Anfield Index
·26. August 2026
Journalist: Liverpool vor spätem Vorstoß für 50-Mio.-Euro-Mittelfeldmann

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·26. August 2026

Die letzten Tage des Transferfensters bei Liverpool scheinen sich zunehmend um eine vertraute Frage zu drehen. Hat Andoni Iraola im Mittelfeld genug Optionen?
Laut dem Journalisten Abdel Hamed ist Liverpool weiterhin daran interessiert, sich auf der Sechserposition zu verstärken, und würde gerne spät im Fenster einen Vorstoß für Monacos Mittelfeldspieler Lamine Camara wagen. Es ist eine interessante Möglichkeit, besonders nachdem Curtis Jones seinen Wechsel zu Inter Mailand für 30 Millionen Pfund abgeschlossen hat.
Jones kam auf 228 Einsätze für Liverpool, erzielte 22 Tore, und sein Abgang hat Iraolas Kader um eine weitere erfahrene Option beraubt.
Liverpool hat einen Großteil des Sommers damit verbracht, offensive Verstärkungen zu priorisieren. Iraola hat zudem angedeutet, dass der 19-jährige Trey Nyoni nach Jones’ Abgang mehr Verantwortung übernehmen könnte.
Dennoch verdient die Zusammensetzung von Liverpools Mittelfeld eine genauere Betrachtung.
Dominik Szoboszlai, Alexis Mac Allister und Ryan Gravenberch bringen viel technische Qualität mit, doch Liverpool scheint weiterhin ein Mittelfeldspieler zu fehlen, dessen natürliche Instinkte darin liegen, Räume zu kontrollieren, Umschaltsituationen abzusichern und hinter den offensiveren Spielern für Stabilität zu sorgen.
Diese Sorge wurde beim 2:2-Unentschieden bei Newcastle United besonders deutlich, als Liverpool über die zentralen Räume immer wieder anfällig war.
Camara ergibt daher sowohl stilistisch als auch zahlenmäßig Sinn.
Hamed berichtet, dass Liverpool spät im Fenster einen Vorstoß für Camara wagen möchte, wobei interessierte Klubs offenbar abwarten, weil sie sich der Situation bei Monaco bewusst sind.
Dadurch entsteht die Möglichkeit von Verhandlungen am Deadline Day.
Der 22-jährige senegalesische Nationalspieler kommt bereits auf 30 Länderspiele und vier Tore auf internationaler Ebene. Sein Vertrag bei Monaco läuft bis 2029, was dem Ligue-1-Klub eine starke Verhandlungsposition verschafft.
Monaco soll Camara Berichten zufolge auf ungefähr 50 Millionen Euro taxieren und ihn neben Folarin Balogun als einen seiner wertvollsten Spieler betrachten.
Folglich gibt es für Monaco kaum einen Anreiz, eine deutlich reduzierte Ablöse zu akzeptieren, es sei denn, die Umstände ändern sich.
Camaras Auftauchen verleiht auch Liverpools langjährigem Interesse an Bournemouth-Mittelfeldspieler Alex Scott eine weitere Dimension.
Scott kennt Iraola aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Bournemouth besonders gut und hat einen neuen Vertrag im Vitality Stadium abgelehnt. Bournemouths kolportierte Bewertung von 90 Millionen Pfund macht dieses mögliche Wiedersehen jedoch extrem teuer.
Chelsea soll bereits mit einem Angebot von rund 70 Millionen Pfund abgeblitzt sein, während auch Arsenal, Manchester United und Manchester City Interesse gezeigt haben.
Camara für 50 Millionen Euro wäre finanziell ein deutlich anderes Gesamtpaket.
Liverpools Entscheidung könnte letztlich zeigen, wie ernst der Klub seine Anfälligkeit im Mittelfeld wirklich einschätzt. Nyoni mehr Einsatzminuten zu geben, ist vollkommen nachvollziehbar. Einen 19-Jährigen dafür verantwortlich zu machen, ein strukturelles Grundproblem aufzufangen, wäre ein deutlich größeres Risiko.
Camara könnte Iraola die Spezialistenrolle geben, die Liverpool derzeit offenbar fehlt.
Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers ist dies eine der spannendsten Verbindungen im Mittelfeld in diesem Sommer.
Es wurde viel darüber gesprochen, Jones in Sachen Einsatzminuten zu ersetzen, aber Liverpool sollte wahrscheinlich über etwas Grundsätzlicheres nachdenken. Die Frage ist, ob dieses Mittelfeld tatsächlich die richtige Balance für Iraolas Fußball hat.
Nyoni verdient Chancen. Seine Entwicklung sollte gefördert und nicht durch einen weiteren teuren Neuzugang blockiert werden, nur weil Jones gegangen ist. Camara würde allerdings möglicherweise eine andere Rolle einnehmen.
Liverpool hat genug Spieler, die den Ballbesitz weiter vorne auf dem Platz prägen wollen. Was der Mannschaft offenbar fehlt, ist jemand, der Absicherung geben kann, wenn diese Spieler nach vorne schieben.
Das Newcastle-Spiel war eine frühe Warnung. Liverpool war zentral zu leicht auszuspielen, und das ist besonders besorgniserregend, wenn Iraola will, dass seine Mannschaft aggressiv presst und viele Spieler nach vorne schiebt.
50 Millionen Euro wirken zudem deutlich leichter zu verkraften als die kolportierten 90 Millionen Pfund, die für Scott nötig wären. Scotts Vertrautheit mit Iraola hat natürlich ihren Wert, aber Bournemouths Bewertung erzeugt einen enormen Erwartungsdruck.
Camara wäre faszinierend, weil sich das wie ein Transfer anfühlt, der auf Kaderstruktur basiert und nicht darauf, einfach einen abgewanderten Spieler durch einen anderen zu ersetzen.
Wenn Liverpool wirklich glaubt, dass er die kontrollierende Sechserrolle übernehmen kann, die dieses Mittelfeld braucht, könnte der Deadline Day plötzlich sehr interessant werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































