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·13. Juni 2026

Kane, Musiala und Olise auf Rekordjagd: Bayern dominiert die WM-Statistiken

Artikelbild:Kane, Musiala und Olise auf Rekordjagd: Bayern dominiert die WM-Statistiken

Der FC Bayern ist nicht nur Deutschlands erfolgreichster Verein, sondern auch bei Weltmeisterschaften historisch erfolgreich vertreten. Mit 79 Toren hält der Rekordmeister eine beeindruckende Bestmarke in der WM-Geschichte. Bei der laufenden Weltmeisterschaft 2026 könnten Harry Kane, Michael Olise, Jamal Musiala und Co. die Münchner Rekorde weiter ausbauen.

Wenn es um Weltmeisterschaften geht, denken die meisten Fußballfans zunächst an Nationen und nicht an Vereine. Doch ein Blick auf die historischen Zahlen zeigt: Kein Klub hat die WM-Bühne so nachhaltig geprägt wie der FC Bayern.


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Nach Daten des Statistikdienstleisters Opta haben Spieler des deutschen Rekordmeisters zwischen 1966 und 2022 insgesamt 79 Tore bei Weltmeisterschaften erzielt. Damit führen die Münchner die ewige Vereinswertung knapp vor Real Madrid an, dessen Spieler bislang auf 78 WM-Treffer kommen.

Das legendäre WM-Spektakel von 2014

Besonders herausragend bleibt die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Damals erzielten Bayern-Profis insgesamt 18 Tore für ihre jeweiligen Nationalmannschaften – bis heute ein unerreichter Rekord auf Vereinsebene.

Allein Thomas Müller steuerte fünf Treffer zum deutschen WM-Triumph bei. Mario Götze und Toni Kroos trafen jeweils zweimal. Hinzu kamen Tore von Arjen Robben, Xherdan Shaqiri, Mario Mandžukić sowie Julian Green.

Zum Vergleich: Der FC Barcelona, der damals ebenfalls zahlreiche Weltstars stellte, kam lediglich auf zehn Treffer.

Nach dem historischen Torfestival von 2014 folgte allerdings eine deutlich ruhigere Phase.

Bei der WM 2018 in Russland blieb erstmals seit 1966 kein einziger Bayern-Spieler erfolgreich. Das frühe Vorrunden-Aus Deutschlands und die enttäuschende Turnierleistung von Robert Lewandowski mit Polen verhinderten weitere Münchner Treffer.

Auch bei der WM 2022 in Katar hielt sich die Ausbeute in Grenzen. Serge Gnabry und Alphonso Davies waren die einzigen Bayern-Profis, die trafen.

Immerhin schrieb Davies dabei Geschichte: Sein Treffer gegen Kroatien war das erste WM-Tor Kanadas überhaupt.

Kane und Olise sollen die Bayern-Bilanz aufpolieren

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Foto: Getty Images

Bei der laufenden Weltmeisterschaft in Nordamerika stehen die Vorzeichen deutlich besser.

Mit Harry Kane, Michael Olise, Luis Díaz, Jamal Musiala, Dayot Upamecano, Joshua Kimmich und vielen weiteren Nationalspielern verfügt der FC Bayern erneut über einen der stärksten WM-Blöcke überhaupt.

Vor allem Kane zählt zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf die Torjägerkrone. Der Engländer gewann diese Auszeichnung bereits 2018 und geht nach seiner überragenden Saison mit 61 Pflichtspieltoren mit viel Selbstvertrauen in das Turnier.

Auch Olise könnte bei Frankreich eine Schlüsselrolle übernehmen und seine beeindruckende Entwicklung auf der größten Bühne des Weltfußballs bestätigen.

Neben der Torstatistik besitzt der FC Bayern noch eine weitere bemerkenswerte WM-Bestmarke.

Seit der Weltmeisterschaft 1982 stand bei jeder einzelnen Endrunde mindestens ein aktueller Bayern-Spieler im Finale. Diese außergewöhnliche Serie hält inzwischen seit elf Turnieren an.

Angesichts der zahlreichen Top-Nationalspieler im Münchner Kader stehen die Chancen gut, dass auch bei der WM 2026 ein Bayern-Profi im Endspiel vertreten sein wird.

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