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·16. Mai 2026
Jubel in Wolfsburg: Der VfL schlägt St. Pauli mit 3:1 und rettet sich in die Relegation

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·16. Mai 2026

Matchday | Der VfL Wolfsburg hat sich im großen Abstiegskrimi beim FC St. Pauli mit 3:1 durchgesetzt und damit den Relegationsplatz gesichert. In einer intensiven und emotionalen Partie brachte zunächst ein Eckball die Führung, ehe St. Pauli zwar zum 1:1 ausglich, aber insgesamt nicht genug Durchschlagskraft entwickelte, um das Spiel komplett zu drehen. Wolfsburg nutzte seine Momente im richtigen Augenblick und blieb vor dem Tor konsequent.
Nach der erneuten Führung durch ein kurioses Eigentor der Hamburger kippte die Partie endgültig zugunsten des VfL. Der dritte Treffer brachte schließlich die Vorentscheidung, ehe die Schlussphase ohne weitere Tore blieb. Parallel spielte der 1. FC Heidenheim beim 1. FSV Mainz 05 und verlor mit 0:2.
In der Schlussphase fällt kein Treffer mehr. Wolfsburg bringt die Führung souverän über die Zeit und rettet sich in die Relegation. Der dortige Gegner wird am Sonntag ermittel.t
St. Pauli geht nun volles Risiko und wird dafür eiskalt bestraft. Die Hamburger laufen in einen Konter des VfL Wolfsburg, der am Ende zum 3:1 führt. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite scheitert zunächst Christian Eriksen aus kurzer Distanz am stark reagierenden Nikola Vasilj. Der Abpraller landet jedoch direkt bei Dzenan Pejcinovic, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben muss. Ein Treffer, der nach einer Vorentscheidung im Abstiegskampf aussieht.
Der VfL Wolfsburg bekommt nach einem Handspiel und nach einer längeren Überprüfung des VAR einen Elfmeter zugesprochen. Doch Christian Eriksen schießt nur an die Latte. Es bleibt beim 2:1 für den VfL Wolfsburg.
Nach einer Ecke geht der VfL Wolfsburg wieder mit 2:1 in Führung – allerdings auf kuriose Art und Weise. Der eigentlich sichere Rückhalt der FC St. Pauli kann den Ball im Fünfmeterraum unter Druck nicht richtig klären. Beim Versuch zu fausten verfehlt er die Kugel, die ihm stattdessen unglücklich an den Hinterkopf springt und von dort ins eigene Tor trudelt. Ein bitteres Eigentor in einer Phase, in der es für St. Pauli kaum schmerzhafter hätte kommen können. Wolfsburg jubelt.
St. Pauli ist zurück im Spiel. Nach einer Ecke gelang den Hamburgern der Ausgleich zum 1:1 und das Tor erinnerte stark an den Wolfsburger Führungstreffer zuvor. Diesmal setzte sich Abdoulie Ceesay am ersten Pfosten durch und köpfte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Noch leicht abgefälscht war Kamil Grabara ohne jede Abwehrchance. Für den VfL bleibt die Ausgangslage dennoch unverändert: St. Pauli braucht weiterhin noch ein weiteres Tor, um Wolfsburg direkt hinter sich zu lassen.
Der VfL Wolfsburg liegt im Abstiegsfinale beim FC St. Pauli zur Halbzeit mit 1:0 vorne und wäre nach aktuellem Stand gerettet, zumindest über den Umweg Relegation.
Lange Zeit tat sich im nervenaufreibenden Kellerduell allerdings wenig. Beide Mannschaften agierten zunächst vorsichtig und wollten vor allem keine Fehler machen. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit nahm die Partie richtig Fahrt auf.
Mehrfach rettete Aluminium auf beiden Seiten, dazu vergab der VfL weitere gute Möglichkeiten. Besonders Konstantinos Koulierakis sorgte schließlich für den erlösenden Moment, als er nach einer scharf hereingebrachten Ecke zur Wolfsburger Führung einköpfte.
Danach zog sich die Mannschaft von Dieter Hecking allerdings etwas weit zurück und brachte St. Pauli zurück ins Spiel. Die Hamburger kamen zu ihrer großen Chance auf den Ausgleich, ließen diese aber liegen.
Auch der Blick ins Parallelspiel sorgt aus Wolfsburger Sicht derzeit für Erleichterung. 1. FC Heidenheim liegt zur Pause mit 0:2 zurück und würde damit keine Gefahr mehr darstellen.
Aktuell läuft deshalb alles auf ein direktes Duell zwischen Wolfsburg und St. Pauli hinaus. Die Hamburger brauchen nun zwei Treffer, um den VfL noch direkt hinter sich zu lassen.
Für die Mannschaft von Dieter Hecking geht es am Nachmittag direkt gegen St. Pauli. Das Duell am Millerntor ist ein echtes Endspiel. Der Verlierer steigt sicher ab.
Hecking zeigte sich vor der Partie dennoch optimistisch. Der Trainer verwies darauf, dass sich seine Mannschaft diese Ausgangslage erst erarbeitet habe. Seit seinem Amtsantritt habe es zwar Schwankungen gegeben, wirklich schwach sei aber nur eine Halbzeit in Leverkusen gewesen. Die restlichen Auftritte hätten Stabilität vermittelt und würden nun Zuversicht geben.
Verzichten muss Wolfsburg allerdings auf Patrick Wimmer. Der Offensivspieler fällt wegen seiner Oberschenkelverletzung aus.
Auch beim FC St. Pauli verlief die Vorbereitung alles andere als optimal. Die Hamburger kämpfen seit Tagen mit einem Magen-Darm-Virus innerhalb der Mannschaft.
Trainer Alexander Blessin berichtete von besonderen Vorsichtsmaßnahmen im Teamalltag, um weitere Ausfälle zu verhindern. Bereits beim vergangenen Spiel in Leipzig hatten mehrere Spieler gefehlt.
Immerhin kehren einige Profis wieder zurück. Hinter dem Einsatz wichtiger Stammkräfte gibt es aber weiterhin Fragezeichen.
Parallel schaut ganz Fußball-Deutschland nach Heidenheim. Der 1. FC Heidenheim empfängt den 1. FSV Mainz 05 und hat sich mit starken Ergebnissen in den vergangenen Wochen überhaupt erst wieder in diese Position gebracht.
Trainer Frank Schmidt sprach vor dem Saisonfinale von einem „Herzschlagfinale“. Zuletzt sammelte Heidenheim sieben Punkte aus drei Spielen und setzte die Konkurrenz damit massiv unter Druck.
Allerdings reicht selbst ein Sieg möglicherweise nicht. Die Heidenheimer sind auf Schützenhilfe angewiesen und werden deshalb das Parallelspiel in Hamburg genau verfolgen.
Die Konstellation ist kompliziert. Der VfL Wolfsburg erreicht den Relegationsplatz, wenn folgende Konstellationen eintreffen:
*: Heidenheim dürfte auch mit +4 gewinnen, wenn der VfL dementsprechend mehr Tore schießt, um bei einem möglichen Gleichstand in der Tordifferenz mehr “Gesamte Tore” erzielt zu haben.
Jede Minute und jedes Tor könnten deshalb heute entscheidend sein. Die Tabellensituation könnte deshalb mehrfach während der Spielzeit wechseln. Starke Nerven sind gefragt.
Für den VfL zählt nun vor allem eines: gewinnen – und das am besten hoch. Nach Wochen voller Druck, Rückschläge und Rechenspiele steht nun das große Finale an. Die Spannung könnte größer kaum sein.






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