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·3. Februar 2026

Jung, dynamisch, hungrig: Vier auf einen Streich

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Done Deals: Der Deadline Day 2026 in Deutschland ist Geschichte, das Winter-Transferfenster damit geschlossen. Auch im Kader der Roten Bullen war noch einmal viel Bewegung.

Besonders spannend sind natürlich die vier neuen Gesichter, die ab sofort und in Zukunft das rot-weiße Trikot tragen werden und unseren Club nachhaltig verstärken sollen.


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Neuzugänge mit großer Zukunft und viel Potential

Bereits Mitte Januar wurde der Wechsel von Offensivspieler Suleman Sani verkündet, Ende Januar gab RBL die Verpflichtung von Abdoul Kone bekannt. Zum Deadline Day am 02. Februar konnten wir dann noch einmal nachlegen und Brajan Gruda sowie Ayodele Thomas zu uns holen.

Namen, die man womöglich schon kennt. Und definitiv Namen, die man sich unbedingt merken sollte.

RBL verstärkt das „kreative Element“

Marcel Schäfer jedenfalls hatte in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun: Gespräche und Verhandlungen führen, Visionen aufzeigen, Überzeugungsarbeit leisten.

„Es war ein sehr intensives Transferfenster. Von allem sind wir überzeugt, dass es uns kurzfristig hilft. Aber auch die langfristige Komponente wollen wir nicht außer Acht lassen“, zog unser Geschäftsführer Sport ein positives Fazit. „Wir haben Dinge gemacht, die für uns sportlich wie wirtschaftlich Sinn ergeben haben.“

Angesprochen auf unsere Neuzugänge verriet er zudem Folgendes: „Auf der Zugangsseite haben wir sicherlich auf Verletzungen reagiert, weil wir auch in den letzten Spielen gemerkt haben, dass uns das ein oder andere kreative Element guttun würde.“ 

Vor allem die Verletzung von Assan Ouédraogo habe hierbei eine Rolle gespielt.

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Aus dem Schatten ins Licht

Als Paradebeispiel für Kreativität dient Brajan Gruda, der offensiv flexibel einsetzbar ist. „Brajan Gruda stand schon zu seiner Zeit in Mainz hier auf dem Zettel. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, Brajan jetzt zu leihen, waren wir sofort Feuer und Flamme“, betonte Marcel Schäfer und ergänzte: „Bei allen Beteiligten war eine große Überzeugung zu spüren.“

Der Linksfuß ging vor drei Jahren bei Mainz 05 durch die Decke, ehe er im Sommer 2024 in die Premier League zu Brighton & Hove Albion wechselte. Jetzt ist er zurück in der Bundesliga.

Bei uns soll das Offensivjuwel auf der Acht oder Zehn agieren, um dort seine Stärken voll entfalten zu können: Geschwindigkeit, Dribbelstärke und Ballgefühl. Von seiner Spielweise und seinen Attributen erinnert unser Neuzugang durchaus an Xavi Simons.

Beide haben übrigens noch eine Gemeinsamkeit: Zuletzt trug Xavi die Zehn bei uns, nun läuft Brajan Gruda mit dieser Rückennummer für die Roten Bullen auf.

Ein Versprechen für die Zukunft

Auch Ayodele Thomas bringt Speed, Technik und Beweglichkeit mit. Der erst 18-jährige Niederländer (zuletzt PSV Eindhoven) kommt vorzugsweise über die linke Angriffsseite, um dann selbst nach innen zu ziehen und den Abschluss zu suchen oder seine Mitspieler in Szene zu setzen. Seine Bewegungen sind für gegnerische Verteidiger nur schwer zu fassen.

Eigentlich war der Wechsel des niederländischen U19-Nationalspielers erst für den Sommer geplant. Aber: „Wir nehmen Dele (sein Spitzname) bereits jetzt dazu, um ihm die nötige Eingewöhnungszeit zu geben, aber auch, um auf den Flügeln noch mehr Tiefe zu haben“, begründet Marcel Schäfer.

Das komplette Defensivpaket

Mit Aboul Kone haben wir dagegen ein Upgrade für unsere Abwehrkette gefunden. Der 20-jährige Franzose bringt mit seinen 1,92 Metern nicht nur Gardemaße mit, sondern auch weitere Fähigkeiten, die perfekt zu unserer Abwehr-DNA passen.

„Wir haben einen athletischen Innenverteidiger gesucht, der über sehr viel Tempo und Zweikampfstärke verfügt, eine gewisse Größe mitbringt und natürlich auch im Aufbauspiel eine gewisse spielerische Klasse hat“, beschreibt Marcel Schäfer den Neuzugang. Kurz: Kone vereint das gesamte Repertoire eines modernen Verteidigers. Nun gehe es laut unserem Geschäftsführer Sport darum, ihn gemeinsam an sein Leistungsmaximum zu bringen.

Allerdings wird der Rechtsfuß erst ab der neuen Saison fest zum RBL-Kader gehören. Bis dahin läuft das Top-Talent auf Leihbasis weiter für Stade Reims in der Ligue 2 auf, was eine Bedingung für den Transfer war. Denn aktuell sind der U20-Nationalspieler und sein Verein mitten im Rennen um den Aufstieg in die Ligue 1, so dass die Franzosen einen ihrer Leistungsträger nicht vorzeitig gehen lassen wollten.

Magie trifft auf Moderne

Schließlich wechselte mit Suleman Sani noch ein weiterer Rohdiamant für die Offensive in die Messestadt. Der 19-jährige kam vom AS Trenčín aus der Slowakei und ist wie auch Thomas auf Linksaußen zu Hause. Aber: Der 19-jährige kann auch in der offensiven Dreierkette sowie als hängende Spitze agieren.

„Er verfügt über ein hohes Tempo, ist aufgrund seiner Physis schwer vom Ball zu trennen und sucht gerne die Tiefe. Auch gegen den Ball arbeitet er intensiv und legt die richtige Einstellung an den Tag“, stellte Marcel Schäfer bei seinem Wechsel bereits die Vorzüge des Youngsters heraus.

Der U20-Auswahlakteur ist zudem beidfüßig, explosiv und in seinen Aktionen unberechenbar. Nicht umsonst hat er in seiner Heimat einen Spitznamen „Maye“ – übersetzt: „Der Zauberer“.

Abschied von RBL-Legenden

Doch die vergangenen Wochen waren nicht nur von der Ankunft neuer Top-Talente geprägt, sondern auch von schmerzhaften Abschieden rot-weißer Helden. Denn Amadou Haidara, Kevin Kampl und Timo Werner verließen RB Leipzig.

„Sie alle haben sehr große Verdienste, sie haben hier viele Siege gefeiert und Titel gewonnen, sie sind zu Gesichtern dieses Clubs geworden“, fasste Marcel Schäfer zusammen. „Sie waren Teil einer rasanten Entwicklung und eines steilen Aufstiegs von RB Leipzig, und das wird auch immer so bleiben“, unterstrich er.

Talente gehen neue Wege

Außerdem veränderten sich zwei junge Leipziger Stürmer hin zu anderen Vereinen. Die Leihe von Robert Ramsak zu Eintracht Braunschweig wurde vorzeitig abgebrochen, der 19-Jährige läuft ab sofort leihweise für den SV Sandhausen auf.

Außerdem schloss sich Yannick Eduardo nun fest der TSG Hoffenheim an.

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