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·20. Juni 2026
Juve-Star im Visier: Barca plant spektakulären Tausch

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Der FC Barcelona hat ein Auge auf Juves Andrea Cambiaso geworfen und zeigt Interesse an einer Verpflichtung. Um einen Deal zu realisieren, schwebt den Katalanen ein Paket vor, dass neben einer Geldsumme auch Innenverteidiger Ronald Araujo beinhaltet. Eine Lösung, die den Italienern allerdings nicht zusagt.
Laut Informationen der Gazzetta dello Sport bevorzugt Juve eine Cash-Only-Lösung im Falle eines Cambiaso-Verkaufs. Das hat hauptsächlich mit dem sportlichen Abschneiden der vergangenen Saison zu tun. Juve landete im Endklassement nur auf dem sechsten Platz und verpasste damit die Qualifikation für die Champions-League-Plätze. Die Nicht-Teilnahme am höchsten europäischen Vereinswettbewerb kostet die Bianconeri bares Geld: Bis zu 60 Millionen Verlust muss Juve einplanen, was den notwendigen Verkauf von eigenen Spielern zur Folge hat.
Cambiaso ist dafür ein prädestinierter Kandidat. Der Italiener ist definitiv ersetzbar, besitzt allerdings unter anderem einen guten Markt in Barcelona und beim FC Chelsea. Der Marktwert des 26-Jährigen ist nach einer inkonstanten Saison auf 20 Millionen Euro gefallen, seinem Arbeitgeber schwebt als Ablösesumme rund der doppelte Preis vor.
Viel Geld für die Katalanen, die im aktuellen Transfer-Fenster bereits 80 Millionen Euro für die Dienste von Anthony Gordon ausgegeben haben. Daher also der Versuch, den Preis durch die Zugabe von Araujo zu drücken. So ganz abwegig ist der Gedanke nicht: Der Uruguayer ist sportlich immer noch ein wertvoller Spieler und Juve war im Winter 2025 bereits schon einmal am Innenverteidiger interessiert.

(Foto: Getty Images)
Das reicht Juve allerdings nicht aus. Nutznießer könnte der FC Chelsea werden, der jüngst erst Linksverteidiger Marc Cucurella für 55 Millionen Euro an Real Madrid abgegeben hat. Das Geld könnte nun in Cambiaso reinvestiert werden, um den sportlichen Verlust des Spaniers aufzufangen.
Cambiaso könnte Cucurella dabei Eins-zu-Eins auf der Linksverteidigerposition ersetzen. Grundsätzlich ist der Italiener ein Spieler, der durch seine permanenten horizontalen und vertikalen Laufwege Räume für sich selbst und seine Mitspieler kreiert und dadurch einen positiven Einfluss auf das Spiel seines Teams haben kann. Luciano Spaletti bezeichnete ihn einst als ,,3D-Spieler.“







































