Anfield Index
·30. April 2026
Journalist: Liverpool-Star will weg, Premier-League-Rivalen dran

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·30. April 2026

Curtis Jones ist zu einem der spannendsten Namen im sich wandelnden Kaderbild von Liverpool geworden, wobei das Interesse sowohl im Inland als auch im Ausland zunimmt. Wie Lewis Steele von der Daily Mail hervorhob: „Inter Mailand wollte Jones im Januar, Tottenham soll jetzt an ihm interessiert sein, und viele andere Klubs werden seine Situation aufmerksam beobachten.“
Dieses Maß an Aufmerksamkeit spiegelt einen Spieler wider, dessen Ruf weiterhin stark ist, auch wenn seine Rolle in Liverpool von mangelnder Konstanz geprägt war. Die Klubs sehen Potenzial, Vielseitigkeit und Erfahrung auf hohem Niveau – alles wertvolle Eigenschaften in einem umkämpften Markt.
Jones’ Einsatz in dieser Saison erzählt seine eigene Geschichte. „Er hat in dieser Saison in allen bis auf vier Ligaspielen von Liverpool gespielt, stand aber nur in 14 von 34 in der Startelf, mehrere davon als Rechtsverteidiger.“ Diese Statistik unterstreicht sowohl Vertrauen als auch Zögern von Arne Slot.
Innerhalb des Kaders wird er klar geschätzt, oft wird auf ihn zurückgegriffen, um Lücken zu füllen und taktische Flexibilität zu liefern. Dennoch hat er sich im Mittelfeld noch keine klar definierte Rolle gesichert, was Fragen über seinen langfristigen Platz in der Startelf aufwirft.

Foto: IMAGO
Jones bleibt ein Spieler, der die Meinungen unter den Fans spaltet. „An einem guten Tag ist er ein spielstarker Mittelfeldspieler, der alles kann, aber manche finden, dass ihm in wichtigen Bereichen etwas fehlt.“ Diese Einschätzung bringt die Debatte um ihn gut auf den Punkt.
Die Aussage, er sei „ein Mädchen für alles, aber Meister in nichts“, mag hart klingen, verweist aber auch auf seine Anpassungsfähigkeit. Solche Spielertypen erweisen sich im Verlauf einer Saison oft als unverzichtbar, weil sie Tiefe und Verlässlichkeit auf mehreren Positionen bieten.
Seine Vielseitigkeit hat dazu geführt, dass er in ungewohnten Rollen eingesetzt wurde, darunter auch als Rechtsverteidiger, was sowohl seine Bereitschaft zu helfen als auch die Schwierigkeiten unterstreicht, sich zentral festzuspielen.
Durch seine Vertragssituation kommt zusätzlicher Druck hinzu. Wie Alisson Becker geht auch Jones in das letzte Jahr seines Vertrags, was den Fokus auf seine Zukunft ganz natürlich verstärkt.
„Jones war der erste Spieler, der sich in der Slot-Ära öffentlich äußerte. Er sagte Reportern, wie sehr ihm das Leben unter dem neuen Chef gefalle, und betonte, dass der Stil perfekt zu ihm passe.“ Trotz dieser positiven Worte hat sich sein Status nicht wesentlich verändert.
Jetzt wirkt es wie ein entscheidender Moment. „Es fühlt sich so an, als sei Jones bereit, den nächsten Schritt zu machen und weiterzuziehen.“ Ob dieser Schritt bei Liverpool oder anderswo erfolgt, bleibt die zentrale Frage.
Curtis Jones steht sinnbildlich für ein größeres Thema im Kaderaufbau Liverpools unter Arne Slot. Er ist weder ein Problemspieler noch enttäuscht er, aber er verkörpert genau das Mittelfeld, das ein Team bremsen kann, wenn man sich zu stark auf ihn verlässt.
Aus Fansicht ist die Frustration nachvollziehbar. Jones ist lange genug dabei, um sich als klarer Stammspieler etabliert zu haben, und doch bleibt er am Rand. Vierzehn Startelfeinsätze aus vierunddreißig Spielen deuten darauf hin, dass man ihm vertraut, aber nicht von ihm abhängig ist.
Seine Vielseitigkeit ist zugleich seine Stärke und seine Schwäche. Mehrere Rollen abdecken zu können, hilft dem Kader, hat ihn aber daran gehindert, eine Position wirklich zu meistern. In einem System, das Klarheit und Präzision verlangt, fällt dieser Mangel an Spezialisierung stärker auf.
Hinzu kommt eine breitere Kaderdynamik. Liverpool braucht Mittelfeldspieler, die Spiele entweder auf hohem Niveau kontrollieren oder mit Konsequenz und Zielstrebigkeit Linien durchbrechen. Jones zeigt Ansätze von beidem, aber nicht auf dem Niveau, das nötig ist, um das Team auf ein höheres Level zu heben.
Ein Wechsel könnte allen Seiten zugutekommen. Jones würde regelmäßige Spielpraxis und eine klarere Rolle gewinnen, während Liverpool in ein spezialisierteres Profil reinvestieren könnte. Falls er bleibt, ist die Herausforderung einfach: Aus Versprechen muss Autorität werden, und er muss seinen Platz im Team endlich selbst fest in die Hand nehmen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































