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·16. April 2026

Julian Nagelsmann rudert bei Undav zurück

Artikelbild:Julian Nagelsmann rudert bei Undav zurück
Artikelbild:Julian Nagelsmann rudert bei Undav zurück

Nach dem letzten Testspiel der Nationalelf gegen Ghana sorgte Julian Nagelsmann mit einigen Aussagen für Unverständnis. Nachdem er Deniz Undav zu Beginn auf der Bank ließ, schoss dieser in der 88. Spielminute den 2:1-Siegtreffer. Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Bundestrainer davon wenig beeindruckt.

Undav bereits vorher heiß diskutiert

Vor dem Spiel ließ Nagelsmann verlauten, dass er einige Favoriten habe, was die Startelf angeht. Darunter befanden sich auch Leroy Sané und Leon Goretzka, was einige Fans nicht nachvollziehen konnten. Im Sturm zählt er zusätzlich auf Kai Havertz, der eine längere Verletzungspause hinter sich hat und Nick Woltemade, der im Moment ein leichtes Formtief erlebt.


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Im Gegensatz dazu zeigte sich Deniz Undav besonders in den Wochen vor dem Spiel als extrem torgefährlich. In den vorherigen sechs Ligaspielen traf er gleich sieben Mal. In der Liga kommt er, stand jetzt, auf ganze 18 Tore und fünf Vorlagen in seinen 25 Einsätzen. Dementsprechend waren einige verwundert, dass er nicht die Chance bekam, von Anfang an zu spielen.

Julian Nagelsmann macht jetzt die Kehrtwende

Dass der Bundestrainer den Stuttgarter Stürmer beim DFB eher in einer Joker-Rolle sieht, lässt er danach auf der PK mitschwingen: „Wenn er vorher 70 Minuten marschiert, weiß ich nicht, ob er ihn so reinmacht“. Speziell mit dem Blick auf die hohen Temperaturen bei der WM im Sommer gab er Zweifel an, ob der Goalgetter seine Leistungen über 90 Minuten bringen kann. Das klang natürlich so, als wäre Undav auch da keine Startelf-Option.

Im Format Bestbesetzung auf MagentaTV bereut er die Aussagen jetzt. „Es war ein unnötiger Satz, für den ich mich auch direkt am nächsten Tag bei Deniz entschuldigt habe“, sagt der Natio-Coach und fügt hinzu, dass er sehr dankbar dafür sei, dass dieser seine Entschuldigung direkt angenommen hat. Das verdankt er auch seiner Frau Lena Wurzenberg. Die Ex-Bild-Reporterin riet ihm dazu, das Gespräch zu suchen und sich zu entschuldigen.

Dicke Luft scheint es zwischen den beiden also keine zu geben. Vielmehr habe Nagelsmann sich „triggern lassen“ von vielen Fragen zu demselben Thema. Durch die gedankliche Neuausrichtung kann es jetzt natürlich auch sein, dass es bei der WM vielleicht doch einige Startelfeinsätze für den 29-jährigen Offensivakteur geben könnte.

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