Anfield Index
·20. August 2026
Journalist: Liverpool wohl nicht an 100-Mio.-Pfund-Mittelfeldspieler

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·20. August 2026

Liverpool scheint dieses Transferfenster wohl ohne die Verpflichtung eines neuen Mittelfeldspielers zu beenden, selbst wenn Curtis Jones vor einem Wechsel zu Inter Mailand steht. Das ist die klare Linie von Lewis Steele für die Daily Mail, und sie passt besser zu den Fakten als zum ganzen Lärm.
Der prominenteste Name in dieser Diskussion ist Adam Wharton. Er hat Talent, er hat Profil, und er erfüllt die Homegrown-Regel. Er gehört allerdings Crystal Palace, einem Klub, der keinen Grund hat, günstig zu verkaufen, und jeden Grund, es spät im Markt schwierig zu machen. Wenn die geforderte Ablöse bei rund 100 Mio. Pfund liegt, kippt das Gespräch sehr schnell von Bewunderung zu Pragmatismus.
Steeles Update war direkt und hilfreich. Er schrieb: „Werden sie einen Mittelfeldspieler als Ersatz für Jones verpflichten? Stand jetzt nein – auch wenn sich das ändern könnte, falls in der letzten Woche des Transferfensters eine Möglichkeit entsteht.
„Crystal Palaces Adam Wharton wird schon lange mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, aber der Klub aus Selhurst Park würde eine gewaltige Ablöse von rund 100 Mio. Pfund verlangen – und es gibt ohnehin keine Anzeichen dafür, dass Liverpool interessiert ist.
„Viele andere Mittelfeldspieler wurden ins Spiel gebracht, aber es scheint eher wahrscheinlich als nicht, dass die Reds in diesem Transferfenster keinen Mittelfeldspieler verpflichten.“
Deutlicher geht es kaum. Die Leute können sich Szenarien zurechtlegen, wie sie wollen, aber die aktuelle Lage ist simpel: Liverpool bemüht sich nicht aktiv um Wharton.

Foto: IMAGO
Hier wird die Debatte unangenehmer. Liverpool hat nicht plötzlich Probleme im Mittelfeld, nur weil Jones geht. Diese Probleme waren schon während der gesamten vergangenen Saison da und haben sich in die Vorbereitung hineingezogen. Zu oft war die Mannschaft leicht zu überspielen, zu oft gingen zweite Bälle verloren, und zu oft wirkte Kontrolle eher optional als strukturell verankert.
Wharton würde dabei helfen. Er liest das Spiel gut, deckt viel Raum ab und gibt dir eine ruhigere Basis im Ballbesitz. Er würde auch mit Blick auf den Kaderaufbau helfen, denn einen Homegrown-Spieler durch einen anderen Homegrown-Spieler zu ersetzen, ist wichtig, wenn die Registrierungsgrenzen eng sind.
Hier gibt es noch einen weiteren offensichtlichen Faktor. Liverpool hat bereits gesehen, wie schwierig Verhandlungen mit Palace sein können, wenn das Timing gegen sie läuft. Lässt man einen Deal bis so spät liegen, diktiert der verkaufende Klub die Bedingungen. Palace kennt Whartons Wert, kennt den Markt und weiß, dass Liverpool unter Druck einkaufen würde.
Also ja, Wharton ergibt aus fußballerischer Sicht Sinn. Nein, das bedeutet nicht, dass der Deal marktbedingt ebenfalls Sinn ergibt. Wenn Liverpool nicht überzeugt genug ist, früh zu handeln, dann wird der Klub am Ende sicherlich nicht in der Schlussphase 100 Mio. Pfund auf das Problem werfen.
Das mag die Fans frustrieren, ist aber eine rationale Einschätzung der Situation. Wenn sich in den letzten Tagen nicht deutlich etwas verändert, scheint Liverpool bereit zu sein, ohne einen Ersatz für Curtis Jones weiterzumachen.
Aus Liverpool-Sicht fühlt sich das viel zu vertraut an. Jeder kann sehen, dass das Mittelfeld Hilfe braucht, jeder kann sehen, dass der Mannschaft die Kontrolle gefehlt hat, und doch scheint der Klub zufrieden damit zu sein, die Hände in den Schoß zu legen, solange ihm nicht der perfekte Deal vor die Füße fällt. Das ist keine Strategie, das ist Stillstand.
Wharton mag teuer sein, gut. Nicht jeder Spieler ist zum Schnäppchenpreis zu haben. Wenn Liverpool wirklich viel von ihm hält, dann muss der Klub entschlossen handeln. Wenn nicht, wo ist dann die Alternative? Womit sich die Fans schwertun, ist das Gefühl, dass der Klub immer genau weiß, warum ein Deal nicht passieren kann, aber nur selten dieselbe Dringlichkeit zeigt, damit einer zustande kommt.
Der Abgang von Jones verschärft das Thema nur noch. Er ist Homegrown, technisch stark und Teil des Kadergefüges. Ihn zu verlieren und niemanden zu holen, sendet ein schlechtes Signal. Es sagt aus, dass der Klub bereit ist, eine schwächere Mittelfeldgruppe zu akzeptieren und zu hoffen, dass Coaching allein das Problem löst.
Die Fans haben genug von Geduld, Wert und Marktchancen gehört. Was sie wollen, ist eine Mannschaft, die das Zentrum des Spielfelds wieder dominieren kann. Im Moment legt dieser Bericht nahe, dass Liverpool das Problem kennt und trotzdem womöglich nichts dagegen unternimmt. Genau das schmerzt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































