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·23. September 2026
Juventus wollte Inacio – Romano bestätigt Interesse an BVB-Talent

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Samuele Inacio steht bei mehreren italienischen Spitzenklubs auf dem Zettel. Transferexperte Fabrizio Romano bestätigte gegenüber „Cronache di Spogliatoio“, dass Juventus Turin bei Borussia Dortmund wegen des 18-jährigen Offensivspielers angefragt hatte, sich am Ende aber für einen anderen jungen Italiener entschied.
Inacio wurde 2008 geboren und ist Sohn des ehemaligen brasilianischen Profis Piá. Ausgebildet bei Atalanta Bergamo, wechselte er 2024 zu Borussia Dortmund, wo er zunächst in der U19 auf sich aufmerksam machte, ehe er sich in der vergangenen Saison auch im Profikader etablierte.
Sein Bundesliga-Debüt feierte Inacio am 28. Februar gegen den FC Bayern. Am 33. Spieltag erzielte er beim 3:2 gegen Eintracht Frankfurt sein erstes Tor im deutschen Oberhaus.
Im Mai band der BVB sein Talent langfristig und verlängerte den Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2029. Dortmund bezeichnete Inacio dabei als eines der größten Talente seines Jahrgangs.
Romano zufolge habe Juventus „großes Interesse“ an Inacio gezeigt und beim BVB sondiert, entschied sich am Ende aber für Jeff Ekhator. Der Wechsel des Genoa-Stürmers zu Juventus wurde im Sommer offiziell.
Ekhator unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Die Grundablöse beträgt 16 Millionen Euro, hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen von bis zu zwei Millionen Euro.
Inacio blieb dagegen in Dortmund. Romano attestierte dem Offensivspieler ausdrücklich das Potenzial, eines Tages nach Italien zurückzukehren.
Inacios Sprung ins Nationalteam fällt in eine Umbruchphase des italienischen Verbands. Italien hatte im März zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpasst, diesmal im Playoff gegen Bosnien-Herzegowina.
Nationaltrainer Gennaro Gattuso trat daraufhin im April zurück. Der Verband setzte anschließend U21-Coach Silvio Baldini als Interimstrainer ein, der die beiden Freundschaftsspiele im Juni gegen Luxemburg und Griechenland betreute.
In genau diesem Zeitfenster gab Inacio sein Debüt für die A-Nationalmannschaft. Beim 1:0 gegen Luxemburg wurde der Dortmunder in der Nachspielzeit für Luca Koleosho eingewechselt.
Ende Juni übernahm mit Roberto Mancini schließlich der Europameister-Trainer von 2021 erneut das Amt. Für seine ersten vier Nations-League-Partien gegen Belgien, die Türkei und Frankreich nominierte Mancini ein 34 Mann starkes Aufgebot mit neun Debütanten – Inacio gehört dazu.
Für den Dortmunder ist es bereits die zweite Berufung zur A-Nationalmannschaft. Bei einem Einsatz in den kommenden Pflichtspielen könnte er sich zudem endgültig für Italien festspielen, nachdem er aufgrund seiner brasilianischen Staatsbürgerschaft grundsätzlich auch für die Seleção infrage käme.
In der vergangenen Saison kam Inacio auf sieben Bundesliga-Einsätze und erzielte dabei ein Tor. In der laufenden Saison wurde er bislang nur kurz in der Bundesliga eingesetzt.
Seine auffälligsten Auftritte 2026 hatte er zuletzt im DFB-Pokal. Beim 5:0 gegen den HEBC Hamburg erzielte Inacio zwei Tore, in der Bundesliga kam er dagegen bislang nur auf wenige Minuten.
Einen Transfer nach Italien schloss der BVB im Sommer aus und verlängerte stattdessen mit Inacio bis 2029. Dass Juventus dennoch bereits angefragt haben soll, zeigt vor allem, welchen Ruf sich der 18-Jährige trotz seiner bislang überschaubaren Profierfahrung aufgebaut hat.
Ob aus dem italienischen Interesse irgendwann ein konkretes Angebot wird, ließ Romano offen.















