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·17. September 2026

Kane will wieder eine Klausel – und Bayern? Macht vermutlich mit wie immer

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Ehrlich, wer hätte das gedacht. Harry Kane verhandelt einen neuen Vertrag und einer der ersten Punkte auf dem Wunschzettel ist offenbar eine Ausstiegsklausel. Schon wieder. Bayern-Fans dürfen an dieser Stelle gerne kurz seufzen. 😤

Zur Erinnerung: Kanes aktueller Vertrag läuft bis 2027 und enthielt bereits eine Ausstiegsklausel mit sinkenden Ablösesummen. Für einen Wechsel im Sommer 2025 waren demnach rund 80 Millionen Euro vorgesehen, für Sommer 2026 noch rund 65 Millionen. Die Klausel musste jeweils bis Ende Januar aktiviert werden. Beide Möglichkeiten sind inzwischen verstrichen. Kane ist noch da.


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Jetzt geht es um die Verlängerung. Und laut SPORT BILD ist Kanes Lager offenbar offen dafür, direkt die nächste Klausel ins neue Arbeitspapier schreiben zu lassen. Konkrete Details dazu gibt es bislang allerdings nicht.

Was schon fix sein soll

Am Wochenende saß mal wieder Familie Kane am Verhandlungstisch. Bruder Charlie und Vater Patrick sollen dafür nach Deutschland gekommen sein, nachdem sie bereits beim Auswärtsspiel in Elversberg vor Ort waren. Es war die zweite Gesprächsrunde mit dem FC Bayern.

Nach SPORT-BILD-Informationen gibt es dabei bereits Fortschritte. Der neue Vertrag soll mindestens bis 2029 laufen. Kane selbst soll sogar eine Verlängerung bis 2030 bevorzugen. Beim Gehalt – aktuell werden rund 25 Millionen Euro brutto pro Jahr genannt – soll es bis 2029 keine Abstriche geben. Was darüber hinaus passiert, ist noch Gegenstand der Gespräche.

Kane selbst hatte bereits im August bestätigt, dass die Gespräche über eine Verlängerung laufen. Sportvorstand Max Eberl hatte den Poker zuvor ebenfalls öffentlich bestätigt.

Die Klausel-Nummer, die niemanden mehr überraschen sollte

Und dann eben die Klausel.

Wichtig für alle, die jetzt schon die Panik-Buttons drücken: Eine neue Ausstiegsklausel ist noch nicht vereinbart. Der aktuelle Bericht nennt weder eine konkrete Summe noch ein Aktivierungsfenster. Es geht zunächst darum, dass Kanes Seite eine solche Regelung offenbar erneut zum Thema gemacht hat. Ob sie am Ende tatsächlich im Vertrag landet, ist offen.

Trotzdem: Der Mythos „Bayern gibt keine Ausstiegsklauseln“ ist längst Geschichte.

Jamal Musialas Vertrag bis 2030 enthält laut übereinstimmenden Berichten eine Klausel, die zunächst bei rund 175 Millionen Euro liegen und später sinken soll. Auch Dayot Upamecanos im Februar 2026 bis 2030 verlängertes Arbeitspapier soll laut Sky eine Ausstiegsklausel enthalten. Sie kann demnach ab 2027 greifen und liegt zunächst bei rund 65 Millionen Euro.

Damit ist die Klausel längst kein Bayern-Tabu mehr. Und genau deshalb wäre es wenig überraschend, wenn Kane bei den Verhandlungen ebenfalls darauf pocht.

Kane schweigt – Bayern verhandelt

Kane selbst hält sich zum konkreten Inhalt der Gespräche bedeckt. Öffentlich betont der Engländer vor allem, wie wohl er sich in München fühlt und dass er seine Zukunft bei Bayern grundsätzlich positiv sieht.

Das passt auch zum aktuellen Stand der Verhandlungen: Beide Seiten wollen offenbar weiter zusammenarbeiten. Der Vertrag bis 2027 soll verlängert werden, die Frage ist vor allem, wie weit die Laufzeit geht und welche Bedingungen darin festgeschrieben werden.

Noch alles offen

Ob am Ende wirklich wieder eine Klausel im Vertrag steht? Offen.

Aber dass Kanes Seite eine solche Option offenbar erneut ins Gespräch bringt, passt durchaus zur Entwicklung der vergangenen Jahre. Bayern hat bei mehreren Topspielern inzwischen gezeigt, dass Ausstiegsklauseln kein grundsätzliches Ausschlusskriterium mehr sind.

Und Kane? Der verhandelt offenbar genau nach diesem Muster: möglichst lange bleiben – aber gleichzeitig eine Hintertür offenhalten.

Ob Bayern diese Tür erneut einbaut, dürfte einer der spannendsten Punkte des gesamten Vertragspokers werden.

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