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·4. Juni 2026

Juventus hat Klarheit: Vlahovic-Verlängerung endgültig geplatzt

Artikelbild:Juventus hat Klarheit: Vlahovic-Verlängerung endgültig geplatzt

Die Zeichen hatten sich seit Wochen verdichtet, nun ist die Entscheidung offenbar gefallen. Dusan Vlahovic und Juventus Turin werden im Sommer getrennte Wege gehen. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sind laut übereinstimmenden Berichten endgültig abgebrochen. Damit enden wochenlange Diskussionen um den Stürmer der alten Dame.

Der Knackpunkt lag wie erwartet beim Geld. Vlahovic soll weiterhin auf ein Gehalt im Bereich von acht Millionen Euro pro Jahr gedrängt haben, dazu kamen hohe Bonusforderungen und üppige Nebenkosten für Unterschrift und Provisionen. Juventus wollte deutlich unter den geforderten Beträgen bleiben und soll zuletzt nur rund sechs Millionen Euro plus Bonuszahlungen geboten haben, so der Bericht der Gazetta dello Sport. Die Differenzen waren am Ende offenbar zu groß, sodass  die Gespräche abgebrochen wurden.


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Wegen Vlahovic: Juve muss im Sturm umdenken

Für Juventus ist das sportlich eine durchaus prekäre Situation. Cheftrainer Luciano Spalletti soll intern viel von Vlahovic gehalten haben und hatte dessen Bedeutung für das Spiel der Bianconeri zuletzt noch ausdrücklich hervorgehoben. In den vergangenen Wochen hatte der Serbe mit vier Toren in vier Ligaspielen noch einmal unterstrichen, dass er in fittem Zustand weiterhin Spiele entscheiden kann. Trotzdem reichte es am Ende nur für Tabellenplatz 6, weshalb die Italiener die Qualifikation für die Champions League verpassten.

Mit dem endgültigen Ende der Verlängerungsgespräche wird Juventus im Sturmzentrum nun neu planen müssen. Im Bericht ist bereits davon die Rede, dass der Klub gleich zwei neue Mittelstürmer holen muss, zumal auch andere intern diskutierte Lösungen – wie Lois Openda oder Jonathan David – sportlich nicht überzeugt haben.

Mit sieben Toren in 19 Einsätzen war Vlahovic der zweitbeste Torschütze hinter Kenan Yildiz. Über seine gesamte Vertragslaufzeit blieb der Serbe jedoch hinter den Erwartungen zurück. Für eine Ablösesumme von über 85 Millionen Euro verließ der 26-Jährige 2022 die Fiorentina. Als Nachfolger für Cristiano Ronaldo geholt, fehlte ihm über weite Strecken die Konstanz und genau jene Kaltschnäuzigkeit, die Juve sich von einem Topstürmer erhofft hatte. Immerhin spart sich Juventus ein enormes Gehalt durch die ausgebliebene Verlängerung ein.

Wo Vlahovic seine Karriere fortführen wird, ist nach heutigem Stand noch unbekannt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der FC Bayern seit längerer Zeit am Stürmer interessiert sei. Ob sich der deutsche Rekordmeister allerdings ein solches finanzielles Paket für einen Backup schnüren würde, scheint unwahrscheinlich.

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