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·6. Februar 2026

Kai Havertz zum FC Bayern? Das ist dran an den Gerüchten

Artikelbild:Kai Havertz zum FC Bayern? Das ist dran an den Gerüchten

Der Name Kai Havertz taucht regelmäßig auf, sobald der FC Bayern mit Offensivspielern in Verbindung gebracht wird. Nun hat ein Bericht aus Spanien erneut für Spekulationen gesorgt. Demnach soll der deutsche Nationalspieler ein heißer Kandidat beim Rekordmeister sein. Doch wie so oft lohnt sich der Blick hinter die Schlagzeile – und der fällt aus Münchner Sicht eindeutig aus.

Im BILD-Podcast Bayern Insider ordne Christian Falk und Heiko Niedderer das Thema unmissverständlich ein. Die Kurzfassung: Das Gerücht ist nicht neu, aber aktuell nicht belastbar. „Not true“, stellte Niedderer klar, als der Name Havertz aufkam. Auch Falk bestätigt diese Einschätzung ohne Umschweife.


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Zwar ist Havertz nach langer Verletzungspause bei Arsenal sportlich wieder auf Kurs, doch an der grundsätzlichen Bewertung beim FC Bayern hat sich nichts geändert. Schon in den vergangenen Jahren war der 26-Jährige immer wieder Thema an der Säbener Straße, zu einem konkreten Vorstoß kam es jedoch nie.

Positionsfrage und Kaderrealität

Der Hauptgrund für die bayerische Zurückhaltung liegt in der aktuellen Kaderstruktur. Havertz ist ein vielseitiger Offensivspieler, fühlt sich im Zentrum am wohlsten, kann aber auch im Sturm oder auf dem Flügel agieren. Genau diese Flexibilität macht ihn attraktiv – gleichzeitig aber auch problematisch.

„Bei Bayern ist man auf den Positionen, die er spielt, sehr gut besetzt“, erklärt Falk im Podcast. Mit Jamal Musiala, Lennart Karl und weiteren Optionen im offensiven Mittelfeld sieht der FC Bayern derzeit keinen Bedarf. Im Sturm wiederum ist die Hierarchie mit Harry Kane klar definiert. „Er wird hinter Harry Kane keine Option sein“, so Falk.

Neben der sportlichen Komponente spielt auch der finanzielle Aspekt eine zentrale Rolle. Havertz steht noch bis 2028 bei Arsenal unter Vertrag. Ein Transfer würde eine hohe Ablöse nach sich ziehen – in einem Sommer, in dem Bayern bereits an mehreren Baustellen arbeiten muss.

Gerade vor dem Hintergrund der zuletzt kritisch diskutierten Gehaltsstrukturen agieren die Münchner auf dem Markt deutlich selektiver. Ein kostspieliger Transfer ohne klar definierte Stammplatzperspektive passt derzeit nicht in die Strategie.

Warum das Thema trotzdem nicht komplett verschwindet

Ganz vom Tisch ist der Name Havertz in München dennoch nicht. Falk deutete an, dass sich die Bewertung ändern könnte, sollte sich die sportliche oder vertragliche Situation beim FC Bayern verschieben. „Ganz uninteressant ist er ja nicht“, so der Transfer-Insider und verwies auf Havertz’ Vielseitigkeit sowie seinen Status als deutscher Nationalspieler.

Ein starker Auftritt bei einer Weltmeisterschaft oder ein veränderter Markt im Sommer könnten die Karten neu mischen.

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