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·28. Juni 2026
Joker Messi mit Freistoß-Tor: Argentinien besiegt Jordanien

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Jordanien – ArgentinienJ
So 28.06. · 04:00 Uhr · ZDF/MagentaTV
Ein eingewechselter Lionel Messi hat Argentinien bei der WM den nächsten Sieg beschert. Der Superstar kam nur rund 30 Minuten zum Einsatz, traf aber per Freistoß und half beim 3:1 gegen Jordanien entscheidend mit. Für den Titelverteidiger war es im letzten Gruppenspiel zugleich der 50. WM-Sieg der Verbandsgeschichte.

Lionel Messi wärmt sich vor dem WM-Gruppenspiel gegen Jordanien im Dallas Stadium auf. Foto: David Ramos/Getty Images
In Dallas setzte sich die B-Elf des Weltmeisters gegen den Außenseiter durch, nachdem die Mannschaft von Lionel Scaloni bereits vor dem Anpfiff als Gewinner der Gruppe J festgestanden hatte. Giovani Lo Celso brachte die Albiceleste in der 19. Minute mit einem sehenswerten Freistoß in Führung, Lautaro Martínez erhöhte in der 31. Minute per Foulelfmeter auf 2:0. Auf der Gegenseite verkürzte Musa Al-Taamari in der 55. Minute für Jordanien, das seine erste WM mit drei Niederlagen beendete.
Scaloni hatte nach den souveränen Erfolgen gegen Algerien, 3:0, und Österreich, 2:0, eine deutliche Rotation angekündigt und die Startelf im Vergleich zum Spiel gegen die ÖFB-Auswahl auf neun Positionen verändert. Auch Messi bekam eine Pause. Der 39 Jahre alte Kapitän saß erstmals seit 20 Jahren bei einem WM-Spiel zunächst auf der Bank. Unter anderem rückte Exequiel Palacios vom Bundesligisten Bayer Leverkusen in die Anfangsformation.
Die neu formierte Mannschaft bemühte sich um Ordnung und blieb der Spielidee ihres Chefcoaches treu. Mit viel Ballbesitz kontrollierte Argentinien die Partie und suchte geduldig nach Lücken in der jordanischen Defensive, zunächst ohne echte Großchance. Erst der starke Freistoß von Lo Celso brach den Bann. Messi beobachtete das Geschehen auf der Bank und lächelte zufrieden.
Argentinien hielt danach den Druck hoch und wurde nach einem Martínez-Lattentreffer erneut gefährlich. Kurz darauf traf Marcos Senesi, der von Nizar Al-Rashdan mit dem Fuß im Gesicht erwischt wurde, im Luftduell unsanft zu Boden. Schiedsrichter Istvan Kovacs aus Rumänien entschied nach VAR-Einsatz auf Elfmeter, den Martínez sicher verwandelte. Erst danach wurde Jordanien mutiger. Ersatzkapitän Nicolás Otamendi verpasste in der 3. Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte das dritte Tor.
Nach dem Seitenwechsel forderten die Zuschauer lautstark Messis Einwechslung, doch zunächst sorgte auch ohne ihn die Partie für Unterhaltung. Martínez setzte in der 53. Minute einen weiteren Abschluss an die Latte, ehe Al-Taamari einen seltenen Angriff der Underdogs erfolgreich abschloss und nicht nur die jordanischen Fans, sondern auch König Abdullah II. bin al-Hussein auf der Tribüne jubeln ließ.
Zur 60. Minute kam Messi ins Spiel und zog das Offensivspiel sofort an sich. Einen Freistoß setzte er in der 65. Minute noch deutlich zu hoch an, doch beim nächsten Versuch schlug der Ball ein. Damit erhöhte der 19-fache WM-Torschütze auf den Endstand von 3:1. Auch Messis Ehefrau Antonela Roccuzzo bejubelte den Treffer auf der Tribüne.
Mit dem Sieg sicherte sich Argentinien als Gruppenerster den Platz im Sechzehntelfinale, in dem am Samstag um 0.00 Uhr MES und live bei MagentaTV das Überraschungsteam aus Kap Verde wartet. Für den dreimaligen Weltmeister war es zudem der 50. gewonnene WM-Auftritt. Nur Brasilien mit 78 und Deutschland mit 70 Siegen liegen in dieser Statistik noch davor.







































