Anfield Index
·14. Juli 2026
Journalist: Liverpool im Rennen um den WM-Star nicht abschreiben

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·14. Juli 2026

Liverpools Suche nach Verstärkungen im Mittelfeld hat in diesem Sommer zahlreiche Namen hervorgebracht, doch nur wenige verfügen über das Potenzial des Lille-Teenagers Ayyoub Bouaddi.
Der 18-Jährige hat einen bemerkenswerten Aufstieg hingelegt, und nach einer beeindruckenden Weltmeisterschaft scheint sich der Konkurrenzkampf um seine Unterschrift zu verschärfen. In der neuesten Ausgabe von Media Matters für Anfield Index diskutierten Eddie Gibbs und der Liverpool-Journalist David Lynch darüber, wo Liverpool steht, warum Manchester City jetzt stark Druck macht und ob die Reds weiterhin daran glauben sollten, dass ein Deal möglich bleibt.
Während das Interesse von City zwangsläufig Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, glaubt weder Gibbs noch Lynch, dass Liverpool sich bereits aus dem Rennen wähnen sollte.
Die Diskussion folgte auf Berichte, wonach Manchester City aggressiv auf eine Verpflichtung von Bouaddi drängt, wobei der Mittelfeldspieler Berichten zufolge auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt wird.
Gibbs erkannte die Reaktion unter den Liverpool-Anhängern an, von denen viele sofort befürchteten, dass das Rennen damit praktisch entschieden sei.
Er verwies auf Liverpools jüngste Erfolge im Wettbewerb mit City um Spitzentalente und erinnerte die Zuhörer daran, dass der Ruf allein Transferduelle nicht entscheiden sollte.
Die größere Sorge drehte sich jedoch um die Ablöseforderung.
Für einen 18-Jährigen stellte Gibbs infrage, ob die Bewertung mittlerweile über Liverpools Wohlfühlgrenze hinausgegangen sei.
David Lynch bestätigte, dass Liverpools Interesse schon vor Bouaddis Leistungen auf internationaler Bühne bestand.
„Definitiv ein Spieler, den Liverpool bewundert hat, und das schon vor der Weltmeisterschaft.“
Dieser Punkt ist bedeutend.
Anstatt auf eine Handvoll auffälliger Auftritte zu reagieren, hatte Liverpool Bouaddi bereits als einen Spieler identifiziert, der eine genaue Beobachtung wert ist.
Allerdings hat die Weltmeisterschaft die Angelegenheit zweifellos komplizierter gemacht.
Lynch räumte ein:
„Ich denke, es war für ihr Interesse nicht hilfreich, wie gut seine Weltmeisterschaft gewesen ist.“
Seine Begründung war einfach.
„Ich denke einfach, dass es den Preis noch weiter nach oben getrieben hat.“
Das stärkt natürlich die Position von Manchester City.
Lynch glaubt, dass City bei der Verpflichtung junger Spitzentalente womöglich einfach in einer anderen finanziellen Kategorie operiert.
„Es hat den Preis in Bereiche getrieben, bei denen Manchester City vielleicht etwas eher bereit ist, sie für einen jüngeren Spieler zu zahlen, als Liverpool es wäre.“
Das bedeutet nicht, dass Liverpool sich zurückgezogen hat.
Ganz im Gegenteil.
Lynch mahnte zur Vorsicht, bevor man Liverpools Chancen abschreibt.
„Es ist in diesem Fall noch früh.“
Er fügte hinzu:
„Ich glaube nicht, dass wir an dem Punkt sind, an dem wir sie komplett ausschließen können.“
Diese Aussagen spiegelten Liverpools breitere Rekrutierungsstrategie wider.
Der Klub ist bereit, finanziell um Spieler zu konkurrieren, von denen er wirklich überzeugt ist, dass sie langfristig zu Eckpfeilern des Kaders werden können, auch wenn er dabei selektiver bleibt als einige seiner Premier-League-Rivalen.

Foto: IMAGO
Ein Faktor, der während der Diskussion wiederholt hervorgehoben wurde, war Liverpools aktuelle Tiefe im Mittelfeld.
Lynch deutete an, dass jede bedeutende Neuverpflichtung im Mittelfeld wahrscheinlich zunächst von Abgängen abhängen werde.
„Das große Thema, das man über das Mittelfeld und einen Wechsel nach Liverpool sagen kann, ist, dass es dafür Abgänge brauchen wird.“
Er fuhr fort:
„Für Bewegung im Mittelfeld wirst du Abgänge sehen müssen.“
Das könnte Curtis Jones, Alexis Mac Allister oder einen anderen erfahrenen Mittelfeldspieler betreffen, bevor Liverpool erhebliche Mittel für Bouaddi bereitstellt.
Sollte das passieren, glaubt Lynch, dass sich das Bild verändert.
„Vielleicht, wenn es einen Abgang gibt, gehen sie bei Bouaddi etwas entschlossener vor.“
Trotz des wachsenden Interesses von Manchester City machte Lynch einen Punkt absolut klar.
„Die eine Sache, die ich darüber weiß, ist, dass er ein Spieler ist, den sie mögen.“
Allein das sorgt dafür, dass Liverpool in dieser sich entwickelnden Geschichte ein Verein bleibt, den man im Auge behalten sollte.
Ob Bouaddi letztlich Liverpools nächste Verpflichtung fürs Mittelfeld wird, könnte weniger von Manchester City abhängen als von den Entwicklungen innerhalb von Anfield.
Zukünftige Abgänge, verfügbare finanzielle Mittel und Liverpools allgemeine Transferprioritäten werden das Ergebnis allesamt beeinflussen.
Vorerst bleibt Liverpool laut David Lynchs Einschätzung bei Media Matters ein ernsthafter Bewunderer eines der hellsten jungen Mittelfeldtalente Europas, auch wenn die Konkurrenz deutlich härter geworden ist.
Da sich das Transferfenster noch weiter entwickelt, könnte der Kampf um Ayyoub Bouaddi noch einige Kapitel bereithalten.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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