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·14. September 2026

Kahlschlag beim Ex-Meister – Valencia zieht radikale Konsequenzen

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Ein Punkt aus fünf Spielen, Tabellenplatz 20 – der FC Valencia kämpft in dieser LaLiga-Saison wohl einmal mehr gegen den Abstieg. Die Vereinsspitze holt zum Rundumschlag aus.

Carlos Corberán (43) hatte den FC Valencia im Dezember 2024 in einer heiklen Phase übernommen und wieder stabilisiert. In der abgelaufenen Saison führte der Coach den sechsmaligen spanischen Meistern auf den neunten Tabellenplatz.


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Los Ches träumten nach chaotischen Jahren mit Abstiegskampf wieder von stabileren Zeiten und dem Anklopfen an die europäischen Ränge. Doch der Start in die neue Spielzeit geriet zum Desaster. Ein Zähler aus fünf Partien, 1:10 Tore, letzter Platz in La Liga.

Valencia bestätigt den Doppelschlag

Wie der FC Valencia in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, wurde der Vertrag mit Trainer Corberán und dessen komplettem Staff gekündigt. Der Verein dankte ihm für "Professionalität, Leidenschaft und maximales Engagement".

Es trifft aber nicht nur den Coach. Auch Fußball-Geschäftsführer Ron Gourlay ist Geschichte, dazu sein gesamtes Team: Lisandro Isei, Hans Gillhaus, Andrés Zamora und Malek Shafei. Ein kompletter Neuanfang in der sportlichen Struktur steht an.

Óscar Sánchez übernimmt vorübergehend

Die Lösung auf der Trainerbank kommt aus dem eigenen Haus. Óscar Sánchez (30), bislang Trainer der Zweitvertretung, leitet ab sofort die Profis. Wie lange, ist offen. Den Sportdirektor-Posten übernimmt Braulio Vázquez.

Man wolle eine Botschaft der Stabilität senden und ein "solides, wettbewerbsfähiges und nachhaltiges" Sportprojekt aufbauen, beteuern die Bosse. Bei den Anhängern dürfte die Mitteilung für kaum für Jubelstürme sorgen.

Die Wut der Fans richtet sich seit Jahren gegen Eigentümer Peter Lim – und die Rufe nach dem Abschied des unbeliebten Klub-Besitzers werden nach diesem Fehlstart kaum leiser. Im Stadion wird regelmäßig gegen den Unternehmer aus Singapur protestiert – zuletzt beim 0:5-Debakel gegen FC Barcelona.

Valencia vor schwerer Aufgabe

Sportlich bleibt wenig Zeit zum Durchatmen. Weiter geht es für Valencia am Dienstag (20:00 Uhr) auswärts bei Deportivo Alavés im Estadio de Mendizorroza. Im Gegensatz zu den Fledermäusen ist Alavés stark in die neue Spielzeit gestartet. Nach fünf Spielen haben die Basken bereits zehn Zähler auf dem Konto und belegen noch vor Atletico Madrid den dritten Tabellenplatz in LaLiga.

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