„Jungs müssen klaren Sprung machen“: U21-Coach Hartmann trotz spätem Punktgewinn unzufrieden | OneFootball

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·31. August 2026

„Jungs müssen klaren Sprung machen“: U21-Coach Hartmann trotz spätem Punktgewinn unzufrieden

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„Jungs müssen klaren Sprung machen“: U21-Coach Hartmann trotz spätem Punktgewinn unzufrieden

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Daniel Mertens

31 August, 2026

Die FC-Reserve kommt gegen die Sportfreunde Lotte spät zum Ausgleich. Trainer Manuel Hartmann haderte im Gespräch mit come-on-fc.com trotz des Punktgewinns mit dem Auftritt seiner Mannschaft und forderte eine schnelle Entwicklung. Schon am Dienstag besteht die Chance zur Besserung. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den VfL Bochum.

Nach dem Unentschieden gegen Lotte am Wochenende steht für die U21 des 1. FC Köln am Dienstag bereits die nächste Begegnung auf dem Plan. Dann geht es gegen den VfL Bochum.

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)

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Die U21 des 1. FC Köln wendete die zweite Saison-Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte in der Nachspielzeit noch ab. Nilas Yacobi sicherte der FC-Reserve mit seinem Freistoß-Treffer zumindest noch einen Punkt. „Ich freue mich am Ende über den Punkt, den wir geholt haben, weil es ja auch kurz vor Schluss so ein Lucky Punch nochmal war“, äußerte Manuel Hartmann kurz nach dem Abpfiff im Gespräch mit come-on-fc.com. Zugleich betonte der Coach aber auch: „Insgesamt war ich heute hoch unzufrieden, das muss man einfach so sagen.“

Hartmanns Kritik

Seiner Mannschaft habe es von Beginn an an den Dingen gefehlt, die der FC-Trainer sehen wolle: Ballbesitz, Aktivität, Bewegung und technische Sauberkeit. Stattdessen hätten die Kölner zu fehleranfällig und zu ungeduldig gespielt. „Da erwarte ich einfach, dass wir es klarer spielen und besser vorbereiten, da sind wir viel zu ungeduldig“, kritisierte Hartmann, der nach dem Schlusspfiff noch auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions minutenlang mit den Routiniers Marvin Ajani, Jonas Arweiler und Niklas Hoffmann das Spiel analysierte.

Auch die Reaktion auf eigene Fehler missfiel dem Trainer: „Es war heute so ein Ergeben in das eigene Schicksal und das darf nicht passieren“, ärgerte sich Hartmann. Gerade mit Blick auf die Entwicklung der jungen Spieler fand er deutliche Worte: „Da müssen die Jungs einen klaren Sprung machen, wenn sie irgendwann hier beim FC oder sonst im Profibereich weiterkommen möchten.“ Die U21 hatte gegen Lotte zwar über weite Strecken viel Ballbesitz und damit auch die Kontrolle über das Spiel: „Ballbesitz in Ebenen vom Platz, wo er nichts bringt, nichts Zielführendes bringt, ist schön“, konstatierte der Coach. Entscheidend sei, aus dem Ballbesitz auch Gefahr zu entwickeln: „Wir müssen halt auch lernen, aus dem Ballbesitz dann eine andere Beschleunigung zu bekommen, dann in die torgefährlichen Bereiche zu kommen.“

“Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“

Genau das sei seiner Mannschaft gegen Lotte zu selten gelungen. Nach dem Rückstand habe sich zudem ein bekanntes Problem gezeigt: Die junge Mannschaft verliere in schwierigen Phasen noch zu schnell ihre gemeinsame Linie. „Die Jungs haben noch nicht die Stabilität, wenn es schlecht läuft, einfach sich an den Plan zu halten, sondern dann geht jeder so in sein eigenes Rettungsboot und versucht da rumzupaddeln und dann fährt halt das Schiff nicht mehr in die gleiche Richtung“, erklärte Hartmann und forderte: „Wir müssen da als Team funktionieren, wie wir es in Oberhausen getan haben.“

Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt der U21 nicht. Am Dienstag wartet bereits die nächste Partie bei der U21 des VfL Bochum, am Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel beim Bonner SC. Hartmann sah den engen Spielplan nach einer enttäuschenden Leistung durchaus positiv. Die Mannschaft habe damit schnell die Gelegenheit, es besser zu machen. Allerdings müsse dafür die Einstellung stimmen: „Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“, mahnte Hartmann. Gerade in der Regionalliga würden Fehler und Nachlässigkeiten sofort bestraft: „Jeder Gegner kann dir wehtun, wenn du nicht die richtigen Einstellungen an den Tag bringst.“ Auch in Bochum erwarte Hartmann eine spielstarke Zweitvertretung, die hoch pressen und selbst Fußball spielen wolle. Gleichzeitig sei auch der VfL fehleranfällig. Am Ende gehe es darum, „wer das dann an dem Tag solider durchkriegt“. Und der Coach wäre sehr dankbar und zufrieden, wenn das am Dienstag wieder seine Mannschaft wäre.

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