Joshua Kimmich: „Die Art und Weise ist sehr besonders“ | OneFootball

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·19. April 2026

Joshua Kimmich: „Die Art und Weise ist sehr besonders“

Artikelbild:Joshua Kimmich: „Die Art und Weise ist sehr besonders“

Der FC Bayern feiert einen Heimsieg im Südschlager und die vorzeitige Meisterschaft! Dank des souveränen 4:2-Erfolgs gegen den VfB Stuttgart hat sich die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany bereits am 30. Spieltag die 35. Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte gesichert. Entsprechend gut gelaunt zeigten sich Trainer und Spieler nach der Partie. „Es ist schon extrem speziell. Auch wenn wir viele Meisterschaften geholt haben, so souverän und konstant wie in diesem Jahr war es selten. Darauf sind wir sehr stolz“, freute sich Joshua Kimmich nach der Partie. Ähnlich sah es auch Chefcoach Kompany: „Wunderschön. Für mich ist jeder Titel wie der erste, sonst brauchst du diesen Job nicht machen.“ fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.

Die Stimmen zum Titelgewinn gegen den VfB Stuttgart

Herbert Hainer, Präsident: „Deutscher Meister werden ist schwer – Deutscher Meister bleiben ist FC Bayern! Diese Mannschaft macht einfach Spaß: sie bleibt nicht stehen. Ein großes Kompliment an die Spieler, das Trainerteam um Vincent Kompany und den gesamten Vorstand sowie die sportliche Leitung. Die Meisterschaft ist immer das A und O, jetzt richtet sich der Blick auf die Bonusmissionen Champions League und DFB-Pokal. Mich als Präsidenten freut es zudem, dass unsere Frauen am Mittwoch ihre vierte Meisterschaft in Serie feiern können – und am Samstag in der Allianz Arena den FC Barcelona zum Champions League-Halbfinale empfangen. Unsere Fans können stolz sein, wie sich unser Verein insgesamt Saison für Saison präsentiert.“


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Karl-Heinz Rummenigge, Aufsichtsrat: „Ich gratuliere der Mannschaft und dem gesamten Trainerstab mit Vincent Kompany an der Spitze sehr herzlich zur 35. Deutschen Meisterschaft des FC Bayern. Dieser Titel ist absolut verdient und von ganz besonderem Format. Für mich ist die Deutsche Meisterschaft immer der ehrlichste Titel, weil sich über die lange Strecke Qualität, Konstanz und Teamspirit durchsetzen und Glück oder Pech keine entscheidende Rolle spielen. Diese tolle Mannschaft hat in jeder Beziehung eine außergewöhnliche Bundesliga-Saison gespielt, sie hat großartigen Fußball geboten, die Fans verzaubert, einen neuen Tor-Rekord aufgestellt, aber auch defensive Stabilität gezeigt. Sie vermittelt Spaß am Fußball und münzt diesen auch in Erfolg um. Ein besonderer Verdienst gebührt Vincent Kompany, der einen herausragenden Job macht.”

Jan-Christian Dreesen, Vorstandsvorsitzender: „Es ist ein super Gefühl! Die 35. Meisterschaft - Ich glaube etwas Größeres kann man nicht erreichen. Wir schauen aber auch nach vorne. Die Spieler haben sich brutal gefreut, wir haben den wichtigsten und ehrlichsten Titel gewonnen, aber wir haben more to come. Am Mittwoch haben wir ein ganz wichtiges Spiel, wir wollen unbedingt mal wieder nach Berlin. Es ist eine große Zuversicht, aber zugleich großer Respekt da. Nach den heutigen Feierlichkeiten gilt es, sich auf Mittwoch zu konzentrieren. Wir spüren einen Spirit in der Mannschaft, den man selten hat, das erinnert mich an vor 13 Jahren.“

Max Eberl, Sportvorstand: „Die zweite Meisterschaft wäre nicht gekommen, wenn wir die Erste nicht geschafft hätten. Für mich ist das von Anfang an ein Weg, den wir jetzt seit zwei Jahren gehen. Die Basis für heute haben wir über die ganzen Monate davor gelegt. Ich bin überzeugt, dass dieser Zusammenhalt entstanden ist, durch alles, was wir in der ersten Saison positiv wie negativ erlebt und in die zweite Saison mitgenommen haben. Und wir deshalb jetzt da stehen, wo wir stehen: Als hochverdienter Deutscher Meister und als eine Einheit. Mit Blick auf die weiteren Entscheidungen verspüre ich einfach nur Vorfreude. Vorfreude, weil wir da sind, weil wir es uns verdient haben. Wir sind da, weil wir nicht nur in der Meisterschaft sehr gute Leistungen gebracht haben, sondern in allen drei Wettbewerben.“

Vincent Kompany: „Wunderschön. Für mich ist jeder Titel wie der erste, sonst brauchst du diesen Job nicht machen. Diese Momente kosten unglaublich viel Arbeit und das nicht nur in dieser Saison, sondern über viele Jahre hinweg. Wenn du dann ankommst, musst du es genießen. Ich habe Emotionen, das ist kein Problem, wer mich auf dem Platz sieht, weiß das. Aber es gehört auch Ruhe dazu. In diesem Moment geht es darum, einfach alles zu genießen. Ab morgen geht es dann wieder weiter, wie immer. Die Zahlen sind schön, aber es ist noch nicht vorbei. Es geht weiter. Das ist auch eine Mentalitätsfrage: Wir geben immer Vollgas, egal ob Vorbereitung oder Pflichtspiel. Wir nutzen unseren Kader, wir wollen Fußball genießen und das haben wir dieses Jahr gemacht. Und ich will damit noch nicht aufhören. Jetzt kommen die entscheidenden Wochen. Wir freuen uns drauf, wissen aber auch, wie schwer es wird. Unser Glaube ist da und das ist im Fußball sehr viel wert.“

