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·24. Juli 2026
Jürgen Klopp Bundestrainer: Seine Vorgänger aus dem ,,wilden Süden"

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·24. Juli 2026

Die denkwürdige Pressekonferenz mit Jürgen Klopp und 80 akkreditierten Journalisten auf dem DFB-Campus in Frankfurt haben wir eigens imLive-Blog von Fussballdaten.de begleitet.
Eine wichtige Aussage von „Kloppo“ über seine Vorgänger als Bundestrainer und zur Frage, ob einer von ihnen Vorbildcharakter für ihn hätte: „Ich habe kein Vorbild, aber ich habe gehört, dass Helmut Schön auch in Wiesbaden gewohnt hat, wo ich seit kurzem auch wohne.“
Der gebürtige Stuttgarter Jürgen Klopp weiter: „Franz habe ich geliebt, für alles, was er gemacht hat.“
Richtig. Franz Anton Beckenbauer, 1984 erster „Teamchef“ des DFB („Franz, du musst das jetzt machen“, Alfred Draxler), würdigte Klopp nach dessen Tod im Januar 2024 so: „Die Welt ist ohne Franz Beckenbauer ein anderer Ort.“
Über Rudi Völler (66) sagte Klopp am Freitag: „Rudi ist für mich ein wahnsinnig wichtiger Ansprechpartner, ich will alles von Rudi wissen, wie die Dinge hier funktionieren. Alle Information will ich irgendwann haben. Seine Art, seine Erfahrung, sein Blick aufs Leben, sein Grinsen in den richtigen Momenten, sein Sauer-sein in den richtigen Momenten, das möchte ich gern im Team haben. Er kennt noch alte Fußballgeschichten, die ich noch nicht kenne. Ich habe ihn als Spieler, sehr, sehr, sehr bewundert und über die Jahre sehr respektiert.“
Rudi Völler – 2000 eigentlich nur als „Platzhalter“ bis zum Amtsantritt von Christoph Daum († 2024) ins Amt gekommen – schert nicht ganz aus der Reihe der Bundestrainer aus Süddeutschland aus.
Geboren in Hanau in Hessen, machte Völler ab 1980 bei 1860 München einen seiner ersten Karriere-Schritte als Profi, ehe ihn sein Mentor Otto Rehhagel (87) 1982 zu Werder Bremen holte.
Helmut Schön († 1996), der Weltmeister-Trainer von 1974, stammte zwar aus Dresden, hatte aber Süddeutschland-Bezug.
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