Football Espana
·20. Mai 2026
Jose Maria Enriquez Negreira entgeht Strafe im Korruptionsfall Barcelona

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·20. Mai 2026

Der frühere Vizepräsident des Schiedsrichterkomitees (CTA), Jose Maria Enriquez Negreira, scheint für seine Rolle im sogenannten „Negreira-Fall“ wohl einer Bestrafung zu entgehen. Barcelona wird wegen sportlicher Korruption über einen Zeitraum von 17 Jahren beschuldigt, nachdem zwischen 7 Mio. Euro und 8 Mio. Euro an Negreira für angebliche Beratungshonorare gezahlt worden sein sollen. Die Katalanen haben jegliches Fehlverhalten bestritten und erklärt, dass ihre Zahlungen für die erbrachten Leistungen rechtmäßig gewesen seien.
Negreira wurde von Barcelona beschäftigt, um in diesem Zeitraum Beobachtungsberichte über Schiedsrichter zu liefern, doch die Staatsanwaltschaft konnte nicht nachweisen, dass diese Leistungen tatsächlich erbracht wurden. Währenddessen haben sich Real Madrid und mehrere weitere Klubs dem Verfahren als Kläger gegen Barcelona angeschlossen, um mögliche Schäden geltend zu machen. Der Prozess befindet sich drei Jahre nach Bekanntwerden der Ermittlungen derzeit noch immer in der Beweisaufnahme.

Standbild von Cuatro mit Negreira
Wie El Mundo laut Marca berichtet, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Negreira wegen der Taten, die ihm vorgeworfen werden, vor Gericht stehen wird. Negreira hat bislang keine weitere Aussage gemacht, nachdem er nach einer ersten Fragerunde durch die Polizei im Jahr 2024 als verhandlungsunfähig eingestuft worden war. Damals verweigerte er die Aussage. Negreiras Zustand hat sich verschlechtert, und die jüngste Prognose nach einer neuen medizinischen Untersuchung lautet, dass seine Demenz fortgeschritten ist und er möglicherweise an Alzheimer leidet. Die Untersuchung wurde von seinem Anwalt beantragt, und sofern es keine überraschende Wendung gibt, wird Negreira nicht vor Gericht geladen werden.
Dies ist die erste größere Entwicklung in dem Fall seit geraumer Zeit, nachdem im vergangenen Jahr verschiedene Persönlichkeiten aus Barcelonas Vergangenheit zwischen 2001 und 2018 ausgesagt haben. Dennoch hat Real Madrid seine Rhetorik in dieser Angelegenheit verschärft, wobei Präsident Florentino Perez vergangene Woche eine sofortige Bestrafung forderte. Barcelonas Interimspräsident Rafa Yuste bezeichnete seine Worte als „erbärmlich“, und die Katalanen veröffentlichten eine Erklärung, in der sie ankündigten, rechtliche Schritte gegen Perez zu prüfen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































