Anfield Index
·6. Juli 2026
Journalist: Liverpool plant im Sommer Gespräche mit vielen Profis

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·6. Juli 2026

Liverpools Umbau unter Andoni Iraola wird an Neuverpflichtungen gemessen werden, doch die schwierigere Arbeit könnte viel näher liegen. Wie der Liverpool Echo darlegte, sind elf Spieler in das letzte Jahr ihrer Verträge gegangen. Das ist kein Hintergrundrauschen. Das ist ein strukturelles Problem.
Wenn ein oder zwei Verträge auslaufen, können Vereine das managen. Wenn die Zahl auf elf steigt, wird es zu einem Test für Planung, Verhandlungsmacht und Klarheit. Richard Hughes und die Scouting-Abteilung stehen nun vor einem Sommer, in dem jede Entscheidung Folgen hat. Hält man zu viele, riskiert Liverpool, dass Marktwert verloren geht. Verkauft man zu viele, startet Iraola seine erste Saison mit weniger Stabilität, als er braucht.

Foto: IMAGO
Der größte Name ist Virgil van Dijk. Er wird in diesem Monat 35 und rund um seine Zukunft gab es bereits externe Spekulationen, konkret mit AC Milan und Fenerbahce. Dem Originalbericht zufolge wurde das zurückgewiesen, und Liverpool geht weiterhin davon aus, dass ihr Kapitän bleibt.
Das ergibt Sinn. Man führt keinen neuen Cheftrainer ein und verabschiedet gleichzeitig die autoritativste Figur in der Kabine, es sei denn, es gibt einen zwingenden fußballerischen Grund. Dafür gibt es hier keine Anzeichen. Van Dijk ist vielleicht keine langfristige Lösung, weil das in seinem Alter niemand ist, aber für Iraola ist er ganz klar Teil des kurzfristigen Gerüsts.
Alisson Becker ist ein anderer Fall. Das Interesse von Juventus war ernst genug, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, und es hieß, er sei nach acht Jahren offen für eine neue Herausforderung. Liverpool hat sich abgesichert, indem der Verein im März eine Verlängerungsoption um ein Jahr gezogen hat. Das verschafft Zeit, mehr nicht. Es bedeutet, dass der Klub die Entscheidung bis 2027 vertagen kann, was sinnvoll ist, wenn der Spieler engagiert bleibt und das Niveau hoch ist.
Bei Curtis Jones wirkt die Lage dringlicher. Inter Mailand erreichte Liverpools Bewertung nicht, die Berichten zufolge bei rund 35 Millionen Pfund lag, nachdem etwa 22 Millionen Pfund geboten worden waren. Auch Nottingham Forest wurde genannt, nachdem der Klub durch den Verkauf von Elliot Anderson an Manchester City 116 Millionen Pfund eingenommen hatte. Liverpool hat recht, ihn nicht unter Wert abzugeben, aber hier gibt es eine harte Wahrheit. Wenn eine Vertragsverlängerung nicht realistisch ist, dann ist ein kontrollierter Verkauf jetzt besser als Sentimentalität, gefolgt von einem ablösefreien Abgang.
Harvey Elliott gehört in eine ähnliche Kategorie, wenn auch aus einem anderen Blickwinkel. Seine Leihe bei Aston Villa hat seinen Markt nicht wirklich gestärkt, und seine Bewertung ist im Vergleich zu der Zeit gesunken, als RB Leipzig stark interessiert war. Doch ein Trainerwechsel kann alles verändern. Iraola könnte ihn anschauen und eine Rolle in ihm sehen, die andere nicht gesehen haben.
Joe Gomez ist ein weiterer Fall, der jetzt wichtiger ist, als er es noch vor ein paar Wochen gewesen sein mag. Da Ibrahima Konate weg ist, kann Liverpool erfahrene Verteidiger nicht als entbehrlich behandeln. Gomez ist seit elf Jahren im Klub, und seine Vielseitigkeit hat weiterhin praktischen Wert, besonders während eines Trainerwechsels.
Der übergeordnete Punkt ist einfach. Liverpool darf hier nicht einfach treiben lassen. Vertragsmanagement ist Kaderplanung. Ignoriert man das, trifft der Markt die Entscheidung für einen.
Aus Sicht eines Liverpool-Fans löst dieser Bericht eine Mischung aus Sorge und Erleichterung aus. Zuerst die Erleichterung, denn die Gerüchte um van Dijk wirkten immer etwas zu passend. Ein neuer Trainer kommt, der erfahrene Kapitän wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, und sofort reden alle über einen dramatischen Neuanfang. So funktioniert Fußball nicht immer. Manchmal ist der vernünftige Schritt der offensichtliche, und den besten Führungsspieler zu halten, während Iraola sich einarbeitet, ist einfach gesunder Menschenverstand.
Das größere Problem ist die schiere Zahl ungelöster Situationen. Elf Spieler im letzten Vertragsjahr sind zu viele für einen Klub, der seriös und kontrolliert wirken will. Die Fans können einen Umbruch akzeptieren, aber sie wollen nicht zusehen, wie Liverpool schlafwandelnd darauf zusteuert, Spieler für geringere Ablösen oder ganz ohne Gegenwert zu verlieren. Das ist schlechte Planung, ganz einfach.
Jones ist wahrscheinlich der Spieler, bei dem die Meinungen am stärksten auseinandergehen. Einige Fans glauben weiterhin, dass in ihm ein Mittelfeldspieler von Topklasse steckt, wenn er eine klar definierte Rolle und regelmäßige Einsatzzeit bekommt. Andere sehen die Bewertung und finden, Liverpool sollte Kasse machen, wenn der Trainer nicht überzeugt ist. Beide Argumente sind fair. Bei Elliott ist es ähnlich. Das Talent ist da, die Fragen betreffen den Ertrag und die Passung.
Was sich die Fans jetzt von Hughes und Iraola wünschen werden, ist Entschlossenheit. Keine Panik, kein öffentliches Drama, sondern einfach Entscheidungen. Die Spieler halten, die wirklich wichtig sind, sich von denen trennen, die nicht passen, und das früh genug, damit die Saison nicht von Zögern geprägt wird.
Quelle: Liverpool Echo
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































