV nach 19 Partien und 15 Zählern nun Relegationsrang 16, der vor nicht allzu langer Zeit noch außer Reichweite zu sein schien.

Am kommenden Wochenende reisen die 05ER am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) nach Leipzig, bevor genau eine Woche später der FC Augsburg zum Fastnachtsspieltag 2026 in der MEWA ARENA zu Gast sein wird.

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