Joshua Kimmich: „Es ist schon extrem speziell. Gerade diese Saison war eine sehr, sehr gute Bundesliga-Saison. Auch das Spiel heute ist nicht selbstverständlich – nach den Madrid-Spielen hierherzukommen und gegen den Tabellendritten so aufzutreten. Es ist Titel Nummer 35, und besonders ist die Art und Weise, wie wir dahin gekommen sind. Wir hatten keine großen Ups and Downs, sondern waren sehr konstant. Das ist uns in der Form in den letzten Jahren nicht so oft gelungen, auch wenn wir viele Meisterschaften geholt haben. Aber so souverän und konstant wie in diesem Jahr war es selten. Darauf sind wir sehr stolz. Für mich persönlich ist es die zehnte Meisterschaft, das ist schon ein ordentliches Pfund. Ich hoffe, da kommen noch ein paar dazu. Manuel ist da natürlich ein Vorbild.“

Leon Goretzka: „Wir wussten eigentlich schon vorher, dass wir es geschafft haben, aber wir wollten unbedingt heute auch das Spiel gewinnen – und zwar auf die Art und Weise, wie wir es die ganze Saison gemacht haben. Einfach unseren Stiefel runterspielen. Ich glaube, das hat uns dieses Jahr so stark gemacht, dass wir keinen Unterschied gemacht haben, ob es um viel oder weniger ging. Wir gehen jedes Spiel gleich an, und das war heute unsere große Aufgabe. So kann man den Sieg und vor allem auch den Titel richtig genießen. Unsere Chemie in der Mannschaft ist schon seit Jahren top. Im Vergleich zu anderen Topteams ist das bei uns eine sehr familiäre Atmosphäre. Unsere jungen Spieler bringen eine starke Mentalität mit: selbstbewusst, aber bodenständig, sie arbeiten hart und helfen uns weiter. Das hat man zuletzt auch wieder gesehen. Gleichzeitig bleiben sie auf dem Boden – und das macht es einfach besonders.“

Jamal Musiala: „Es ist ein großer Moment für uns. Seit dem ersten Testspiel haben wir gesagt, dass wir mit unserer Mentalität den nächsten Schritt machen wollen. Das haben wir Spiel für Spiel über die ganze Saison gezeigt, immer mit der gleichen Energie und dem gleichen Hunger, egal gegen wen. Das hat uns am Ende auch etwas früher zur Meisterschaft gebracht. Das ist eine wichtige Lehre für uns, die wir mitnehmen müssen.“

Das sagt der Gegner VfB Stuttgart

Sebastian Hoeneß (Trainr VfB Stuttgart): „Ich möchte dem FC Bayern zur Deutschen Meisterschaft gratulieren. Sie sind absolut verdient Meister, da gibt es keine zwei Meinungen. Auch die Art und Weise, wie sie auftreten – als Team, als Trainerteam, als Club – verdient höchste Anerkennung. Sie sind ein sehr guter Repräsentant für den deutschen Fußball. Deshalb gratuliere ich, auch wenn wir heute hier verloren haben. Es ist vieles von dem aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten schon vor dem Tor eine gute Chance. Nach unserem Treffer hatte Bayern dann einige gute Möglichkeiten und wenn man sieht, wie die Tore fallen, ist es natürlich ärgerlich, wie wir das Spiel aus der Hand geben. Beim ersten Gegentor sind wir eigentlich in Überzahl am Flügel, so wie wir es verteidigen wollten, aber der Ball bleibt trotzdem bei Musiala. Beim zweiten Tor brauchen wir nicht viel erklären, das sind Fehler, die du gegen Bayern nicht machen darfst. Dann läuft die Maschinerie, auch beim dritten Tor sehen wir nicht gut aus. In der Pause haben wir ein, zwei Dinge angepasst. Wir mussten dann viel verteidigen. Ich muss meiner Mannschaft dahingehend ein Lob aussprechen, dass wir gefightet haben, wir sind nicht auseinandergefallen und haben dafür gesorgt, dass das Torverhältnis ok geblieben ist.“

Atakan Karazor (VfB Stuttgart): „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hätten vielleicht sogar noch das eine oder andere Tor mehr machen können. Dass Bayern zu Chancen kommt, war uns klar. Da ging es für uns darum, defensiv gut zu stehen und die Bälle zu blocken. Jetzt heißt es: schnell abhaken und den Fokus auf die nächsten beiden Spiele legen. Wir wissen, welche Chancen noch vor uns liegen und werden alles reinwerfen, um das Maximum rauszuholen. Wir wollen aus den Fehlern lernen. Unser klares Ziel sind die Champions League-Plätze, dazu wollen wir im DFB-Pokal weiterkommen. Die positiven Dinge nehmen wir mit und wollen die Saison gut zu Ende spielen.“

Chris Führich (VfB Stuttgart): „Wir sind sehr gut gestartet, haben das Spiel dann aber in fünf, sechs Minuten mit drei Gegentoren aus der Hand gegeben. Das tut weh, klar. Trotzdem muss man sagen, dass Bayern die Meisterschaft verdient geholt hat.“

Die wichtigsten Szenen im Spielbericht:

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