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·22. April 2026
Jonas Hector prognostiziert den Klassenerhalt des 1. FC Köln: „Mit 34 Punkten bist du safe“

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Simon Bartsch
22 April, 2026
Das 1:1 gegen den FC St. Pauli hat Jonas Hector nicht in voller Gänze gesehen, dennoch ist für den Ex-Kapitän der Klassenerhalt doch sehr wahrscheinlich. Zu der Situation der Geißböcke äußerte sich der ehemalige Nationalspieler in seinem Podcast „Schlag und fertig“.

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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Hector weilte am Wochenende auf einem Festival und hat die Begegnung der Geißböcke am Millerntor nicht live oder in voller Gänze gesehen, aber gehört, dass es spielerisch nicht die beste Leistung der Kölner gewesen sei. Dennoch sieht der ehemalige Linksverteidiger die Entwicklung beim FC recht positiv. „Es ist schön zu sehen, dass der FC relativ stabil ist – mit den fünf Punkten in drei Spielen“, so Hector. Gerade die Serie ohne Niederlagen könnte den Geißböcken nun im Abstiegskampf in die Karten spielen. „Da ist man schnell wieder bei der Frage nach dem Trend. Der FC zum Beispiel hat die letzten Spiele nicht verloren. Da hat man direkt ein anderes Selbstvertrauen“, sagt Hector weiter. „Der HSV ist in den vergangenen Wochen schon ein wenig gestruggelt und hat dann nicht dieses Selbstverständnis., Spiele zu gewinnen. Anders auch wieder Bremen, die vor zwei Monaten schon komplett abgeschrieben waren.“
Tatsächlich ist die Stimmung rund ums Geißbockheim aktuell eine gute. Wohl auch aufgrund des neuen Trainers. Wagner sucht immer wieder die Gespräche mit den Spielern, geht auf jeden Akteur ein. Und das könnte zum Pluspunkt werden. „Da kommt es jetzt auch ein wenig darauf an, wer die beste Stimmung hat. Da kann es passieren, dass die Mannschaften, die nicht großartig am Punkten sind, keine Siege holen, dass die die meisten Probleme bekommen“, sagt Hector. „St. Pauli wird es schwer haben, glaube ich. Gladbach hat auch ein Restprogramm, das nicht ohne ist. Der FC sollte eigentlich ganz gut positioniert sein.“ Zwischen Platz elf und 15 beträgt der Punkte-Unterschied gerade einmal einen Zähler. St. Pauli liegt auf dem relegationsplatz fünf Zähler zurück. Es dürfte also spannend werden. „Du hast noch einige direkte Duelle, du hast noch wirklich spannende Konstellationen. Gerade wenn du auf das Restprogramm von verschiedenen Mannschaften guckst. Gladbach hat zum Beispiel noch ein happiges Restprogramm.“
Die Fohlen spielen unter anderem gegen Dortmund, Augsburg und Hoffenheim. Und der FC? „Du hast noch Leverkusen und die Bayern, spielst aber noch in Berlin und hast Heidenheim zu Hause. Ich glaube, wenn du da noch einen Sieg holst, dann stehst du gut da. Mit 34 bist du safe“, sagt Hector. „Ich glaube nicht, dass Wolfsburg oder Pauli – und die spielen ja auch noch gegeneinander – noch acht Punkte holen. Dass die zwei Spiele gewinnen, zwei unentschieden spielen und keins verlieren, das sehe ich bei beiden nicht. Und dann bist du mit einem Sieg so gut wie gerettet.“
Dabei war der Punktgewinn gegen St. Pauli ein glücklicher. Und im Nachhinein vielleicht auch nicht ganz regelkonform. Der Elfmeter sorgt bei den Kiezkickern jedenfalls für Frust. „Alexander Blessin hat es ganz gut ausgedrückt, dass er im ersten Moment das Gefühl hatte, als er auf die Bilder auf der Bank geguckt hat, es ist ein Elfmeter. Wenn du aber genau hinguckst, tritt Kaminski Mets auf den Fuß und dadurch kommt das Foul zu Stande“, sagt der Ex-Kapitän. „Da kannst du nur sagen, vielleicht hast du dir das Glück erarbeitet. Das ist vielleicht das Spielglück, das du brauchst.“ Und zwar, um am Ende die Klasse zu halten.









































